Diplomarbeit, 2008
123 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse von Bewertungsproblemen im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses nach der Neufassung von IFRS 3. Dabei wird der Fokus auf die Anwendung des beizulegenden Zeitwerts als zentraler Wertmaßstab gelegt. Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des beizulegenden Zeitwerts sowie die praktischen Herausforderungen bei der Bewertung immaterieller Vermögenswerte und der Anteile nicht-kontrollierender Gesellschafter.
Das erste Kapitel behandelt die Problemstellung der Arbeit und stellt den Gang der Untersuchung dar. Kapitel 2 beschäftigt sich mit Zweck und Funktion der Rechnungslegung, insbesondere mit dem Rechnungslegungskonzept nach IFRS. Kapitel 3 analysiert den beizulegenden Zeitwert als zentralen Wertmaßstab im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses nach IFRS 3. Die theoretischen Grundlagen des beizulegenden Zeitwerts werden erörtert, und es werden verschiedene Bewertungsansätze vorgestellt.
Kapitel 4 beleuchtet ausgewählte Bewertungsprobleme im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses nach IFRS 3. Dabei werden die Erstbewertung von immateriellen Vermögenswerten und die Bewertung von Anteilen nicht-kontrollierender Gesellschafter mit ihrem beizulegenden Zeitwert näher betrachtet. Kapitel 5 führt eine kritische Würdigung der Aktivierungs- und Bewertungskonzeption von immateriellen Vermögenswerten nach IFRS 3 durch. Die Entscheidungsnützlichkeit der Full Goodwillbilanzierung nach IFRS 3 wird ebenfalls untersucht.
IFRS 3, Unternehmenszusammenschluss, beizulegender Zeitwert, immaterielle Vermögenswerte, Bewertungsprobleme, Goodwillbilanzierung, Entscheidungsnützlichkeit, Verlässlichkeit.
Ziel war die Weiterentwicklung der Rechnungslegung bei Unternehmenszusammenschlüssen und die Konvergenz zwischen IFRS und den US-GAAP.
Grundsätzlich sind alle erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum Akquisitionszeitpunkt mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu bewerten.
Da für viele immaterielle Werte keine Marktpreise existieren, müssen oft kapitalwertorientierte Modelle (Income Approach) genutzt werden, die auf Schätzungen zukünftiger Cashflows basieren.
Es ist ein Wahlrecht nach IFRS 3, bei dem der gesamte Goodwill eines erworbenen Unternehmens (einschließlich des Anteils der Minderheitsgesellschafter) in der Bilanz ausgewiesen wird.
Dazu gehören unter anderem die Lizenzpreisanalogie-Methode, die Mehrgewinnmethode und die Residualwertmethode zur Isolierung spezifischer Cashflows.
Die Arbeit kritisiert die Ermessensspielräume bei der Bestimmung von Kapitalisierungszinssätzen und der Cashflow-Prognose, was die Verlässlichkeit der simulierten Marktpreise einschränken kann.
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