Examensarbeit, 2010
22 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 PROBLEMSTELLUNG
2.1 MODULBEZUG
2.2 LEHRPLANBEZUG
2.3 BEZUG ZU DEN AUSBILDUNGSSTANDARDS
2.3.1 Bezug zu den allgemeinen Ausbildungsstandards
2.3.2 Bezug zu den fachrichtungsspezifischen Ausbildungsstandards für Sport
2.4 ZIELVORSTELLUNGEN UND LEITFRAGEN
3 UNTERRICHTSPRAXIS
3.1 PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.1.1 Bedingungsanalyse
3.1.2 Didaktisch-methodische Überlegungen
3.1.3 Kompetenzen
3.1.3.1 Selbstkompetenz
3.1.3.2 Methodenkompetenz
3.1.3.3 Sozialkompetenz
3.1.3.4 Fachkompetenz
3.2 AUSGEWÄHLTE ASPEKTE DES UNTERRICHTSGESCHEHENS
3.2.1 Besuch vom Profifußballer Dennis Kruppke zur Aufnahme von Finten per Handy durch die Schüler (08.06.2010)
3.2.2 Abschließende Evaluation der Fußballsequenz mit Besuch vom VfB Lübeck (29.06.2010)
4 EVALUATION UND PERSÖNLICHES RESÜMEE
4.1 VERFAHREN
4.2 ERGEBNISSE
4.2.1 Nutzung des Smartphones während des Fußballunterrichts
4.2.2 Lernortkooperation mit dem VfB Lübeck
4.3 SCHLUSSFOLGERUNGEN
4.3.1 Inwieweit bietet die Einbindung von Smartphones in den Sportunterricht Vorteile für die Fußballsequenz? (Leitfrage 1)
4.3.1.1 Motivationsförderung
4.3.1.2 Wiederholte Betrachtung / Zeitlupe
4.3.1.3 Nutzung in der Freizeit (jederzeit & überall)
4.3.1.4 Sofortige Aufnahmen zur Reflexion /Selbständigkeitsförderung
4.3.1.5 Förderung der Medienkompetenz
4.3.1.6 Unterstützung der Lehrkraft
4.3.1.7 Ausblick: Smartphone-Nutzung
4.3.2 Inwieweit kann die Lernortkooperation mit dem VfB Lübeck die Fußballsequenz fördern? (Leitfrage 2)
4.3.2.1 Motivationsförderung
4.3.2.2 Nutzung von Expertenwissen
4.3.2.3 Unterstützung des Tippspiels
4.3.2.4 Ausblick: Kooperation mit dem VfB Lübeck
Die Arbeit untersucht das Potenzial der Integration von Smartphones als multifunktionales Lernwerkzeug sowie einer Lernortkooperation mit dem Profifußballverein VfB Lübeck zur Förderung der Motivation und Leistungsentwicklung in einer Fußballunterrichtssequenz an der Berufsfachschule I.
3.1.2 Didaktisch-methodische Überlegungen
Die Förderung der Fußballsequenz durch Smartphone-Nutzung und Lernortkooperation mit dem VfB Lübeck stelle ich, wie in der Problemstellung und den Zielvorstellungen beschrieben, in den Mittelpunkt dieser Unterrichtssequenz und ihrer didaktisch-methodischen Überlegungen. Die methodische Überlegung, die sich durch die Unterrichtssequenz zieht besteht darin, Finten als Lernvideo per Handy aufzunehmen und diese dann selbständig im Unterricht zu üben, indem sich die Schüler diese Lernvideos auf ihrem eigenen Handy anschauen und nachmachen. Dabei nutze ich die Bewegungsdokumentationen für das Erlernen bzw. Optimieren der Bewegungsfertigkeiten. Hierbei bieten die Videoaufnahmen vor allem eine leicht zu verstehende Darstellung für die Schüler, ihre Aufmerksamkeit wird auf das Handy-Lernvideo gelenkt und die Aufnahmen helfen den Schülern beim Einprägen und Behalten der Bewegung.26 Das Handy dient also im dem Unterricht als methodisches Hilfsmittel zur Visualisierung von Lerninhalten. Dabei ist der Nutzen analog zur „klassischen“ Videodarstellung einzuschätzen.
