Bachelorarbeit, 2008
99 Seiten, Note: A+
Der vorliegende Bachelor-Arbeit untersucht die Rolle des Europäischen Union (EU) ERASMUS Programms in der Förderung von Toleranz. Ziel des Papiers ist es, zu überprüfen, ob das ERASMUS Programm tatsächlich zu einem Anstieg der Toleranz bei Studenten führt, die an diesem Programm teilnehmen. Die Analyse konzentriert sich auf den Vergleich der Erfahrungen von Studenten in Lettland und Frankreich.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Diskussion des Toleranzkonzepts, seiner Messgrößen und seiner Bedeutung in modernen Gesellschaften. Es werden verschiedene Theorien zum Multikulturalismus und zur Interkulturellen Bildung diskutiert.
Im zweiten Teil der Arbeit wird das ERASMUS Programm analysiert und seine Entwicklung im Kontext der europäischen Integration untersucht. Es werden verschiedene Ansätze und Methoden zur Analyse der Programmwirkung vorgestellt.
Die dritte Sektion konzentriert sich auf die Darstellung der Forschungsmethodik und umfasst die Ergebnisse der durchgeführten Umfragen und Interviews. Es werden die Profile der befragten Studenten, die Ergebnisse der Datenanalyse sowie die Ergebnisse der Interviews mit ERASMUS Experten und Toleranzexperten vorgestellt.
Die Arbeit fokussiert auf die Themenbereiche Toleranz, Multikulturalismus, Interkulturelle Bildung, ERASMUS Programm, Studentenmobilität, interkulturelles Verständnis, europäische Integration, Forschungsmethodik, qualitative und quantitative Datenanalyse, Vergleichsstudien, Lettland und Frankreich.
Die Arbeit bestätigt die Hypothese, dass das Programm durch multikulturelle Erfahrungen und interkulturelle Bildung die Offenheit fördert und soziale Distanz verringert.
Die Studie ergab, dass die toleranzfördernde Wirkung bei lettischen Studenten (UL) oft stärker ausgeprägt war, während französische Studenten (IEP) teilweise weniger Veränderung in ihren Vorurteilen zeigten.
ERASMUS hilft dabei, bestehende Stereotype abzubauen. Allerdings wurde beobachtet, dass lettische Studenten anfangs stärker zu stereotypem Denken neigten, dieses aber im Verlauf des Programms oft revidierten.
Toleranz wird als die Fähigkeit und Bereitschaft definiert, Mitglieder anderer Kulturen zu respektieren, mit ihnen zu kooperieren und Vorurteile aktiv abzubauen.
Die Arbeit nutzt den Neofunktionalismus und den liberalen Intergouvernementalismus, um die Entstehung und den Erfolg des Programms im Kontext der europäischen Einigung zu analysieren.
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