Bachelorarbeit, 2010
38 Seiten, Note: 1,3
1 Zusammenfassung
2 Einleitung
2.1 Begriffsklärung
2.2 Musikpräferenzen
2.3 Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack
2.4 Musikgeschmack der Eltern
2.5 Festigung des Musikgeschmacks
2.6 Forschungsfragen
2.7 Methoden der Präferenzforschung
3 Methodik
3.1 Die Probanden
3.2 Der Fragebogen
3.3 Durchführung
3.4 Datenanalyse
4 Ergebnisse
4.1 Verbale Präferenzen
4.2 Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack
4.3 Musikgeschmack der Eltern
4.4 Festigung des Musikgeschmacks
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
5.1.1 Verbale Präferenzen von Musikern und Nicht-Musikern im Vergleich
5.1.2 Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack von Musikern und Nicht-Musikern im Vergleich
5.1.3 Zusammenhänge zwischen dem Musikgeschmack von Musikern und Nicht-Musikern und dem Musikgeschmack ihrer Eltern
5.1.4 Zeitpunkt der Festigung des Musikgeschmacks von Musikern und Nicht-Musikern
5.2 Bedeutung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen
5.2.1 Zu verbale Präferenzen
5.2.2 Zu Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack
5.2.3 Zum Musikgeschmack der Eltern
5.2.4 Zur Festigung des Musikgeschmacks
5.3 Zur Fehlerdiskussion der Studie
5.3.1 Zur Problematik von verbalen Präferenzen
5.3.2 Berechnung von Mittelwerten
5.4 Ausblick
Diese explorative Studie untersucht die Unterschiede in den Musikpräferenzen, den Einflussfaktoren auf den Musikgeschmack sowie dem Zeitpunkt dessen Festigung bei Musikern im Vergleich zu Nicht-Musikern, um ein bisher wenig erforschtes Feld der Musikpsychologie zu beleuchten.
2.5 Festigung des Musikgeschmacks
Des Weiteren soll in dieser Studie untersucht werden, wann sich der Musikgeschmack festigt und ob es dabei signifikante Unterschiede zwischen Musikern und Nicht-Musikern gibt. Verschiedene Autoren (vgl. Gembris, 2005; Holbrook & Schindler, 1989; Lehmann, 1994) haben festgestellt, dass sich um das zwanzigste Lebensjahr herum ein Musikgeschmack herausbildet, der sich in den folgenden Jahren stabilisiert und weniger Veränderungen unterworfen ist. Sie ziehen den Schluss, dass die gegen Ende der Jugendzeit erworbenen Hörverhaltensweisen auch für das Erwachsenenalter prägend sind. Holbrook & Schindler (1989) erheben die Hypothese, dass Präferenzen zur Popmusik den erworbenen Geschmack während des späten Jugendalters oder des frühen Erwachsenseins wiederzuspiegeln scheinen. In einer empirischen Studie wählten sie zur Untersuchung 28 Musikbeispiele aus den Jahren 1932 bis 1986 aus, welche den Stil ihrer Zeit repräsentieren sollten. 108 amerikanische Probanden im Alter von 16 bis 86 Jahren, die alle Kenntnisse und Interesse an Popmusik zeigten, hörten sich die 28 Musiktitel (Ausschnitte von jeweils einer halben Minute) in zufälliger Reihenfolge an und bewerteten diese direkt nach jedem Ausschnitt auf einer 10-Punkte-Skala. Zur Analyse werden das Alter der Befragten und das Erfolgsjahr des jeweiligen Musiktitels verwendet. Es wird die Wechselwirkung zwischen dem Alter der Befragten und der Zeit des größten Erfolges des jeweiligen Stückes untersucht. Es werden Mittelwerte für jedes Alter und deren Musikpräferenzen zu den Beobachtungen errechnet und verglichen.
1 Zusammenfassung: Die Arbeit führt in das explorative Forschungsdesign ein, das durch eine Fragebogenbefragung von 60 Personen signifikante Unterschiede zwischen Musikern und Nicht-Musikern bezüglich Präferenzen und deren Festigung aufzeigt.
2 Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Musikpräferenz und Musikgeschmack, stellt den aktuellen Forschungsstand dar und erläutert die forschungsleitenden Fragen der Studie.
3 Methodik: Hier werden die Auswahlkriterien der Probanden, der Aufbau des Fragebogens, die Durchführung der Befragung sowie die statistischen Auswertungsmethoden mittels SPSS erläutert.
4 Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Daten zu verbalen Präferenzen, den Einflussfaktoren, dem elterlichen Musikgeschmack sowie dem Zeitpunkt der Festigung des Musikgeschmacks der Probanden.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und in den Kontext bestehender musikpsychologischer Theorien gesetzt; zudem erfolgt eine kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise.
Musikpräferenzen, Musikgeschmack, Musiker, Nicht-Musiker, Musikpsychologie, Einflussfaktoren, Klassische Musik, Sozialisation, Instrumentalausbildung, Festigung, Fragebogenstudie, Empirische Forschung, Musikrezeption, Jugendalter, Erwachsenenalter
Die Arbeit untersucht explorativ, inwiefern sich die Musikpräferenzen, die beeinflussenden Faktoren und der Zeitpunkt der Geschmacksfestigung bei Musikern von denen Nicht-Musizierender unterscheiden.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die verbale Präferenz verschiedener Genres, die Rolle des Elternhauses, den Einfluss der musikalischen Ausbildung und die Stabilität des Musikgeschmacks über die Lebensspanne.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, ob und wie eine intensive musikalische Vorbildung die musikalische Präferenzbildung und -festigung im Vergleich zu Personen ohne musikalische Vorbildung verändert.
Die Autorin verwendet eine quantitative Fragebogenstudie mit 60 Probanden im Alter von 24 bis 35 Jahren, wobei die Daten mittels Mittelwertberechnung und T-Tests statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine detaillierte Beschreibung der Methodik, die Präsentation der statistischen Ergebnisse und eine anschließende fachliche Diskussion der Resultate.
Zentrale Begriffe sind Musikpräferenzen, Musikgeschmack, Musiker-Vergleich, musikpsychologische Sozialisation und die Festigung musikalischer Vorlieben.
Die Studie zeigt, dass sich der Musikgeschmack bei Musikern bereits deutlich früher, oft schon in der frühen Kindheit, festigt als bei Nicht-Musikern, bei denen dies häufig erst gegen Ende der Pubertät geschieht.
Es zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Präferenz klassischer Musik bei den Musikern und den Hörgewohnheiten ihrer Elternhäuser, während dieser Bezug bei Nicht-Musikern deutlich schwächer ausgeprägt ist.
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