Fachbuch, 2010
492 Seiten
Einführung und Vorstellung des Master Modells
1. EINE KULTURELLE STANDORTBESTIMMUNG
Der Kulturstandort Deutschland
Kultur innenpolitisch
Kultur außenpolitisch
Kultur gesellschaftspolitisch
Kultur wirtschaftlich
Eine nuanciertere kulturelle Standortbestimmung
Kultur in der Arbeitswelt
Kultur im institutionellen Umfeld
Fazit
Das Ziel
Der Weg
Die Methoden
2. STRUKTUR UND KULTUR DES MENSCHEN
Kulturdefinition
Die Entstehung des Kulturprofils
Bewusstseinsarchitektur und Kultur
Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen
Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur
3. BEWUSSTSEINSARCHITEKTUR UND INTERKULTURELLE FORSCHUNG
Kulturmodelle und interkultureller Paradigmenwechsel
Geert Hofstede (achtziger Jahre)
Trompenaars und Hampden-Turner (neunziger Jahre)
Edward T. Hall und Mildred Reed Hall (neunziger Jahre)
Brannen und Salk (2000)
Der transkulturelle Ansatz (2000+)
360° transkulturelle Synergie
Synopsis interkultureller Managementforschung
4. INTRAPSYCHISCHES PROZESS- UND INTERKULTURELLES KOMMUNIKATIONSMANAGEMENT
Das ORJI-Modell
Der MIS-Faktor Prozess
Die PIE-Metapher
Multimodellierung intrapsychischer Prozesse
5. VISUELLE SYSTEMATISIERUNG DER WELTKULTUREN
Das Balkendiagramm der Weltkulturen
Das bipolarisierte Kontinuum der Weltkulturen
Weltkulturenkartierung
Emergente Kulturprofile im globalen Management
Epochales Bewusstseinsorientiertes (ALG)-Clustering
Das Radardiagramm
6. INTERKULTURELLE ENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK
Geometrisierung und Numerisierung des interkulturellen Profiling und Matching
Die Diagnostik des interkulturellen Anpassungsverlaufs
Distanzdiagnostik
Globale Mindsetdiagnostik
Spezieller interkultureller Managementkompetenzerwerb
Transnationale Manager
Das Entwicklungsprofil unter globalem Blickwinkel
Kultur und Bewusstsein: Die Bedingtheit der interkulturellen Entwicklung durch die psychologische Entwicklung
Die Entwicklung transkultureller Intelligenz
Der transkulturelle Profiler als Entwicklungsspirale
7. GLOBALISIERUNGSMANAGEMENT
Revuepassierung der Globalisierungsstrategien im weltweiten Vergleich unter transkulturellem Blickwinkel:
Levitt Theodore
Ohmae Kenichi
Perlmutter Howard
Adler Nancy
Bartlett, Ghoshal and Birkinshaw
Transnationales Management
Vergleich der Globalisierungskonzepte unter transkulturellem Blickwinkel
8. GLOBALES BUSINESS TEAM MANAGEMENT
Das globale Hochleistungsteam
Teambildung
Teamcharter
Teamprozess
Diversität vs. Integration
Der Teamleiter
Vertrauen im Team
9. MANAGING GLOBAL NEGOTIATIONS
A review
10. PRAXOLOGIE: Von der Interkulturalität zur Transkulturalität. Eine Synopsis interkultureller Instrumente und Interfacingstrategien
11. PRAXIS: Simulation, Rollenspiel und Fallstudie im intra- und interkulturellen Kontext
12. BILINGUALES ENGLISCH - DEUTSCHES INTER- UND TRANSKULTURELLES MANAGEMENT REFERENZWÖRTERBUCH
Diese Arbeit widmet sich der Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes für das globale Management unter Berücksichtigung kultureller Diversität, indem sie verschiedene wissenschaftliche Kulturmodelle integriert und einen transkulturellen "DOME-Profiler" zur Analyse und Steuerung interkultureller Interaktionen vorstellt.
Die Entstehung des Kulturprofils
Kultur wird im Wege der primären Sozialisierung im Elternhaus, der sekundären in der Schule und der tertiären im Arbeitsleben erworben. Das Kulturprofil eines Menschen setzt sich zunächst entsprechend seiner Konditionierung im wesentlichen aus Variablen der Ebenen D6 des Individualkulturprofils (dem weitere hinzufügen kann) und D7 des Nationalkulturprofils, sowie auch der Ebene D8 des Kommunikationsprofils, ersichtlich im integrierten transkulturellen Profiler Seite 8, zusammen. Die diversen Kulturgruppen, allen voran die nationale, denen jemand angehört, stiften Identität, verleihen Orientierung und bedingen dessen Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen.
Je nach Situation kann die eine oder andere Gruppenzugehörigkeit jeweils ausschlaggebender sein. Nachfolgend die dreimal 12 Optionen der drei Ebenen oder Profile, die sein allgemeines Gesamtprofil annähernd bedingen, insbesondere wenn es noch durch die Einbeziehung weiterer Ebenen des Profilers, wie z. B. der Evolution, Profilerebene 5 und der Ethik, Profilerebene D4 ein nuanciertes und differenziertes Profil erfährt, denn ohne ein Minimum sozial erforderlicher Entwicklung auf diesen beiden Ebenen, erreicht der Mensch nicht seine spezifisch menschliche Statur, was alles soziokulturelle Denken und sei es wissenschaftlich noch so ausgefeilt, unter Umständen hinfällig macht.
