Bachelorarbeit, 2010
100 Seiten, Note: 1.7
1 Entwicklung und Klassifizierung von RFID-Systemen
1.1 Geschichte der Radio-Frequenz-Technologie
1.2 Physik eines RFID-System
1.3 Definition
1.4 Eigenschaften und Besonderheiten
1.5 Auswirkungen auf RFID-Systeme
1.6 Klassifizierung von Transponder-Systemen
1.6.1 Klassifizierung nach Funkfrequenz
1.6.2 Klassifizierung nach Reichweite
1.6.3 Klassifizierung nach Speicherkapazität von RFID-Transpondern
1.6.4 Klassifizierung nach Technologie
1.7 Einteilungskriterien für RFID-Systeme
1.8 Architektur von RFID-Systemen
1.9 Das Internet der Dinge
2 Anwendung von RFID
2.1 Grundsätzliche Bedingungen
2.1.1 Störgrößen für RFID-Tags
2.1.2 Umgang mit Störgrößen
2.1.3 On-Metal-Transponder
2.2 Aktuelle Anwendungen
2.2.1 Einsatz im täglichen Leben
2.2.2 Ohrmarken
2.2.3 Injizierbare Transponder
2.2.4 Einsatz in der Industrie
2.2.5 Einsatz in der Medizin
2.3 RFID und Logistik
2.3.1 Kanban-Ersatz / Supply-Chain
2.3.2 eKanban
2.3.3 Einsatzmöglichkeiten in der Logistik (SYSKA, 2006)
2.4 Zukünftige Anwendungen
2.5 Vor- und Nachteile
2.5.1 Vergleich zwischen RFID und Strichcode
2.5.2 Vorteile von RFID zusammengefasst
2.5.3 Nachteile von RFID zusammengefasst
2.6 Wo konnte RFID nicht angewendet werden?
3 RFID vs. IEEE 1902.1 - RuBee
3.1 IEEE 1902.1 - RuBee
3.2 Anwendungsbeispiel
3.3 Zusammenfassung
3.4 Hinweis
4 Schlussfolgerung und Ausblick
5 Anhang
Diese Bachelorarbeit untersucht die RFID-Technologie, ihre Funktionsweise und vielfältigen Anwendungsfelder bei technischen Investitionsgütern, wobei ein besonderer Fokus auf den Herausforderungen in metallischen Umgebungen und dem Vergleich mit dem RuBee-Standard liegt.
1.1 Geschichte der Radio-Frequenz-Technologie
Geschichtlich gesehen hat die Radio-Technologie ihren Anfang in den Wirren des 2. Weltkriegs. Dort wurde die Radioübertragung und auch die Radartechnologie entdeckt. Durch den Druck des Krieges wurden die Entwicklungen dieser Technologien forciert. Über die gewonnenen Erkenntnisse auf den Gebieten der elektromagnetischen Wellen wurde die nächste Entwicklungsstufe erreicht.
Diese Stufe wurde mit der Erfindung und Entwicklung der Freund-Feind-Erkennung begonnen. Der Zusammenschluss von Radioübertragung und Radartechnologie ermöglichte nun eine eindeutige Erkennung von Land- und Luftfahrtzeugen. Dafür wurde ein Transponder und ein Lesegerät in jedem Fahrzeug untergebracht. [vgl.1]
1948 wurde von Harry Stockmann der Grundstock in seinem Werk „communications by means of reflected power“ veröffentlicht. In den 60er und 70er Jahren erfolgten die ersten, grundlegenden Patentanmeldungen, auch wurde von Siemens ein System zur eindeutigen Identifizierung entwickelt. Es wurde Anfangs in Eisenbahnwagons und später auch an Autoteilen für die Lackierei eingesetzt.
Entwicklung und Klassifizierung von RFID-Systemen: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen, die historische Entwicklung sowie die systematische Kategorisierung von RFID-Systemen nach verschiedenen Kriterien.
Anwendung von RFID: Hier werden praktische Einsatzgebiete der RFID-Technik in verschiedenen Branchen wie Industrie, Logistik und Medizin sowie die spezifischen Vor- und Nachteile der Technologie beleuchtet.
RFID vs. IEEE 1902.1 - RuBee: Dieses Kapitel stellt den RuBee-Standard als Alternative in schwierigen Umgebungen vor und vergleicht dessen Leistungsmerkmale mit klassischen RFID-Systemen.
Schlussfolgerung und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet das Potenzial von RFID und RuBee für zukünftige globale Standardisierungen und die Entwicklung des "Internet der Dinge".
Anhang: Dieser Bereich liefert ergänzende technische Details, Tabellen, Anwendungsbeispiele sowie eine ausführliche Literaturübersicht.
RFID, Radio-Frequenz-Technologie, RuBee, IEEE 1902.1, Logistik, Prozessoptimierung, Transponder, Industrie 4.0, Metallumgebung, Datensicherheit, Internet der Dinge, Identifizierung, Auto-ID, Warenverfolgung, Produktion.
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die RFID-Technologie hinsichtlich ihrer Einsatzfähigkeit bei technischen Investitionsgütern zu analysieren, insbesondere in schwierigen industriellen Umgebungen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise von RFID, der Klassifizierung von Systemen, praktischen Anwendungsbeispielen in Logistik und Industrie sowie einem technologischen Vergleich mit dem RuBee-Standard.
Die Arbeit untersucht, wie RFID-Systeme in technisch anspruchsvollen Umgebungen (z. B. bei Vorhandensein von Metall) eingesetzt werden können und welche Vorteile der alternative Standard IEEE 1902.1 (RuBee) dabei bietet.
Es handelt sich um eine fundierte Literaturanalyse in Kombination mit einer praxisnahen Untersuchung von Anwendungsbeispielen und technischen Datenblättern.
Im Hauptteil werden zunächst die physikalischen Grundlagen, dann die aktuellen Anwendungsgebiete und schließlich die speziellen Herausforderungen durch Störfaktoren in industriellen Settings detailliert erörtert.
Die Arbeit zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus, der sich in der detaillierten Beschreibung von Industrielösungen und dem Vergleich verschiedener Übertragungsverfahren widerspiegelt.
RuBee bietet eine höhere Ausfallsicherheit in Umgebungen mit Metall und Wasser, ermöglicht eine kontrollierbare Reichweite und ist für Hochsicherheitsbereiche zertifiziert.
Das Konzept wird als zukünftiger Standard beschrieben, bei dem RFID und RuBee eine entscheidende Rolle für die weltweite, eindeutige Identifizierung von Waren und Objekten spielen werden.
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