Masterarbeit, 2010
60 Seiten, Note: 1.0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
2 Aufbau des Prototyps
2.1 Zu realisierende Konzepte
2.1.1 Verwaltung der Benutzer
2.1.2 Qualitätssicherung mittels durch Fakebilder
2.1.3 Verbesserung der Sicherheit durch AustauschID
2.1.4 Benutzergruppen für jede WebCam
2.1.5 Melden von Bildern
2.2 Zu realisierende Funktionen
2.2.1 Erfassung aktiver WebCams
2.2.2 Melden von Bildern
2.3 Einschränkung zum Umfang der Thesis
2.4 Abgrenzung zu anderen Produkten
2.5 Ablauf der Entwicklung
3 Grundlagen zur Erstellung eines Webportals
3.1 Datenschutzrechtliche Bestimmungen
3.1.1 Die Bilder einer WebCam betreffend
3.1.2 die WebSite im Allgemeinen betreffen
3.2 Sicherheit einer WebSite
3.2.1 Kommunikationsweg und Client
3.2.2 Überblick Server-Sicherheit
3.3 Einfluss des Webdesigns auf die Entwicklung
4 Grundgedanken für die Realisierung
4.1 Programmiersprachen und Frameworks
4.1.1 Client
4.1.2 Server
4.2 Auswahl Server und Betriebssystem
4.3 Datenaustausch zwischen Client und Server
5 Aufbau des Prototypen
5.1 Implementierung des MVC-Modells
5.2 Clientseitige Programme
5.2.1 HyperText Markup Language
5.2.2 Cascading Style Sheets
5.2.3 JavaScript
5.3 Serverseitige Programme
5.3.1 Konfiguration der Server
5.3.2 Aufbau der Servlets
5.3.3 Aufbau und Funktion des Cronjobs
6 Erfahrungen während der Entwicklung
7 Stand des Projekts und Ausblick
8 Fazit
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines kooperativen Webportal-Prototyps namens "ISeeSo", der es Internetnutzern ermöglichen soll, verdächtige Situationen auf WebCams gemeinsam zu identifizieren und zu melden, wobei durch ein Zeitfenster- und Bestätigungsprinzip Fehlinterpretationen und Missbrauch reduziert werden sollen.
1.2 Zielsetzung
Das Ziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines Webportal-Prototyps, der Internetnutzern die Möglichkeit gibt, kooperativ Situationen auf Kameras zu erkennen und diese zu melden. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird der Prototyp auch des Öfteren ISeeSo genannt. Hierbei ist darauf zu achten, dass nicht ein Nutzer alleine Alarm auslösen sollte, sondern dass hierzu verschiedene Nutzer die Situation in einem festgelegten Zeitfenster melden müssen. Dies dient dem Schutz vor Missbrauch und Fehlinterpretation durch den Nutzer, somit sollte die Qualität der gemeldeten Vorfälle deutlich höher ausfallen, als wenn eine einzelne Person einen Vorfall alleine melden könnte. Hierzu werden dem Nutzer Bilder einer zufällig ausgewählten aktiven Kamera angeboten. Der Prototyp wird als weitere Option die Möglichkeit von geschlossen Benutzergruppen für eine Kamera bieten. Diese Option dient dazu, einer Gruppe von Personen die Möglichkeit zu geben, einen Vorfall direkt zu melden. Für jede WebCam stehen beide Möglichkeiten zur Verfügung und der Besitzer kann wählen, ob er eine der beiden Möglichkeiten alleine wählt oder beide kombinieren möchte. Somit kann der Prototyp das Prinzip der kooperativen Überwachung mit Hilfe von Internetnutzern testen und gleichzeitig ausgewählten Personen die Option geben, Vorfälle direkt zu melden. Eine Zielgruppe für die Nutzer wird nicht festgelegt, beiden genannten Funktionen können sowohl von private sowie geschäftliche Personen benutzt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Videoüberwachung im öffentlichen Raum und definiert das Ziel der Entwicklung des Webportals "ISeeSo" zur kooperativen Gefahrenerkennung.
