Examensarbeit, 2010
41 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Gründe für die Einführung von mündlichen Prüfungen
3 Der GER als Hilfe bei der Entwicklung von mündlichen Prüfungen
4 Entwicklung von Bewertungskriterien für mündliche Prüfungen
5 Konzeption und Durchführung von mündlichen Prüfungsaufgaben
6 Ein Beispiel aus der Unterrichtspraxis
6.1 Unterrichtliche Vorraussetzungen
6.2 Durchführung und Organisation der mündlichen Prüfungen
6.3 Beispiele für mündliche Prüfungsaufgaben
6.4 Bewertung der mündlichen Prüfungen
6.5 Auswertung der mündlichen Prüfungsergebnisse
7 Fazit
8 Bibliographie
9 Anhang
9.1 Dokument 1: Informationsblatt zu den exámenes orales
9.2 Dokument 2: Bewertungsbogen für das 1. Lernjahr
9.3 Dokument 3: Notenergebnisse der exámenes orales
9.4 Dokument 4: Sprechleistung auf dem Kompetenzniveau A2
9.5 Dokument 5: Prüfungsmaterial 2 (Situations- und Rollenkarten)
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Stellenwert der Mündlichkeit im Spanisch-Anfänger-Unterricht der Oberstufe aufzuwerten und die Entwicklung sowie Durchführung von mündlichen Prüfungen (exámenes orales) zu etablieren, um die kommunikative Kompetenz der Lernenden gezielter zu fördern.
6.2 Durchführung und Organisation der mündlichen Prüfungen
Die Prüfung findet in zwei Doppelstunden (von der 3. bis zur 6. Schulstunde) statt. Es sind zwei Räume reserviert: ein Warteraum, in dem sich die Schüler vorbereiten können, bis sie aufgerufen werden, und ein Prüfungsraum. Beide Räume liegen direkt nebeneinander. Die Prüfungskommission besteht aus einem Prüfer, vier Hospitanten und einer Kamerafrau. Davon sind nur die Referendarin und Kamerafrau durchgehend in beiden Doppelstunden anwesend.
Es wird eine Prüfungszeit von maximal 15 Minuten angestrebt (inklusive Vorbereitungs-, Sprech- und Bewertungszeit), sodass die exámenes orales bei einer Klassengröße von bis zu 30 Schülern tatsächlich in zwei Doppelstunden durchgeführt werden können.
Die Schüler werden nur in drei Fällen einzeln (siehe Kapitel 6.1), sonst zu zweit geprüft. Vor Prüfungsbeginn erhalten alle Prüflinge zwei Karteikarten, eine beschreibt die Situation, die andere die zu spielende Rolle. Sie erhalten drei bis vier Minuten Zeit, um sich getrennt auf ihre Rolle vorzubereiten. Anschließend wird die Prüfung mit beiden Prüflingen durchgeführt.
1 Einleitung: Diese Einleitung begründet die Relevanz mündlicher Prüfungen im Fremdsprachenunterricht und leitet die Forschungsfrage sowie die Struktur der Arbeit her.
2 Gründe für die Einführung von mündlichen Prüfungen: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit, das Sprechen als zentrale Kompetenz aufzuwerten, und verweist auf bildungspolitische Reformbestrebungen.
3 Der GER als Hilfe bei der Entwicklung von mündlichen Prüfungen: Es wird die Bedeutung des Referenzrahmens (GER) als standardisierte Bezugsnorm für eine reliable und valide Leistungsmessung auf A2-Niveau dargelegt.
4 Entwicklung von Bewertungskriterien für mündliche Prüfungen: Hier erfolgt die Herleitung und Konstruktion von Bewertungsrastern zur Entlastung der Lehrkraft und zur Sicherung objektiver Leistungsbeurteilung.
5 Konzeption und Durchführung von mündlichen Prüfungsaufgaben: Dieses Kapitel erläutert die Gestaltung von Rollenspielen, die authentische Kommunikationssituationen schaffen und Sprechblockaden minimieren.
6 Ein Beispiel aus der Unterrichtspraxis: Die Umsetzung wird konkret an einer Lerngruppe aufgezeigt, von den Voraussetzungen über die Organisation bis hin zur Analyse der Ergebnisse.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, wie mündliche Prüfungen dauerhaft in das schulinterne Curriculum integriert werden können.
Mündliche Prüfung, Fremdsprachenunterricht, Spanisch, Oberstufe, E-Phase, GER, Sprechkompetenz, Bewertungsraster, Rollenspiel, Kommunikation, Leistungsmessung, Validität, Reliabilität, Sprachproduktion, Interaktion.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Einführung von mündlichen Prüfungen im Spanisch-Anfänger-Unterricht der E-Phase an einer gymnasialen Oberstufe.
Zentrale Themen sind die Förderung der Mündlichkeit, die Anwendung von Standards des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) und die Erstellung von Bewertungskriterien.
Ziel ist es, den Stellenwert des Sprechens im Unterricht zu erhöhen, die kommunikative Kompetenz der Schüler messbar zu machen und eine valide Alternative zu rein schriftlichen Prüfungen zu etablieren.
Es handelt sich um einen praxisorientierten Ansatz, bei dem eine Unterrichtsreihe zur Vorbereitung auf mündliche Prüfungen konzipiert, durchgeführt, videografiert und anhand von Kriterienrastern ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (GER, Bewertungskriterien) und einen Praxisteil, der die Organisation von Rollenspielen und die Analyse der erzielten Notenergebnisse umfasst.
Wichtige Begriffe sind Sprechkompetenz, Bewertungsraster, Rollenspiel, Leistungsmessung, E-Phase und Sprachproduktion.
Rollenspiele bringen reale Kommunikationssituationen in den Klassenraum, fördern eine freie Interaktion und bieten durch fiktive Rollen einen Schutzraum für Schüler.
Die Schwierigkeit liegt in der schnellen Wahrnehmung mündlicher Leistungen; das Bewertungsraster soll hierbei durch klare Kategorien für Sprache, Strategie und Inhalt für mehr Objektivität und Transparenz sorgen.
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