Doktorarbeit / Dissertation, 2003
159 Seiten, Note: summa cum laude
Die Arbeit untersucht die medizinethische Diskussion zur Präimplantationsdiagnostik. Ziel ist es, die verschiedenen Argumentationstypen zu analysieren und zu bewerten. Dabei werden sowohl die naturwissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen der Technik als auch die rechtlichen und ethischen Aspekte beleuchtet.
Das erste Kapitel behandelt die naturwissenschaftlichen und medizinischen Aspekte der Präimplantationsdiagnostik. Es werden die Verfahrenstechnik, Fehlerquellen, Erfolgsraten und Risiken für das Kind und die Frau beschrieben. Das zweite Kapitel beleuchtet die rechtlichen Aspekte der Präimplantationsdiagnostik. Das dritte Kapitel bietet einen Überblick über die medizinethische Diskussion zur Präimplantationsdiagnostik und analysiert die verschiedenen Argumentationstypen. Das vierte Kapitel befasst sich mit Begriffsanalysen und Diskussionsfeldern, wie dem Krankheitsbegriff, Autonomie und Menschenwürde im Kontext des Embryonenstatus. Das fünfte Kapitel bewertet die verschiedenen Argumentationstypen und ihre Relevanz für die politische Entscheidungsfindung.
Präimplantationsdiagnostik, Medizinethik, Argumentationstypen, Embryonenstatus, Autonomie, Menschenwürde, Eugenik, Behinderung, Technikbilder, Krankheitsbegriff, Selektion, Frühdiagnostik, Gesellschaftliche Folgen, ethische Bewertung.
Die Befürworter nutzen meist einen pragmatisch-nutzenorientierten Typ, während Kritiker einem gesellschaftspolitisch-folgenorientierten Argumentationstyp folgen.
Der Embryonenstatus ist zentral für die Fragen nach Menschenwürde, Personsein und dem Schutzrecht des ungeborenen Lebens.
Kritiker befürchten, dass die Selektion von Embryonen zu einer neuen Form der Eugenik und einem negativen Einfluss auf das Bild von Menschen mit Behinderungen führt.
Die Arbeit beleuchtet gesundheitliche Belastungen und Risiken sowohl für das Kind als auch für die Frau während des Verfahrens.
Der gesellschaftspolitische Typ hat ein Vermittlungsproblem aufgrund seiner Komplexität, was dazu führen kann, dass pragmatische Argumente in der Politik dominieren.
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