„Insbesondere für komplexe Sachverhalte, wie es Bewegungen sind, erlauben Videoprojektionen im Vergleich zu einer rein verbalen Vermittlung eine verbesserte Anschauung [...].“27
Die Nutzung des Handys im Unterricht soll allerdings darüber hinaus die Schüler motivieren, da sie sich mit ihrem „Alltagsbegleiter“ sehr gut auskennen und neue Medien in den Sportunterricht integriert werden. Die Schüler besitzen, wie die Daten der JIM-Studie (siehe Einleitung) zeigen, sehr gute Handys, die dieses Vorhaben ermöglichen. Weiter fördern die Handy-Lernvideos ein selbständiges Arbeiten der Schüler (Ausbildungsstandard 5) und ein differenziertes Vorgehen (Ausbildungsstandard 7), da die Finten in der eigenen Lerngeschwindigkeit gelernt und immer wieder angeschaut werden können. Zudem können sie nach Schwierigkeitsgrad und den persönlichen fußballerischen Fähigkeiten ausgewählt werden.
1 EINLEITUNG: Es wird die Allgegenwärtigkeit von Handys bei Jugendlichen thematisiert und die Notwendigkeit erläutert, diese als kreative Lernwerkzeuge statt als Störfaktoren im Unterricht zu nutzen.
2 PROBLEMSTELLUNG: Dieser Abschnitt verknüpft die Planung der Unterrichtssequenz mit den geltenden Lehrplänen, Modulvorgaben und Ausbildungsstandards und leitet die Forschungsleitfragen ab.
3 UNTERRICHTSPRAXIS: Hier werden die konkrete Planung, die didaktischen Überlegungen zur Smartphone-Nutzung und die Kooperation mit dem VfB Lübeck im Rahmen der 6 Doppelstunden detailliert beschrieben.
4 EVALUATION UND PERSÖNLICHES RESÜMEE: Es erfolgt die Auswertung der Schülerbefragungen und eine kritische Reflexion des Unterrichtsmodells, um Schlussfolgerungen für zukünftige Lehrvorhaben zu ziehen.
Smartphone, Handy, Sportunterricht, Fußball, Lernortkooperation, VfB Lübeck, Lernvideos, Medienkompetenz, Selbstkompetenz, Videoreflexion, Blended Learning, Berufsfachschule, Schülermotivation, Didaktik, Ausbildungsstandards
Die Arbeit befasst sich mit der methodisch sinnvollen Integration von Smartphones und einer aktiven Kooperation mit einem Profiverein (VfB Lübeck) in den Fußballunterricht einer Berufsfachschulklasse.
Die zentralen Felder sind der Einsatz neuer Medien im Sportunterricht, die Förderung von Selbst- und Medienkompetenz bei Jugendlichen sowie die Bedeutung von Lernortkooperationen für die Motivationssteigerung.
Das Ziel ist zu untersuchen, inwieweit die Einbindung von Smartphones und die Zusammenarbeit mit dem VfB Lübeck den Fußballunterricht bereichern, die Motivation erhöhen und das selbstständige Lernen fördern können.
Es wurde ein gemischter Evaluationsansatz genutzt: quantitative Daten durch anonyme Online-Fragebögen (Plattform LeOniE), ergänzt durch qualitative offene Briefe der Schüler und die Methode der "Positionslinie".
Der Hauptteil beschreibt die Unterrichtsplanung, die technische Umsetzung der Videoproduktion, die Einbindung des Profifußballers Dennis Kruppke und die detaillierte Auswertung der Lernprozesse unter Berücksichtigung der Ausbildungsstandards.
Wichtige Begriffe sind Smartphone-Nutzung, Lernortkooperation, Sportunterricht, Fußball, Videoreflexion, Schülermotivation und Medienkompetenz.
Finten eignen sich aufgrund ihrer komplexen Bewegungsabläufe hervorragend für die videobasierte Analyse. Durch die Zeitlupenfunktion können Schüler Bewegungen in ihre Einzelteile zerlegen und diese in eigenem Tempo besser verinnerlichen.
Die Kooperation dient als Motivationsfaktor ("Hautnah"-Erlebnis mit Profis), bietet Zugang zu Expertenwissen und trägt zur positiven Außendarstellung der Schule sowie der Integration der Schüler in ein größeres sportliches Umfeld bei.
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