Masterarbeit, 2010
42 Seiten, Note: B
Diese Arbeit untersucht die Beweismittel für Dopingverstöße, die über den Nachweis eines positiven analytischen Befundes hinausgehen. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf indirekte, nicht-analytische Beweise und Beweise aus Längsprofilanalysen.
Kapitel 1: Diese Einführung beleuchtet den Kampf gegen Doping und die ethischen Aspekte der Leistungssteigerung im Sport. Es wird die Definition von Doping im Sinne der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorgestellt und die Kriterien für die Einordnung von Substanzen oder Methoden als verboten erläutert.
Kapitel 2: Dieses Kapitel befasst sich mit verschiedenen Beweisarten im Dopingkontext, wobei die Unterscheidung zwischen analytischen und nicht-analytischen Methoden im Vordergrund steht. Es werden die Prinzipien der strikten Haftung im Zusammenhang mit analytischen Befunden sowie die Herausforderungen bei der Anwendung des Prinzips in nicht-analytischen Fällen erörtert.
Kapitel 3: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Fälle, die auf nicht-analytischen und indirekten Beweisen beruhen. Es werden wichtige Entscheidungen des CAS in Bezug auf den Standard des Beweises, den Nachweis der Verwendung einer verbotenen Substanz oder Methode, den Handel und den Besitz sowie den Versuch einer Doping-Verfehlung betrachtet.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen der Arbeit sind Doping, nicht-analytische Beweise, indirekte Beweise, Längsprofilanalyse, Beweisstandard, strikte Haftung, Internationale Sportgerichtshof (CAS), Doping-Verstöße, Leistungssteigerung, Ethik im Sport, Fairplay, World Anti-Doping Agency (WADA).
Dabei handelt es sich um Indizienbeweise wie Zeugenaussagen, Besitz von Substanzen, E-Mail-Verkehr oder Längsprofilanalysen (Blutpass), die einen Dopingverstoß belegen, auch ohne positive Urinprobe.
Strikte Haftung bedeutet, dass ein Athlet für jede verbotene Substanz in seinem Körper verantwortlich ist, unabhängig davon, ob Absicht oder Fahrlässigkeit vorlag. Bei nicht-analytischen Beweisen ist dieses Prinzip jedoch schwerer anzuwenden.
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bewertet die vorgelegten Beweise und setzt Standards dafür fest, wann Indizien für eine Verurteilung wegen eines Dopingverstoßes ausreichen.
Da einige Substanzen im Labor schwer nachweisbar sind, ermöglichen Längsprofile (z. B. Blutwerte über Jahre), unnatürliche Schwankungen zu erkennen, die auf Doping hindeuten.
Die Arbeit untersucht unter anderem die Fälle Montgomery und Gaines, den Fall Pechstein sowie Fälle von Handel und Besitz wie bei Wyper oder Troy.
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