Masterarbeit, 2010
113 Seiten, Note: 2,00
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Begriffe der Untersuchungsfelder
2.1 Personalentwicklung im Projektmanagement
2.2 Projektorientierte Unternehmen
2.3 Karriere – Karrierepfad – Laufbahn
3 Prämissen für die Personalentwicklung im Projektmanagement
3.1 Entwicklungstrends innerhalb der Projektorganisation
3.1.1 Einfluss-Projektorganisation
3.1.2 Reine Projektorganisation
3.1.3 Matrix-Projektorganisation
3.1.4 Auswahl der richtigen Organisationsform
3.2 Hauptrollen in der Projektorganisation
3.2.1 Projektauftraggeber
3.2.2 Projektleiter
3.2.3 Projektteammitglied
3.2.4 Projektcoach
3.2.5 Projektteam
3.3 Karrierewege in der projektorientierten Organisation
3.3.1 Karriereentwicklungsrichtungen
3.3.1.1 Vertikale Karrierebewegungen
3.3.1.2 Horizontale Karrierebewegungen
3.3.1.3 Zentripetale Karrierebewegungen
3.3.2 Karrierepfade in der projektorientierten Organisation
3.3.2.1 Die traditionelle Entwicklungsrichtung: Der Management Karrierepfad
3.3.2.2 Die spezialisierte Entwicklungsrichtung: Der Experten-Karrierepfad
3.3.2.3 Die projektorientierte Entwicklungsrichtung: Der Projektmanagement-Karrierepfad
3.4 Herausforderungen an das Personalmanagement
4 Personalentwicklung im Projektmanagement
4.1 Bedeutung der Personalentwicklung
4.2 Instrumente der Personalentwicklung
4.2.1 Coaching
4.2.2 Mentoring
4.2.3 Schulung und Weiterbildung
4.3 Die Frage des Return on Investment
4.3.1 Einführung einer Richtlinie
4.3.2 Das ROI Model
4.4 Entwicklung individueller Kompetenzen im Projektmanagement durch Zertifizierung
4.4.1 Zertifizierung nach IPMA
4.4.1.1 Zertifizierungsstufe D – Junior Projektmanager
4.4.1.2 Zertifizierungsstufe C – Projektmanager
4.4.1.3 Zertifizierungsstufe B – Senior Projektmanager
4.4.1.4 Zertifizierungsstufe A – Projektdirektor
4.4.2 Zertifizierung nach PMI
4.4.2.1 PMBOK Guide
4.4.2.2 Zertifizierung Project Management Professional (PMP)
4.4.2.3 Weitere Zertifizierungen spezieller Wissensgebiete
4.4.3 Unternehmensinterne Zertifizierung
4.4.4 Nutzen der Zertifizierungen
4.4.4.1 Nutzen für Organisationen
4.4.4.2 Nutzen für zertifizierte Individuen
4.4.4.3 Nutzen für Kunden/ Auftraggeber
4.4.4.4 Nutzen für die Gesellschaft
4.5 Bestandteile des Karrierepfades im Projektmanagement
4.5.1 Bedarf an Kompetenzen im Projektmanagement
4.5.2 Entscheidung über Karrierepfade und Projektpersonalentwicklung
4.5.3 Anforderungsprofile
4.5.4 Personelle Besetzung
4.5.5 Projektpersonalpool
4.5.6 Leistungsbeurteilung
5 Analyse des Personalentwicklungsbedarfs
5.1 Ziele der Studie
5.2 Die Methodik der empirischen Erhebung
5.3 Struktur des Fragebogens
5.4 Ergebnisse der Befragung
5.4.1 Organisation und Unternehmensstruktur
5.4.1.1 Relevanz der Arbeitsform „Projekt“
5.4.1.2 Vernetzung von Projektorganisation und regulärer Organisation
5.4.2 Rollenzuweisung und –verteilung
5.4.2.1 Verteilung der Projektleiter bei der Projektarbeit
5.4.2.2 Vergabe der Projektverantwortlichkeiten
5.4.3 Qualifizierung von Projektpersonal
5.4.3.1 Bedarf an Qualifizierungsmaßnahmen aus Sicht der Personalentwicklung
5.4.3.2 Bedeutung der PM-Qualifizierung im Unterschied zu anderen Weiterbildungsmaßnahmen
5.4.3.3 Arten der Qualifizierung
5.4.3.4 Bereitstellung von Schulungen
5.4.3.5 Das Berufsbild „Projektleiter“- eine aussichtsreiche Karriere?
5.4.3.6 Projektmanagmenet-Karrierepfad
5.4.3.7 Zertifizierung
6 Interpretation der Ergebnissen
7 Schlussbemerkung
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht den Status quo der Personalentwicklung im Bereich Projektmanagement bei international tätigen österreichischen Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, den Bedarf an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Projektpersonal zu evaluieren und aufzuzeigen, inwieweit strukturierte Karrierepfade und Entwicklungschancen in der Praxis etabliert sind.
