Diplomarbeit, 2009
116 Seiten, Note: "-"
Kapitel I: Einleitung
Kapitel II: Die NATO
2.1 Gründungen der NATO
2.1.1 Brüsseler Pakt
2.1.2 Gründung der NATO
2.2 Geschichte der NATO von 1949-1989
2.2.1 1949- 1955
2.2.1.1 NATO- Vorwärtsstrategie
2.2.1.2 NATO- Beitritt der Bundesrepublik Deutschland
2.2.2 1956- 1966
2.2.2.1 Fortentwicklungen der NATO
2.2.2.2 Kuba- Krise
2.2.2.3 Austritt Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO
2.2.3 1967- 73
2.2.3.1 Entspannungspolitik
2.2.4. 1973- 1985
2.2.4.1 NATO-Doppelbeschluss
2.2.4.2 Abkühlung der Beziehungen zwischen NATO und Warschauer Pakt
2.2.5 1985-1991
2.2.5.1 Ende des Ost- West- Konfliktes
2.3 Geschichte der NATO von 1990- 1999
2.3.1 Transformation der NATO
2.3.2 Die NATO im ehemaligen Jugoslawien
2.3.3 Erste NATO-Osterweiterung
2.3.4 Kosovo- Konflikt
2.4 Geschichte der NATO nach 2000
2.4.1 9-1-1
2.4.2 Prager NATO- Gipfel 2002
2.4.3 Istanbuler NATO- Gipfel 2004
2.4.4 NATO- Gipfeltreffen in Riga 2006
2.4.5 NATO-Gipfeltreffen in Bukarest 2008
2.4.6 Beitritt der Republik Kroatien und Albaniens
2.4.7 NATO- Gipfel in Straßburg und Kehl 2009
2.5 Organisation der NATO
2.5.1 Politische Struktur der NATO
2.5.1.1 NATO- Rat
2.5.1.2 Verteidigungsplanungsausschuss und die Nuklearen Planungsgruppe
2.5.1.3 NATO- Generalsekretariat
2.5.2 Militärische Organisationsstruktur
2.5.2.1 Militärausschuss
2.5.2.1.1 Aufgaben des Militärausschusses
2.5.2.2 ACLANT und ACE
2.5.2.3 Heutige Kommandostruktur der NATO
2.5.2.3.1 Allied Command Operation
2.5.2.3.2 Allied Command Transformation
2.6 Allianztheorie
2.6.1 Allianzdefinition
2.6.1.1 Art des Bündnisfalls
2.6.1.2 Bündnisverpflichtung
2.6.1.3 Grad der militärischen Integration
2.6.1.4 Geographische Reichweite
2.6.2 Allianzgründungen
2.6.3 Allianzbildung
2.6.3.1 Nutzen- Kosten- Kalkül
2.6.3.2 Kosten einer Allianzmitgliedschaft
2.6.4 Mächtegleichgewicht
Kapitel III: Kroatien
3.1 Geschichte der Republik Kroatien
3.1.1 Unabhängigkeit von Jugoslawien
3.1.1.1 Referendum und Proklamierung der Republik Kroatien
3.1.1.2 Internationale Annerkennung
3.1.1.3 Serbische Aggression
3.2 Kroatische Streitkräfte
3.2.1 Gründung der kroatischen Streitkräfte
3.2.1.1 Aufgaben und Truppenstärke der kroatischen Streitkräfte
3.2.1.1.1 Verteidigungshaushalt
3.2.1.2 Kroatisches Heer
3.2.1.3 Kroatische Marine
3.2.1.4 Kroatische Luftwaffe und Luftverteidigung
3.2.2 Kroatienkrieg
3.2.2.1 Waffenembargo
3.2.2.2 UNPROFOR und UNCRO
3.2.2.3 Befreiung der okkupierten kroatischen Gebiete
3.2.3 Militärisch- diplomatische Beziehungen
3.3 Die Reform der kroatischen Streitkräfte
3.3.1 Der “Langfristige Entwicklungsplan der Streitkräfte der Republik Kroatien 2006- 2015“
3.3.1.1 Kroatische Luftwaffe und Luftverteidigung
3.3.1.2 Kroatisches Heer
3.3.1.3 Kroatische Marine
3.3.1.4 Logistik
3.3.1.5 Ausrüstung der Streitkräfte
3.3.2 Kosten der Modernisierung
3.4 Wirtschaftliche Aspekte
3.4.1 NATO oder Neutralität
3.4.1.1 Individuelle Verteidigung
3.4.1.2 Kostenvergleich zu Militärausgaben neutraler Staaten
3.4.1.3 Neutralitätskosten
3.4.2 NATO- Kosten
3.4.2.1 Positiver wirtschaftlicher Effekt eines NATO- Beitritts
3.4.3 NATO- Stützpunkte
3.4.3.1 NATO- Stützpunkte und Tourismus
3.4.3.2 Air base Geilenkirchen
3.4.3.3 NATO- Stützpunkte in der Republik Kroatien
3.5 Zivil- Militärische Beziehungen in der Republik Kroatien
3.5.1 Die Tudjman- Ära 1991-1999
3.5.2 Die Zeit nach der Tudjman- Ära
Kapitel IV: Kroatien und die NATO
4.1 Kroatiens Weg in die NATO
4.1.1 Beitritt zum Partnership for Peace- Programm
4.1.2 Beitritt zum Membership Action Plan
4.1.3 Einladung und Beitrittsgespräche
4.1.4 NATO- Beitritt
4.2 Integrationsinstrumente der NATO
4.2.1 Partnership for Peace
4.2.1.1 Individual Partnership Programme
4.2.1.2 Planning and Review Process
4.2.1.2.1 Partnerschaftsziele
4.2.2 Membership Action Plan
4.3 Kroatische Streitkräfte in NATO- und UN-Missionen
4.3.1 Kroatische Truppenstärke in Auslandsmissionen
4.3.2 Auslandseinsätze der kroatischen Streitkräfte
4.3.2.1 ISAF- International Security Assistance Force
4.3.2.1.1 CROCON
4.3.2.1.2 Ziviles kroatisches Team in der ISAF
4.3.3 UN-Friedensmissionen 2009 an denen Mitglieder der kroatischen Streitkräfte beteiligt sind
4.3.3.1 UNMOGIP
4.3.3.2 MINURSO
4.3.3.3 UNMIL
4.3.3.4 MINUSTAH
4.3.3.5 UNFICYP
4.3.3.6 UNMIS
4.3.3.7 MINURCAT
4.3.3.8 UNDOF
4.3.3.9 UNIFIL
4.3.3.10 UNOCI
4.3.3.11 UNOMIG
4.3.3.12 BINUB
4.3.4 UN-Friedensmissionen an denen Mitglieder der kroatischen Streitkräfte beteiligt waren