Eine hohe Entwicklung in diesen Bereichen gestattet es degegen, den gordischen Knoten der intrapsychischen, interpersonalen, intergruppen und interkulturellen Knoten zu lösen und alle kulturellen Barrieren zu überwinden. Kulturelle Werte an sich sind wertneutral, was die kulturelle Relativität begründet. Fachlich-technische interkulturelle Kompetenz allein genügt nicht, um kulturelle Probleme nachhaltig zu lösen. Allein der Fortschritt in den Bereichen der Ethik und Evolution schafft die Voraussetzung für irreversibel effektives interkulturelles Management. Und diese Ethik und Evolution ist der Operationalisierung und Anwendung bedürftig um nachhaltig wirksam zu sein. Es versteht sich, dass für ein differenzierteres Profiling im globalen Managementkontext die dafür vorgesehenen übrigen Ebenen des Transkulturellen Profilers mit Managementrelevanz bedarfsorientiert einbezogen werden sollten.
EINE KULTURELLE STANDORTBESTIMMUNG: Analysiert den kulturellen Kontext Deutschlands unter verschiedenen innen- und außenpolitischen sowie wirtschaftlichen Aspekten.
STRUKTUR UND KULTUR DES MENSCHEN: Erläutert die Entstehung des menschlichen Kulturprofils aus soziologischen und psychologischen Perspektiven.
BEWUSSTSEINSARCHITEKTUR UND INTERKULTURELLE FORSCHUNG: Integriert klassische und moderne Kulturmodelle in einen transkulturellen, noetischen Bezugsrahmen.
INTRAPSYCHISCHES PROZESS- UND INTERKULTURELLES KOMMUNIKATIONSMANAGEMENT: Beschreibt psychologische Modelle zur Steuerung interkultureller Kommunikationsprozesse.
VISUELLE SYSTEMATISIERUNG DER WELTKULTUREN: Stellt methodische Ansätze zur Visualisierung und Kartierung von Kulturunterschieden vor.
INTERKULTURELLE ENTWICKLUNG UND DIAGNOSTIK: Fokussiert auf die Diagnostik und das Profiling von interkulturellen Anpassungsprozessen und Kompetenzen.
GLOBALISIERUNGSMANAGEMENT: Diskutiert Ansätze internationaler Globalisierungsstrategien aus einer transkulturellen Perspektive.
GLOBALES BUSINESS TEAM MANAGEMENT: Behandelt die Dynamik, Diversität und Führung von global agierenden Business-Teams.
MANAGING GLOBAL NEGOTIATIONS: Bietet einen Überblick über Ansätze und Herausforderungen in globalen Verhandlungssituationen.
PRAXOLOGIE: Von der Interkulturalität zur Transkulturalität. Eine Synopsis interkultureller Instrumente und Interfacingstrategien: Bietet einen zusammenfassenden Überblick über Instrumente zur Lösung interkultureller Konflikte.
PRAXIS: Simulation, Rollenspiel und Fallstudie im intra- und interkulturellen Kontext: Bietet praktische Übungsszenarien für interkulturelle Lernprozesse.
BILINGUALES ENGLISCH - DEUTSCHES INTER- UND TRANSKULTURELLES MANAGEMENT REFERENZWÖRTERBUCH: Stellt ein bilinguales Glossar zentraler Fachbegriffe zur Verfügung.
Transkulturelles Management, Interkulturelle Kompetenz, Bewusstseinsarchitektur, Globalisierung, Kulturmodell, Diversitätsmanagement, Organisationskultur, Kommunikation, Führung, Psychologie, Ethik, Evolution, Transformation, Verhandlung, Profiler.
Die Arbeit bietet einen intensiven Einblick in die Zusammenhänge von globalem Management und Kommunikation unter inter- und transkulturellen Gesichtspunkten.
Die zentralen Felder umfassen die kulturelle Standortbestimmung, die psychologische Struktur des Menschen im Kulturkontext sowie Methoden für interkulturelle Entwicklung und Diagnostik.
Das primäre Ziel ist die Integration heterogener interkultureller Forschung in ein einheitliches Modell ("DOME-Profiler") zur Optimierung der Managementpraxis.
Es wird eine Kombination aus psychologischen Modellen, Managementtheorien, philosophischen Perspektiven und systemanalytischen Ansätzen verwendet.
Der Hauptteil behandelt die Bewusstseinsarchitektur, die visuelle Systematisierung von Weltkulturen, Entwicklung und Diagnostik sowie spezifische Herausforderungen wie globales Team- und Verhandlungsmanagement.
Schlüsselwörter sind unter anderem Transkulturelles Management, Interkulturelle Kompetenz, Bewusstseinsarchitektur und Organisationskultur.
Er dient als analytisches Instrument zur Diagnose und ganzheitlichen Steuerung komplexer interkultureller Managementprozesse.
Ethik fungiert im Modell als eine entscheidende Dimension zur Überwindung von Konflikten und zur nachhaltigen Gestaltung interkultureller Beziehungen.
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