Fachbuch, 2007
42 Seiten
1.Kapitel: Einleitung
2.Kapitel: Begriffliche Definition
2.1 Allgemeine Begriffsfindung per Definition
2.2 Mobbing im Arbeitsumfeld per Definition
2.3 Rechtliche Definition
2.4 Internationale und europäische Begriffsbestimmung
2.5 Ursprung, Entwicklung und räumliche Ausdehnung
3.Kapitel: Ursachenforschung und deren innere Faktoren
3.1 Gesellschaftliche Faktoren
3.2 Innerbetriebliche Faktoren
3.3 Der Gruppenfaktor
3.4 Problematische Übereinstimmung in Schule und Beruf
3.5 Die Täterpersönlichkeit
3.6 Die Opferpersönlichkeit
3.7 Statistischer Nachtrag
4.Kapitel:Der Mobbingprozess und Verlaufsstrukturen
4.1 Mobbing in realen Leidensbezügen
4.2 Leidensbezüge nach Prof. Leymann
4.3 Statistische Unterstützung
5.Kapitel: Mobbing und seine Folgen
5.1 Folgen für die Volkswirtschaft
5.2 Die Folgen für das betreffende Individuum
5.3 Der symptomatische Phasenverlauf nach Leymann
5.4 Abschlussbericht und Ende des Mobbingprozesses
6.Kapitel:Dem Mobbingproblem begegnen
6.1 Rechtliche Wahrnehmung
6.2 Ausschalten des Täter und Sensibilisierung des Beobachters
6.3 Die Möglichkeiten des Opfers
7.Kapitel: Psychologische Hilfe für das Opfer
7.1 Die Gesprächspsychotherapie in Bezug auf das Mobbingopfer
7.2 Weitere Therapiemethoden und angedachte Möglichkeiten
8.Kapitel: Schlusswort und Resümee
Die Arbeit untersucht Mobbing als ein reales, krankmachendes Phänomen, das sowohl im Arbeitsumfeld als auch in schulischen Kontexten existiert. Ziel ist es, die Ursachen, den Verlauf und die schwerwiegenden individuellen sowie volkswirtschaftlichen Folgen des Mobbings zu analysieren und therapeutische Ansätze – insbesondere die Gesprächspsychotherapie – zur Unterstützung betroffener Personen aufzuzeigen.
3.1 Gesellschaftliche Faktoren
Die Ursachen der Gesellschaft, die im Zusammenhang mit diesem Problem auftreten sind zwar allgemeiner Natur, betreffen flächendeckend aber alle Menschen. Die Lage die für Einzelne daraus erwächst, ist jedoch individuell verschieden. Da die Gesellschaft natürlich im großen Maße mit der Wirtschaft verknüpft ist, entstehen hier auch die vermehrten Reibungspunkte, da bekanntlich bei Geld die Freundschaft endet wie schon der Volksmund zu berichten weiß.
Der wirtschaftliche Wandel macht vielen Unternehmen zu schaffen, Globalisierung bedeutet auch mehr Wettbewerb, der durch das rasante Wachstum Chinas und der Tigerstaaten in eine nicht unerhebliche Konkurrenz mit extremen Billiglöhnen eintritt.
Die Welt wird schnelllebiger; Fusionen sind an der Tagesordnung, technische Produkte veralten schneller als der Aktienkurs vom Vortag und Rationalisierungen bedeuten oftmals das Arbeitsplätze ganz aufgehoben und anderen Mitarbeitern für den gleichen Lohn untergeschoben werden.
Die Angst vor Stagnation der Konjunktur und Arbeitslosigkeit fördert in diesem Sinne auch die fatale egoistische Haltung, sich selbst erst einmal als seinen Nächsten zu betrachten, auch wenn dies einer moralischen und christlich religiösen Mehrheit wiederspricht.
1.Kapitel: Einleitung: Die Einleitung definiert Mobbing als eine real existierende, krankmachende Parallelwelt, beleuchtet die Relevanz für therapeutische Ansätze und skizziert die weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen.
2.Kapitel: Begriffliche Definition: Dieses Kapitel nähert sich einer fachlichen Definition des Phänomens unter Berücksichtigung von Leymann sowie rechtlicher und internationaler Begriffsbestimmungen an.
3.Kapitel: Ursachenforschung und deren innere Faktoren: Hier werden die gesellschaftlichen, betrieblichen und persönlichen Ursachen untersucht, die das Entstehen von Mobbing begünstigen und Täter- sowie Opferpersönlichkeiten prägen.
4.Kapitel:Der Mobbingprozess und Verlaufsstrukturen: Dieses Kapitel erläutert den schleichenden Prozess des Mobbings anhand von Phasenmodellen und analysiert reale Leidensbezüge.
5.Kapitel: Mobbing und seine Folgen: Die weitreichenden negativen Auswirkungen werden hier sowohl für die Volkswirtschaft als auch für das betroffene Individuum detailliert dargestellt.
6.Kapitel:Dem Mobbingproblem begegnen: Der Fokus liegt auf Lösungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten innerhalb von Betrieben, um das Mobbinggeschehen zu stoppen oder zu verhindern.
7.Kapitel: Psychologische Hilfe für das Opfer: Das Kapitel behandelt therapeutische Wege, insbesondere die Gesprächspsychotherapie, um Betroffene bei der Verarbeitung des Psychoterrors zu unterstützen.
8.Kapitel: Schlusswort und Resümee: Das Schlusswort resümiert die Vielfältigkeit der Problematik und betont die Notwendigkeit von Empathie und öffentlicher Wahrnehmung für eine erfolgreiche Intervention.
Mobbing, Psychoterror, Arbeitsplatz, Schule, Gesprächspsychotherapie, Täterpersönlichkeit, Opferpersönlichkeit, Leidensdruck, soziale Isolation, psychische Erkrankung, Konfliktmanagement, Prävention, Volkswirtschaft, Arbeitsumfeld, Traumatisierung.
Die Arbeit beleuchtet Mobbing als ein reales, krankmachendes Phänomen, analysiert seine Ursachen sowie Auswirkungen und stellt therapeutische Ansätze zur Unterstützung von Opfern vor.
Die Untersuchung konzentriert sich vor allem auf das Arbeitsumfeld und den schulischen Bereich, in denen Mobbing als "Parallelwelt" gedeiht.
Das primäre Ziel ist es, Mobbing als ernsthaftes Problem kenntlich zu machen und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene durch psychologische Hilfe und gezielte Intervention aus der Isolation herausfinden können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse fachwissenschaftlicher Literatur, die Einbeziehung renommierter Phasenmodelle (z. B. nach Prof. Leymann) und die Auswertung statistischer Studien zu Mobbingfällen.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Mobbing, der Ursachenforschung, den Phasen des Mobbingprozesses, den Folgen für Individuum und Gesellschaft sowie den Möglichkeiten zur Intervention.
Die Arbeit zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus, der sowohl die soziologischen und psychologischen Dimensionen von Mobbing als auch die moralische und ethische Relevanz thematisiert.
Sie wird als zentrales Werkzeug hervorgehoben, um die inneren Stauungen der Mobbingopfer zu lösen und ihnen neue Wege in eine unbeschwertere Zukunft durch Selbstauseinandersetzung zu eröffnen.
Die Arbeit analysiert, wie mangelndes Selbstwertgefühl, Erfolgsdruck und der Wunsch nach Machtausübung bei Tätern psychologische Dynamiken freisetzen, die in Mobbinghandlungen münden.
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