4.3.4.1 UNAMSIL
4.3.4.2 UNIOSIL
4.3.4.3 UNMEE
4.3.4.4 UNMISET
4.3.5 Zusammenfassend
Kapitel V: Schlussbemerkung
Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht den Weg Kroatiens in die NATO und beleuchtet dabei sowohl die geschichtlichen Hintergründe als auch die sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Aspekte, die zur Integration in das Bündnis führten. Dabei stehen die Entwicklung der kroatischen Streitkräfte, deren Modernisierung und die Mitwirkung an internationalen Friedensmissionen im Zentrum der Forschungsfrage, wie Kroatien erfolgreich demokratische Standards und Interoperabilität im NATO-Kontext etablieren konnte.
2.1 Die Gründung der NATO
„Nachdem im Jahre 1947 die zweite Konferenz der vier Mächte Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion und Vereinigte Staaten über die Zukunft Gesamtdeutschlands scheiterte, war der britische Außenminister Ernest Bevin überzeugt, „daß die Sowjetunion in absehbarer Zukunft nicht bereit sein wird, in vernünftiger Weise mit dem Westen zu verhandeln und daß die Rettung des Westens von der Bildung einer Art - formeller oder informeller - Union in Westeuropa abhängen wird, die von den Vereinigten Staaten and den Dominions unterstutzt wird - von einer solchen Mobilisierung der moralischen and materiellen Kraft, die Vertrauen im Inneren und anderswo Respekt hervorrufen wird.“
Kapitel I: Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der kroatischen NATO-Integration ein und erläutert den Aufbau der Arbeit, beginnend bei der NATO-Geschichte bis hin zur Untersuchung der kroatischen Streitkräfte.
Kapitel II: Die NATO: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte der NATO, ihre politische sowie militärische Struktur und ordnet das Bündnis in die Allianztheorie ein.
Kapitel III: Kroatien: Hier wird die Geschichte der Republik Kroatien beleuchtet, inklusive der Gründung der eigenen Streitkräfte und deren Reformprozess sowie der wirtschaftlichen Auswirkungen des NATO-Beitritts.
Kapitel IV: Kroatien und die NATO: Dieses Kapitel analysiert detailliert den Beitrittsprozess Kroatiens, die genutzten Integrationsinstrumente wie Partnership for Peace und MAP sowie die Beteiligung an internationalen Missionen.
Kapitel V: Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Etappen des Beitritts zusammen und würdigt die Bedeutung der NATO-Mitgliedschaft für die Sicherheit und Demokratisierung Kroatiens.
Kroatien, NATO, Sicherheitsgeschichte, Allianztheorie, Streitkräfte, Modernisierung, Partnership for Peace, MAP, Zivil-Militärische Beziehungen, Friedensmissionen, ISAF, Geopolitik, Demokratisierung, Wirtschaftliche Aspekte, Euroatlantische Integration.
Die Diplomarbeit analysiert den Prozess und die Hintergründe der Integration Kroatiens in die NATO, unter besonderer Berücksichtigung der sicherheitspolitischen und militärischen Entwicklung.
Zu den Schwerpunkten zählen die NATO-Allianztheorie, die historische Entwicklung der kroatischen Souveränität, die Reform und Modernisierung der kroatischen Streitkräfte sowie die wirtschaftliche Bewertung des Beitritts.
Das Ziel ist es darzustellen, wie Kroatien durch Reformen der Streitkräfte und die Anpassung an NATO-Standards seine sicherheitspolitische Position festigen und den Weg in das Bündnis vollziehen konnte.
Es wird eine fundierte Literaturanalyse durchgeführt, die politische Entwicklungen, strategische Verteidigungspläne und völkerrechtliche Verträge im Kontext der internationalen Beziehungen auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der NATO-Strukturen, der Geschichte und Reform der kroatischen Armee, wirtschaftliche Aspekte des Beitritts sowie die konkrete Beteiligung an internationalen Friedensmissionen.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Kroatien, NATO-Integration, Sicherheitssektorreform, Zivil-Militärische Beziehungen und Friedensmissionen aus.
Die Ära Tudjman wird kritisch in Bezug auf die damaligen Zivil-Militärischen Beziehungen betrachtet, da eine starke Politisierung der Streitkräfte die demokratische Transformation und Annäherung an den Westen zunächst erschwerte.
Der Autor zeigt durch diesen Vergleich auf, dass die kollektive Sicherheit innerhalb der NATO für Kroatien ökonomisch vorteilhafter ist als eine individuelle Verteidigung, die deutlich höhere Rüstungsausgaben erfordern würde.
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