Magisterarbeit, 2010
106 Seiten, Note: 1,7
Diese Magisterarbeit befasst sich mit der Frage, wie das Social Web die externe Kommunikation politischer Parteien beeinflusst. Sie untersucht, wie die Logik des Social Webs auf die Kommunikation von Parteien und Politikern wirkt, und analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich durch die Nutzung sozialer Medien für die politische Kommunikation ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der politischen Kommunikation, wobei die Aufgaben, Ziele und Herausforderungen politischer Kommunikation im Detail erläutert werden. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der Öffentlichkeit und den Wandel des Bürgers im digitalen Zeitalter gelegt. Der Wahlkampf als Sonderform politischer Kommunikation wird ebenfalls betrachtet.
Im Anschluss wird das Social Web als öffentlicher digitaler Raum analysiert. Die Entwicklung des Internets, die Entstehung des Web 2.0 und die Definition des Social Webs bilden den Ausgangspunkt. Die Rolle des Bürgers im Social Web, sein politisches Engagement und die Präsenz von Parteien und Politikern in diesem Raum stehen im Mittelpunkt. Es werden die Webauftritte von Bundesparteien, parteieigene Soziale Netzwerke und die Nutzung externer sozialer Medien durch Parteien und Politiker untersucht.
Abschließend wird die Frage erörtert, wie das Social Web die externe Kommunikation der politischen Parteien beeinflussen kann. Die Social Media-Eignung und die Herausforderungen für Parteien in der Nutzung dieser Medien werden beleuchtet. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung und einem Fazit.
Politische Kommunikation, Social Web, Bürgerbeteiligung, Online-Kommunikation, Parteienkommunikation, Social Media, Wahlkampf, politische Partizipation, Digitalisierung, Public Relations, Öffentlichkeit, Medienwandel
Das Social Web verändert die Kommunikation von einer reinen Sender-Empfänger-Struktur hin zu einem interaktiven Dialograum, in dem Bürger und Politiker direkt kommunizieren können.
Bürger agieren im Social Web als aktive Teilnehmer, die Inhalte selbst erstellen (User Generated Content) und über politische Themen räsonieren und diskutieren.
Parteien nutzen eigene Webauftritte, parteieigene soziale Netzwerke (wie meineSPD.de oder Wurzelwerk) sowie externe Plattformen wie Facebook und Twitter.
Herausforderungen liegen im Spannungsfeld zwischen Authentizität und Parteiverschwiegenheit sowie im hohen zeitlichen Aufwand für den direkten Dialog mit den Bürgern.
Es beschreibt den Wandel hin zu einem partizipativen Internet, das durch Bottom-Up-Ansätze und die Möglichkeit zur multimedialen Interaktion geprägt ist.
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