2 Aufbau des Prototyps: Dieses Kapitel erläutert die Grundkonzepte von ISeeSo, einschließlich Benutzerverwaltung, Qualitätssicherung durch Fakebilder und die Meldelogik, sowie die Abgrenzung zu existierenden Diensten.
3 Grundlagen zur Erstellung eines Webportals: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen wie Datenschutz (BDSG, TMG) sowie Sicherheitsaspekte und ergonomische Anforderungen an das Webdesign detailliert betrachtet.
4 Grundgedanken für die Realisierung: Das Kapitel begründet die Auswahl der Technologien wie AJAX, Java, Python und Linux sowie die Architektur als Client-Server-Lösung.
5 Aufbau des Prototypen: Die technische Implementierung des MVC-Modells, der Servlets sowie die Serverkonfiguration und die Cronjob-Funktionen zur automatischen Datenpflege werden hier beschrieben.
6 Erfahrungen während der Entwicklung: Dieser Abschnitt thematisiert die Herausforderungen bei der Implementierung, wie die Browserkompatibilität und die Limitierungen bei der Nutzung von VServern.
7 Stand des Projekts und Ausblick: Der aktuelle Status des Prototyps wird dargelegt und mögliche zukünftige Erweiterungen wie mobile Unterstützung oder Polizeianbindung werden diskutiert.
8 Fazit: Das Fazit fasst das wirtschaftliche Potenzial der Videoüberwachung zusammen und reflektiert das ambivalente Nutzerverhalten hinsichtlich Datenschutz.
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Die Arbeit beschreibt die Konzeption und technische Realisierung eines Webportals, das Internetnutzern die Möglichkeit bietet, kooperativ Live-Bilder von Überwachungskameras zu beobachten und kriminelle Handlungen zu melden.
Die Arbeit behandelt die Bereiche Softwareentwicklung für Webportale, IT-Sicherheit, Datenschutzrecht im Kontext der Videoüberwachung sowie Web-Ergonomie und Usability.
Das Hauptziel ist die Erstellung eines funktionsfähigen Prototyps, der durch kooperative Meldungen die Qualität von Überwachungsdaten verbessert und gleichzeitig Fehlmeldungen durch ein mehrstufiges Prüfverfahren reduziert.
Es handelt sich um eine konstruktive Arbeit, bei der ein Software-Prototyp (ISeeSo) unter Einsatz aktueller Web-Technologien und unter Berücksichtigung rechtlicher sowie sicherheitstechnischer Rahmenbedingungen entwickelt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Datenschutz, Webdesign), die technologische Entscheidungsgrundlage sowie die detaillierte Beschreibung der Systemarchitektur und Implementierung der Servlets und Cronjobs.
Wichtige Begriffe sind kooperative Videoüberwachung, Webportal-Entwicklung, IT-Sicherheit, Datenschutz und AJAX-basierte Architekturen.
Es dient dazu, die Fehlinterpretationen einzelner Nutzer zu minimieren; ein Alarm wird nur ausgelöst, wenn mehrere unabhängige Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums den Vorfall bestätigen.
Fakebilder dienen der Qualitätssicherung und dem Anreiz für die Nutzer, indem sie Punkte im Ranking-System vergeben und so das aufmerksame Betrachten der Bilderserien fördern.
Die größten Probleme ergaben sich aus den limitierenden Ressourcen eines gemieteten VServers, insbesondere die Begrenzung der Prozessanzahl durch den Provider, was zur Deaktivierung des Apache-Webservers führte.
Der wesentliche Unterschied liegt in der vom Provider konfigurierbaren Meldelogik (Anzahl der Nutzer im Zeitfenster), wodurch der Betreiber individuell steuern kann, wie verlässlich eine Meldung sein muss.
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