Masterarbeit, 2010
84 Seiten, Note: 1,5
Diese Masterarbeit untersucht die Krise der politischen Repräsentation am Beispiel der FDP und der Piratenpartei. Ziel ist es, die Veränderungen im deutschen Parteiensystem und die sich verändernden Wahlverhalten zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Krise der Volksparteien und das Aufkommen neuer politischer Bewegungen wie der Piratenpartei einführt. Das zweite Kapitel analysiert die Krise der politischen Repräsentation, indem es auf verschiedene Theorien und Modelle eingeht, die die Veränderungen im politischen Feld erklären. Kapitel drei untersucht den Aufstieg und Fall der FDP im Zeitraum von 2001 bis 2010, während Kapitel vier die Entstehung und Entwicklung der Piratenpartei beleuchtet. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und analysiert die Parallelen zwischen den beiden Beispielen im Zusammenhang mit dem Wählerverhalten und der Krise der politischen Repräsentation.
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Themen des deutschen Parteiensystems, der Krise der politischen Repräsentation, der Veränderung des Wahlverhaltens, der Mobilisierung im Internet, der Piratenpartei, der FDP und der Rolle von Weltanschauungen und sozialem Kapital in der politischen Kultur.
Damit ist der langfristige Trend gemeint, dass Union und SPD an Mitgliedern und Wählerstimmen verlieren, während kleinere Parteien und neue politische Bewegungen an Bedeutung gewinnen.
Nach dem Rekordergebnis von 14,6 % im Jahr 2009 konnte die FDP die hohen Erwartungen der Wähler in der Regierungsverantwortung oft nicht erfüllen, was zu einer schnellen Abwanderung der mobilisierten Wähler führte.
Die Piratenpartei mobilisierte vor allem junge Wähler und Erstwähler durch Themen wie Internetpolitik und digitale Freiheit, die von etablierten Parteien vernachlässigt wurden, und agierte zeitweise als "Anti-Parteien-Partei".
Das Internet ermöglicht eine schnellere Kommunikation und Mobilisierung spezifischer Wählergruppen außerhalb traditioneller Strukturen, was die Ausdifferenzierung des Parteiensystems fördert.
Dies beschreibt den Prozess, dass Wähler sich seltener aus Tradition oder Schichtzugehörigkeit an eine bestimmte Partei binden, sondern ihre Wahlentscheidung zunehmend kurzfristig und themenabhängig treffen.
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