Examensarbeit, 2010
19 Seiten, Note: 1,3
1 Bedingungsanalyse
1.1 Zusammensetzung der Klasse
1.2 Institutionelle Rahmenbedingungen
1.3 Leistungsbild
1.4 Sozialformen und Methoden
1.5 Allgemeine Lernvoraussetzungen
2 Sachanalyse
3 Begründungszusammenhang
3.1 Legitimation durch den Lehrplan
3.2 Gegenwarts-, Zukunftsbedeutung und Exemplarische Bedeutung
3.3 Zugänglichkeit
3.4 Didaktische Reduktion
4 Übersicht über die Einheit – Lernstruktur
5 Lernziele
6 Didaktisch methodische Überlegungen
7 Verlaufsplanung
Diese Unterrichtsvorbereitung zielt darauf ab, Schülern der neunten Jahrgangsstufe die Bedeutung von sozialen und personalen Kompetenzen für ihre berufliche Zukunft zu vermitteln. Durch die Reflexion der Erfahrungen aus ihrem Betriebspraktikum sollen die Lernenden ein Bewusstsein für notwendige Schlüsselqualifikationen entwickeln und diese für ihren individuellen Berufswahlprozess nutzbar machen.
2 Sachanalyse
Das Betriebspraktikum ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeitlehre, weil es eine erste Gelegenheit bietet, Arbeitssituationen zu beobachten, Betriebsatmosphäre zu erleben und soziale Erfahrungen in der Arbeitswelt zu machen. Während des Betriebspraktikums können Schülerinnen und Schüler intensiv über einen längeren Zeitraum die im Arbeitslehreunterricht gewonnenen Erfahrungen und Einsichten in der Realität prüfen. Damit dient das Betriebspraktikum weder der Berufswahlvorbereitung im Sinne einer Eignungsfeststellung noch der Suche nach einem Ausbildungsplatz (vgl. Lehrplan Hessen, 2006 S. 4). Im Betriebspraktikum sollen die Lernenden Aufschlüsse über die eigenen Neigungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie über die Anforderungen der im Betrieb ausgeübten Berufe gewinnen.
Das Betriebspraktikum ermöglicht den SuS die praxisnahe Überprüfung ihrer Vorstellungen von (eventuell angestrebten) Berufen. Dadurch können sie sich bewusster für einen Beruf entscheiden oder sich neu orientieren (vgl. Dienst- und Schulrecht Hessen, S. 7-51). Das Betriebspraktikum besteht aus drei Phasen (Vorbereitung – Durchführung – Nachbereitung), die eine „didaktische Einheit“ bilden (vgl. Kaiser & Kaminski, 1999, S. 316). Die Vorbereitungsphase dient in erster Linie dazu, dass die Lernenden im Unterricht gezielt auf das Betriebspraktikum, unter Beachtung der verbindlichen Unterrichtsinhalte, vorbereitet werden. Nur so sind die Lernenden während der Durchführung des Betriebspraktikums in der Lage die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten, damit es anschließend zu einer produktiven und reflektierenden Aufarbeitung kommt.
1 Bedingungsanalyse: Erläuterung der Lerngruppe R9c, der räumlichen Gegebenheiten sowie des Leistungsstands der Schüler inklusive der Verhaltensregeln.
2 Sachanalyse: Einordnung des Betriebspraktikums als didaktische Einheit und dessen Bedeutung für die Berufsorientierung der Lernenden.
3 Begründungszusammenhang: Rechtfertigung der Unterrichtseinheit basierend auf dem hessischen Lehrplan und der Zukunftsbedeutung der Berufswahlvorbereitung.
4 Übersicht über die Einheit – Lernstruktur: Detaillierte tabellarische Darstellung der acht Unterrichtsstunden mit ihren jeweiligen Themen, Zielsetzungen und Materialien.
5 Lernziele: Definition der fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen, die durch den Unterricht gefördert werden sollen.
6 Didaktisch methodische Überlegungen: Darlegung des methodischen Vorgehens, insbesondere der Gruppenarbeit und der Arbeit mit Fallbeispielen.
7 Verlaufsplanung: Präzise zeitliche Taktung der Unterrichtsstunde mit Hinweisen zu Arbeitsformen und didaktischen Kommentaren.
Arbeitslehre, Betriebspraktikum, Berufswahlvorbereitung, Sozialkompetenz, Personalkompetenz, Schlüsselqualifikationen, Persönlichkeitsprofil, Reflexion, Didaktik, Handlungsorientierung, Ausbildungsreife, Fallstudie, Schulerfolg, Berufsfindung, Unterrichtsvorbereitung
Die Arbeit behandelt die Nachbereitung eines zweiwöchigen Betriebspraktikums für eine neunte Realschulklasse im Fach Arbeitslehre.
Im Fokus stehen die Reflexion betrieblicher Erfahrungen, die Bedeutung allgemeiner Fähigkeiten und Kompetenzen sowie die Erstellung eines individuellen Persönlichkeitsprofils.
Die Schüler sollen den Stellenwert von sozialen und personalen Kompetenzen für die Berufs- und Arbeitswelt erkennen und ihre eigene Eignung reflektieren.
Es wird ein handlungsorientiertes Lernkonzept angewandt, das auf der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Praktikums basiert.
Der Hauptteil umfasst die Bedingungsanalyse der Lerngruppe, die didaktische Begründung, die Lernstruktur der Einheit sowie eine detaillierte Verlaufsplanung der Stunde.
Wichtige Begriffe sind Arbeitslehre, Berufswahlvorbereitung, Schlüsselqualifikationen, Sozialkompetenz und Reflexion.
Die Fallbearbeitung dient dazu, dass Schüler reale berufliche Konfliktsituationen analysieren und die notwendigen sozialen Kompetenzen zur Lösung benennen können.
Durch die Bearbeitung von Arbeitsblättern zum Praktikum und die Nutzung einer "Kompetenzbox" werden die individuellen Erfahrungen der Schüler in den Unterricht integriert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

