Bachelorarbeit, 2010
73 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 WERTSTROMANALYSE
2.1 Wertstromperspektive
2.2 Verschwendung
2.3 Symbole zur Beschreibung des Wertstroms
2.4 Aufnahme und Darstellung des Ist-Zustandes
2.4.1 Produktfamilienbildung
2.4.2 Erfassung des Ist-Zustandes
2.4.3 Verbesserungspotentiale
3 WERTSTROMDESIGN
3.1 Vom Ist- zum Soll-Zustand anhand der Gestaltungsrichtlinien
3.2 Umsetzung des Soll-Zustands
4 FALLSTUDIE: ANWENDUNG DES WERTSTROMDESIGNS IN EINEM METALLVERARBEITENDEN UNTERNEHMEN
4.1 Wertstromanalyse
4.1.1 Auswahl der Produktfamilie
4.1.2 Kundenbedarf
4.1.3 Arbeitszeit
4.1.4 Produktionsplanung
4.1.5 Produktionsprozesse
4.1.6 Verbesserungspotentiale
4.2 Wertstromdesign
4.3 Umsetzung des Soll-Zustands
5 FAZIT
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das Vorgehen der Wertstromanalyse und des Wertstromdesigns praxisnah zu vermitteln und als Leitfaden für deren Anwendung zu dienen. Anhand einer Fallstudie in einem metallverarbeitenden Unternehmen wird demonstriert, wie Verschwendung identifiziert, Prozesse synchronisiert und die Produktion durch eine ganzheitliche Betrachtung flexibler und effizienter gestaltet werden kann.
2.2 Verschwendung
In einer Produktion tragen viele Tätigkeiten nicht zur Steigerung des Wertes eines herzustellenden Produktes bei und sind somit nicht wertschöpfend. Für nicht wertschöpfende Tätigkeiten sind Kunden allerdings nicht bereit zu zahlen. Würde ein Unternehmen nur Tätigkeiten ausführen, die der direkten Befriedigung der Kundenbedürfnisse dienen, so würde es rein wertschöpfend handeln. Gelingt es einem Unternehmen, das gleiche Produkt allerdings mit weniger Aufwand zu produzieren, so hat es dadurch einen Wettbewerbsvorteil. „Verschwendung dagegen ist der Verzehr von Ressourcen gleich welche Art, durch den keine Wertsteigerung erzielt wird und keine Befriedigung von Kundenwünschen stattfindet.“ Diese verschwendeten Ressourcen können z.B. Maschinen, Material, Personal, Flächen, Energie, Zeit und Geld sein. Meist werden auch mehrere dieser Ressourcen in Kombination verschwendet.
Es lassen sich drei Arten von Tätigkeiten differenzieren. Dabei unterscheidet man zwischen wertschöpfenden Tätigkeiten, unterstützenden Tätigkeiten und Verschwendung. Zu wertschöpfenden Tätigkeiten werden in einem Industriebetrieb unter anderem durch das Konstruieren und das Be- und Verarbeiten erreicht. Dazu gehört z.B. das Gießen, Fräsen, Stanzen und Montieren.
Unterstützende Tätigkeiten werden auch als wertermöglichende Tätigkeiten bezeichnet. Diese sind zwar selbst nicht wertschöpfend, aber für den Wertschöpfungsprozess unterstützend nötig. Unterstützende Tätigkeiten können z.B. das Teile einlegen, das Bereitstellen von Rohmaterial, der Werkzeugwechsel oder Absprachen sein.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den steigenden globalen Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit für Unternehmen, flexibler zu agieren, wobei die Methode des Wertstromdesigns als Lösungsweg eingeführt wird.
2 WERTSTROMANALYSE: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Wertstromanalyse als Methode zur Visualisierung von Material- und Informationsflüssen und zur Identifikation von Verschwendung.
3 WERTSTROMDESIGN: Hier werden sieben Gestaltungsrichtlinien vorgestellt, die als systematischer Leitfaden dienen, um auf Basis des Ist-Zustands einen optimierten Soll-Zustand zu entwickeln.
4 FALLSTUDIE: ANWENDUNG DES WERTSTROMDESIGNS IN EINEM METALLVERARBEITENDEN UNTERNEHMEN: Die theoretischen Ansätze werden an einem Praxisbeispiel bei der Fertigung von Motorhauben erprobt, um Durchlaufzeiten und Bestände zu reduzieren.
5 FAZIT: Das Fazit fasst die Vorteile der ganzheitlichen Betrachtung durch das Wertstromdesign zusammen und unterstreicht die erzielten Effizienzsteigerungen sowie die Praxistauglichkeit der Methode.
Wertstromanalyse, Wertstromdesign, Verschwendung, Lean Management, Durchlaufzeit, Produktionsplanung, Wertschöpfung, Pull-System, Kanban, Taktzeit, Rüstzeit, Soll-Zustand, Ist-Zustand, Prozessgestaltung, Fallstudie
Die Arbeit behandelt die Anwendung der Methoden Wertstromanalyse und Wertstromdesign, um Produktionsprozesse in einem metallverarbeitenden Unternehmen zu optimieren.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Identifikation von Verschwendung, die Visualisierung von Produktionsabläufen sowie die Umsetzung von schlanken Produktionssystemen.
Das Hauptziel ist es, ein praktisches Verständnis für die Wertstrommethode zu vermitteln und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Flexibilität und Effizienz durch eine ganzheitliche Prozessbetrachtung steigern können.
Der Autor nutzt die Methode der Fallstudie, um die theoretischen Konzepte der Wertstromanalyse und des Wertstromdesigns realitätsnah auf die Produktion von Motorhauben anzuwenden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theorie zur Wertstromanalyse und zum -design sowie die anschließende praktische Anwendung in einer Modell-Fallstudie mit Ist-Analyse, Soll-Konzeption und Umsetzungsplanung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wertstromdesign, Lean Management, Durchlaufzeitoptimierung und Prozessvisualisierung geprägt.
Diese Unterscheidung ist essenziell, da nur wertschöpfende Tätigkeiten den Kundennutzen erhöhen, während nicht-wertschöpfende Aktivitäten als Verschwendung gelten, die es konsequent zu eliminieren gilt.
Der Schrittmacher-Prozess dient dazu, die gesamte Prozesskette zu steuern und auszulösen, wodurch aufwendige manuelle Produktionsplanungen eliminiert und ein kontinuierlicher Fluss gefördert werden.
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