Diplomarbeit, 2002
84 Seiten, Note: 1.7
Die Arbeit befasst sich mit der messtechnischen Überprüfung der Projektierungsvorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) in fertiggestellten Gebäuden. Das Hauptziel ist die Bereitstellung von Methoden und Verfahren zur präzisen Bestimmung des Ist-Zustands eines Gebäudes hinsichtlich der in der EnEV festgehaltenen Qualitätsanforderungen. Damit soll nicht nur die Kontrolle der Anwendung der Vorschriften bei Neubauten ermöglicht werden, sondern auch eine gezielte Sanierung von Altbauten gemäß EnEV.
Die Einleitung beschreibt die Bedeutung der EnEV für die Planung und Ausführung von Gebäuden und die Notwendigkeit einer messtechnischen Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften.
Dieses Kapitel beleuchtet die Entstehung und die Ziele der Energieeinsparverordnung (EnEV) und erläutert die wichtigsten Inhalte und Vorschriften.
Kapitel 3 beschreibt verschiedene Messmethoden, die zur Überprüfung der Einhaltung der EnEV-Vorschriften eingesetzt werden können. Hier werden die Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten, die Luftdichtheitsmessung, die Wärmebrücken-Analyse und die Materialfeuchtebestimmung detailliert behandelt.
Dieses Kapitel befasst sich mit der praktischen Durchführung einer Blower-Door-Messung zur Ermittlung der Luftdichtheit eines Gebäudes. Es werden die Messvorbereitung, die Messdurchführung und die Auswertung der Messergebnisse beschrieben.
Energieeinsparverordnung, EnEV, Messmethoden, Gebäudetechnik, Wärmedurchgangskoeffizient, U-Wert, Luftdichtheit, Blower-Door-Verfahren, Wärmebrücken, Gebäudethermographie, Materialfeuchte, Sanierung, Altbauten, Neubauten.
Ziel der EnEV ist es, den Energiebedarf von Gebäuden durch bautechnische Standardvorgaben für Wärmeschutz und Anlagentechnik signifikant zu senken.
Dies erfolgt über das Blower-Door-Verfahren, bei dem durch einen Ventilator ein Über- oder Unterdruck erzeugt wird, um Leckagen in der Gebäudehülle zu identifizieren.
Mithilfe von Wärmebildkameras werden Wärmebrücken und energetische Schwachstellen in der Fassade sichtbar gemacht, um Wärmeverluste zu lokalisieren.
Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Wand oder Fenster) nach außen verloren geht. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmung.
Feuchte Bauteile leiten Wärme deutlich besser als trockene, was den Energieverbrauch erhöht und zu Bauschäden wie Schimmel führen kann.
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