Diplomarbeit, 2001
110 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitende Betrachtung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2. Darstellung des Mehrwertes im Unternehmen
2.1 Mehrwertbetrachtung im Controlling
2.1.1 MVA als Maßstab für Wertsteigerung
2.1.2 Entstehung und Grundanliegen des EVA
2.1.3 Berechnung des EVA
2.1.4 Zusammenhang zwischen MVA und EVA
2.1.5 Umsetzung von EVA im Tagesgeschäft
2.1.6 Kritik am EVA-System
2.2 Mehrwertbetrachtung im Human Resource Management
2.2.1 Der „Faktor Mensch“ schafft Mehrwert
2.2.2 Wertschöpfung durch den produktiven Einsatz vom Umgang mit Wissen
2.2.3 Darstellung des Humankapitals als „intangible asset“
2.2.4 Ausgewählte Ansätze zur Erfolgsmessung von Wissen
2.2.4.1 Marktwert-Buchwert-Relation
2.2.4.2 Intangible Assets Monitor
2.2.4.3 Balanced Score Card
2.2.5 Probleme bei der Bewertung von immateriellen Vermögen
2.2.6 Kritische Betrachtung der Ansätze zur Wissensbewertung
3. Ansatzpunkte des Personalmanagements zur Steigerung von Humankapital
3.1 Rekruitment als Steuerungsinstrument zum Ausbau von Humankapital
3.1.1 Analyse des Arbeitsmarktes als notwendige Voraussetzung zur Sicherung und zum Aufbau von Humankapital
3.1.2 Entwicklungstendenzen des Arbeitsmarktes führen zum „war for talents“
3.2 Qualifikation und Kompetenz als wertschaffende Komponenten des Humankapitals
3.2.1 Qualifikation als Komponente zur Erschließung von Spezialwissen
3.2.2 Handlungskompetenz als erfolgsentscheidende Variabel im „operativen business“
3.3 Bedeutung der Personalentwicklung als Teil der Organisationsentwicklung
3.3.1 Struktureller Wandel der Personalentwicklung
3.3.2 Die Personalentwicklung im Kontext strategischen Managements
3.3.3 Grundsätze, Programme und Instrumente der Personalentwicklung
3.4 Mitarbeiterbindung durch modernes Personalmanagement
3.4.1 Mögliche Komponenten zur Sicherung und Kompetenzsteigerung von „High Potentials“
3.4.2 “Improving Performance” als Systemresultante
3.5 Entwicklung einer Leitbildkultur als Voraussetzung zur Entwicklung des Humankapitals in einem international expandierenden Unternehmen
4. Systematischer Aufbau von Humankapital entlang der Wertschöpfungskette bei METRO C&C
4.1 Identifizierung und Transfer von basisrelevantem Wissen
4.2 Identifizierung und Transfer von Best-Practise-Ansätzen im „operativen business“
4.3 Identifizierung von Experten im Unternehmen
4.4 Wissens- und Lernplattform „House of Knowledge“
5. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Voraussetzungen für die Ermittlung des Humankapitalwertes und identifiziert Strategien zur Steigerung des Humanpotentials, wobei der Fokus exemplarisch auf dem Unternehmen METRO C&C liegt. Ziel ist es, den Beitrag des Menschen zum Unternehmenserfolg über traditionelle Finanzkennzahlen hinaus greifbar zu machen.
2.1.5 Umsetzung von EVA im Tagesgeschäft
Wesentlicher Vorteil des EVA-Systems ist dessen Anwendbarkeit auf allen Ebenen des operativen Geschäftes. Für die METRO C&C bedeutet dies, dass jedem Marktleiter und auch jedem anderen Mitarbeiter verdeutlicht werden kann, wie er zur Steigerung des EVA und somit zur Wertsteigerung des Unternehmens beitragen kann. EVA schafft eine gemeinsame Sprache zwischen den Hierarchieebenen. Anhand eines sogenannten „EVA-Treiberbaums“ können die Haupteinflussgrößen auf die Wertsteigerung auf jeder Ebene des operativen Geschäfts veranschaulicht werden (vgl. Anlage 3). „Value driver“ im Tagesgeschäft können an drei operativen Stellen zur Verbesserung des EVA umgesetzt werden. Sie gehen aus der EVA Formel hervor.
