Bachelorarbeit, 2008
55 Seiten
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Dramenkonzeption von Christian Friedrich Hebbel und untersucht diese anhand seines Dramas Maria Magdalene. Die Arbeit verfolgt das Ziel, Hebbels Dramentheorie im Allgemeinen und Besonderen zu analysieren und dessen spezifische Konzeption in Maria Magdalene zu beleuchten. Dabei werden die Makro- und Mikrostruktur des Dramas, die Figurenkonzeption, sowie die Raum- und Zeitstruktur untersucht.
Das Vorwort führt in die Thematik ein und erläutert den Kontext der Arbeit. Es wird auf die Relevanz von Hebbels Dramen, insbesondere Maria Magdalene, eingegangen. Zudem werden die Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Rezeption von Hebbels Werken im 19. Jahrhundert beleuchtet.
Kapitel 2 beleuchtet Hebbels Dramentheorie und Weltsicht. Es werden zentrale Punkte aus Hebbels Schriften, Tagebüchern und Briefen vorgestellt. Die Krise der Tragödie im 19. Jahrhundert und Hebbels Versuch, diese zu überwinden, werden ebenfalls diskutiert.
Kapitel 3 konzentriert sich auf die Dramenkonzeption in Maria Magdalene. Dabei werden die Makrostruktur des Dramas, die Mikrostruktur, die Figurenkonzeption, die Raum- und Zeitstruktur sowie die sprachlichen Besonderheiten analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Dramenkonzeption von Christian Friedrich Hebbel, insbesondere mit seinem Stück Maria Magdalene. Es werden Themen wie Pantragismus, Nihilismus, bürgerliches Trauerspiel, Dramentheorie, Stil und Sprache, Figurenkonzeption sowie Raum- und Zeitstruktur behandelt. Darüber hinaus werden die Begriffe „Makrostruktur“ und „Mikrostruktur“ im Zusammenhang mit der Dramenanalyse verwendet.
Hebbel entwickelte eine Theorie des „Pantragismus“, bei der der Untergang des Individuums als notwendige Folge des Weltprozesses und nicht nur durch persönliche Schuld gesehen wird.
Es thematisiert die moralischen Zwänge und die Enge des Bürgertums, in denen die Protagonistin Klara aufgrund einer unehelichen Schwangerschaft keinen Ausweg sieht.
Meister Anton verkörpert die unerbittliche, starre Moral des Handwerkerstandes, deren Ehrbegriff letztlich zur Zerstörung seiner Familie führt.
Typisch sind eine dichte Metaphorik und die Verwendung der Aposiopese (das bewusste Abbrechen der Rede), um emotionale Spannungen auszudrücken.
Hebbel sah Klaras tragisches Schicksal als Ergebnis gesellschaftlicher Umstände, bei denen das Individuum trotz geringer persönlicher Verfehlung in eine ausweglose Lage gerät.
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