Diplomarbeit, 2010
114 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
1.3 Begriffliche Grundlagen
2 Das Konzept der Integrierten Kommunikation
2.1 Ursprung und historische Entwicklung des Konzeptes
2.2 Definitorisches Verständnis von Integrierter Kommunikation
2.2.1 Im angelsächsischen Sprachraum
2.2.2 In deutschsprachigen Ländern
2.2.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
2.2.4 Konzeptionelle Unterschiede zu Corporate Identity
2.2.5 Abgrenzung zum Konzept der Cross-Media-Kommunikation
3 Entstehungsfaktoren, Barrieren und Wirkungen
3.1 Externe Entstehungsfaktoren
3.2 Unternehmensinterne Barrieren
3.3 Erfolgswirkungen Integrierter Kommunikation
4 Erfolgsmessung Integrierter Unternehmenskommunikation
4.1 Die Notwendigkeit des Kommunikationscontrolling
4.2 Die historische Entwicklung eines Wirkungsstufenmodells
4.3 Das Wirkungsstufenmodell der Unternehmenskommunikation
4.3.1 Grundlagen
4.3.2 Möglichkeiten und Aufbau des Modells
4.3.3 Einschränkungen und Herausforderungen des Modells
5 Die Ebenen des Wirkungsstufenmodells
5.1 Input
5.2 Output
5.3 Outgrowth
5.4 Outcome
5.4.2 Indirekter Outcome
5.4.1 Direkter Outcome
5.5 Outflow
6 Messung und Evaluation von Integrierter Kommunikation
6.1 Integrationsindex
6.2 IMC Mini Audit
6.3 EFQM-Modell zur Messung von Integrierter Kommunikation
6.4 Reputation Quotient
6.5 ComIntegration Audit
6.6 Communication Information System
6.7 Return on Communications
6.8 Balanced Scorecard for Communication Quality
6.9 Communication Scorecard
6.10 Corporate Communications Scorecard
6.11 Return on Communications Investment
6.12 Communication Control Cockpit
6.13 Brand Capability Value
7 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, den Begriff der Integrierten Kommunikation theoretisch einzuordnen und auf Basis eines Wirkungsstufenmodells verschiedene internationale Modelle und Methoden zur Wirkungs- und Erfolgsmessung im Kommunikationscontrolling zu systematisieren und kritisch zu analysieren.
Die Notwendigkeit des Kommunikationscontrolling
Es gilt als allgemein anerkannt, dass Kommunikation einen essentiellen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens darstellt. Die alleinige Konzentration auf die Leistungserstellung und die Absatzplanung von Produkten oder Dienstleistungen reicht unter den oben dargestellten Marktbedingungen nicht mehr aus. Dementsprechend fokussieren Unternehmen verstärkt den Aufbau immaterieller Faktoren (intangible assets), die als Quelle eines nachhaltigen Erfolgs am Markt dienen. Dabei mangelt es aber an Transparenz, wenn ein unmittelbarer Zusammenhang von Kommunikation und Unternehmenserfolg dargestellt werden soll. Wie zudem im vorangegangenen Teil der Arbeit ausgeführt, ist die Integration von Unternehmenskommunikation kein Selbstzweck sondern wird heute aufgrund von erwarteten Ergebnissen für das Unternehmen umgesetzt. Dabei gilt die schon etwas abgegriffene Business-Weisheit „You can’t manage what you don’t measure” weiterhin. Kommunikations-Controlling ist das Instrument zur Bewertung von Kommunikationshandlungen.
„Das Kommunikationscontrolling steuert und unterstützt den arbeitsteiligen Prozess des Kommunikationsmanagements, indem Strategie-, Prozess-, Ergebnis- und Finanztransparenz geschaffen sowie geeignete Methoden, Strukturen und Kennzahlen für die Planung, Umsetzung und Kontrolle der Unternehmenskommunikation bereitgestellt werden“ (Ansgar Zerfaß 2007: 56)
Damit bildet das Kommunikationscontrolling die Grundlage für ein Integriertes Kommunikationsmanagement.
1 Einleitung: Definition des Untersuchungsgegenstands, Problemstellung, Zielsetzung sowie Aufbau der Arbeit.
2 Das Konzept der Integrierten Kommunikation: Historischer Abriss, internationale Begriffsdefinitionen und Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie Corporate Identity und Cross-Media.
3 Entstehungsfaktoren, Barrieren und Wirkungen: Erläuterung der externen Treiber, interner Hindernisse bei der Implementierung sowie der funktionalen Erfolgswirkungen des Ansatzes.
4 Erfolgsmessung Integrierter Unternehmenskommunikation: Diskussion der Notwendigkeit von Kommunikationscontrolling und Einführung eines Wirkungsstufenmodells zur Strukturierung.
5 Die Ebenen des Wirkungsstufenmodells: Detaillierte Analyse der Stufen Input, Output, Outgrowth, Outcome und Outflow mit Fokus auf Messindikatoren.
6 Messung und Evaluation von Integrierter Kommunikation: Vorstellung und systematische Bewertung zahlreicher spezifischer Tools und Managementmodelle zur Erfolgsmessung.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Synoptische Gegenüberstellung der Evaluationsansätze und Einordnung der Ergebnisse in den aktuellen Stand der Forschung.
Integrierte Kommunikation, Kommunikationscontrolling, Wirkungsstufenmodell, Erfolgsmessung, Unternehmenskommunikation, Marketingkommunikation, Stakeholder, Kommunikationsstrategie, Medienresonanzanalyse, Balanced Scorecard, ROI, Outside-In-Perspektive, Brand Capability Value, Messmethoden, Evaluation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Integrierten Kommunikation und der zentralen Herausforderung, deren Erfolg und Wirkung in Unternehmen durch ein professionelles Kommunikationscontrolling messbar zu machen.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Konzepts, den internen und externen Barrieren, der Konstruktion eines Wirkungsstufenmodells sowie der detaillierten Analyse verschiedener Evaluationsmethoden aus internationaler Forschung und Praxis.
Ziel ist es, den Begriff der Integrierten Kommunikation theoretisch einzuordnen und auf Grundlage eines Wirkungsstufenmodells verschiedene Methoden zur Wirkungs- und Erfolgsmessung zu systematisieren und auf ihren Nutzen hin zu bewerten.
Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse, eine strukturierte Darstellung von Wirkungsstufenmodellen und eine komparative Analyse verschiedener Management-Tools zur Messung von Kommunikation.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Darstellung der Entstehungsfaktoren und Barrieren, die Entwicklung eines Wirkungsstufenmodells (Input bis Outflow) sowie die Vorstellung und Analyse spezifischer Messinstrumente wie Scorecards oder Renditemodelle.
Wesentliche Begriffe sind Integrierte Kommunikation, Kommunikationscontrolling, Messmethoden, Wirkungsstufen, Stakeholder-Ansatz und Evaluation.
Der "Inside-Out"-Ansatz (Bruhn) fokussiert auf unternehmenseigene Ressourcen und ein einheitliches Erscheinungsbild, während der "Outside-In"-Ansatz (Kliatchko) die Bedürfnisse der Zielgruppen und moderne IT-gestützte Analysemethoden in den Mittelpunkt stellt.
Die Messung des "Outflow" (finanzielle Wertschöpfung) ist schwierig, da eine eindeutige Kausalzurechnung zwischen Kommunikationsmaßnahmen und finanziellen Ergebnissen aufgrund zahlreicher Störfaktoren in komplexen Märkten nur schwer isoliert nachweisbar ist.
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