1) Steigerung des Geschäftsergebnisses
Im operativen Geschäftsbereich kann dieses Ziel im Großmarkt einerseits durch eine Umsatzsteigerung auf gleicher Fläche mittels hoher Servicebereitschaft erfüllt werden. Eine Verbesserung des Kostenmanagements, wie z.B. die Optimierung des Einsatzes von Vollzeit- und Teilzeitarbeitskräften, sowie eine Erhöhung des Lagerumschlags andererseits wären weitere Möglichkeiten, die Rendite der bestehenden Geschäfte ohne zusätzliche Kapitalbindung zu verbessern. Aus der Management-Perspektive betrachtet, trägt eine Vereinfachung von Prozessen zur Steigerung des Geschäftsergebnisses bei. Eine beschleunigte Entscheidungsfindung ist dabei oftmals notwendig, die auf einer optimalen Informationsbereitstellung zur konsistenten Wissensgenerierung basiert.
1. Einleitende Betrachtung: Einführung in die Problemstellung des Unternehmenswertes und Darstellung der methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. Darstellung des Mehrwertes im Unternehmen: Analyse von Controllingsystemen und Methoden zur Erfolgsmessung von immateriellen Werten und Humankapital.
3. Ansatzpunkte des Personalmanagements zur Steigerung von Humankapital: Untersuchung von Rekrutierung, Qualifikation und Personalentwicklung als Treiber der Humankapitalsteigerung.
4. Systematischer Aufbau von Humankapital entlang der Wertschöpfungskette bei METRO C&C: Praktische Darstellung der Wissensgenerierung und Expertenidentifizierung innerhalb der Geschäftsprozesse von METRO C&C.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen bei der Ermittlung und Steigerung des Humankapitalwertes im Unternehmen.
Humankapital, METRO C&C, Economic Value Added, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Wertschöpfungskette, intangible assets, Unternehmenskultur, Wissensgesellschaft, Kernkompetenzen, House of Knowledge, Shareholder Value, Performance Measurement, Qualifikation.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, den Wert des Menschen als Ressource im Unternehmen zu erfassen und Strategien zu entwickeln, um das Humankapital bei der METRO C&C gezielt zu steigern.
Zentrale Themen sind die Mehrwertbetrachtung durch Controlling-Kennzahlen, Methoden zur Wissensbewertung, moderne Ansätze des Personalmanagements sowie der systematische Wissensaufbau im Großhandel.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Voraussetzungen zur Humankapitalermittlung sowie die Identifikation von Ansatzpunkten, um das Humanpotential als wertschaffenden Faktor für das Unternehmen zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie einer anwendungsorientierten Diskussion der Personalmanagement-Instrumente bei METRO C&C.
Der Hauptteil analysiert die finanziellen Kennzahlen (EVA/MVA), diskutiert die Schwierigkeiten der Wissensbewertung und leitet daraus konkrete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, Kompetenzentwicklung und Prozessoptimierung ab.
Die wichtigsten Begriffe sind Humankapital, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Wertschöpfungskette und immaterielle Vermögenswerte.
Das „House of Knowledge“ dient als IT-gestütztes Instrument, um Wissen über geographische Grenzen hinweg transparent zu machen, Lernprozesse zu fördern und den Austausch von Best-Practices zu ermöglichen.
Experten bilden die Spitze der Wissenspyramide. Ihre Fähigkeit zur Wissensbildung und ihre Innovationskraft sind entscheidend, wobei das Unternehmen vor der Herausforderung steht, diese Experten langfristig zu binden und deren Wissen kollektiv nutzbar zu machen.
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