3.1 Entwicklungstrends innerhalb der Projektorganisation
Innerhalb eines Unternehmens, ob mittelständisches Unternehmen oder internationaler Konzern, bleibt die Organisationstruktur die „Basis für die Koordination und Verteilung von Informationen, Aufgaben und Entscheidungen“ (Fricke & Lohse, 1997, S.23).
Unternehmen müssen sich kontinuierlich an Änderungen und Wandel anpassen. Somit haben sich Organisationen behutsam aber konstant weiterentwickeln müssen: aus starren Linienorganisationen entwickelten sich immer schlankere Hierarchien. In Funktionen gegliederte Entwicklungsprozesse entwickelten sich zu Organisationsstrukturen, welche sich entlang von Prozessketten orientieren. Darüber hinaus kam es zur wiederholten Bildung und Wiederauflösung von temporären Strukturen (vgl. Kessler & Hönle, 2002, S.7).
DIN 69901, eine Normenreihe welche Grundlagen, Prozesse, Prozessmodelle, Methoden, Daten, Datenmodelle und Begriffe im Projektmanagement beschreibt, definiert die Projektorganisation als „Gesamtheit der Organisationseinheiten und der aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen zur Abwicklung eines bestimmten Projektes“ (vgl. Wagner, 2009, S. 4).
Die schon weit verbreitete Projektorgansation disponiert über differenzierte Systeme die eine Harmonisierung an den entsprechenden Umweltkomplexitäten versichern. Die hohe organisatorische Flexibilität, die somit herbeigeführt wird, ergibt sich aus der Tatsache, dass unterschiedliche Projekte heterogenen Umwelten angehören und differenzierte Kooperationspartner gebrauchen (vgl. Gareis, 2002, S.46).
Es ist davon auszugehen, dass der Trend zu einer größeren Bedeutung der Projektarbeit im Verhältnis zu regulären organisationsinternen Prozessen auch zukünftig fortbestehen wird (vgl. Winter, Smith, Morris & Cicmil, 2006, S.639). Obwohl Projekte früher als Ausnahmefälle galten und der Diszilin Projektmanagement wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, bilden diese derzeitig einen regulären Bestandteil des Wertschöpfungsprozesses im Unternehmen (vgl. Mayer, Wald, Gleich & Wagner, 2008, S.4).
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung, Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Begriffe der Untersuchungsfelder: Definiert grundlegende Begriffe wie Personalentwicklung im Projektmanagement, projektorientierte Unternehmen und verschiedene Karrierepfade.
3 Prämissen für die Personalentwicklung im Projektmanagement: Analysiert Entwicklungstrends, Rollenbilder und Karrierewege innerhalb der projektorientierten Organisation.
4 Personalentwicklung im Projektmanagement: Beleuchtet Instrumente der Personalentwicklung, die Zertifizierung von Kompetenzen sowie die Frage des Return on Investment.
5 Analyse des Personalentwicklungsbedarfs: Stellt die Ziele, Methodik und Ergebnisse der empirischen Studie dar.
6 Interpretation der Ergebnissen: Interpretiert die erhobenen Daten und leitet daraus Potenziale ab.
7 Schlussbemerkung: Zieht ein Fazit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Personalentwicklung, Projektmanagement, Karrierepfad, Projektorganisation, Zertifizierung, Qualifizierung, Kompetenzentwicklung, Laufbahnplanung, Projektleiter, Personalmanagement, ROI, Weiterbildung, Matrix-Organisation, Projektorientierte Unternehmen, Österreichische Wirtschaft
Die Arbeit untersucht den aktuellen Status und den Bedarf an strukturierter Personalentwicklung für Projektpersonal in international tätigen österreichischen Unternehmen.
Im Fokus stehen Entwicklungstrends in Projektorganisationen, Karrierepfade für Projektmitarbeiter, Qualifizierungsinstrumente sowie die Rolle von Zertifizierungen.
Es soll bewertet werden, wie der Bedarf an Projektmanagement-Qualifizierung und -Zertifizierung im Kontext der Personalentwicklung österreichischer Unternehmen einzuschätzen ist.
Die Autorin führte eine quantitativ orientierte Befragung mittels eines Fragebogens bei österreichischen Unternehmen aus fünf verschiedenen Branchen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Projektmanagement-Rollen und Karrierewegen sowie die Analyse und Interpretation der empirischen Ergebnisse zur aktuellen Personalentwicklungspraxis.
Wichtige Schlagworte sind Personalentwicklung im Projektmanagement, Karrierepfad, Zertifizierung (IPMA/PMI) und Projektorganisation.
Es dient dazu, die Rentabilität von Trainingsmaßnahmen zu messen und so den Nutzen von Investitionen in die Qualifizierung der Projektmitarbeiter objektiv darstellbar zu machen.
Im Gegensatz zu hierarchischen Aufstiegen in der Linie fokussiert der Projektmanagement-Karrierepfad den Kompetenzerwerb und die Übernahme von Rollen innerhalb temporärer Strukturen.
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