Bachelorarbeit, 2009
80 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Weiterbildung in Deutschland
2.1 Zum Weiterbildungsbegriff
2.2 Formen der Weiterbildung
2.2.1 Allgemeine und Politische Weiterbildung
2.2.2 Berufliche Weiterbildung
2.2.3 Lebenslanges Lernen
2.2.4 Informelles Lernen
2.3 Zum Bedeutungsgewinn der Weiterbildung
3 Das System der Weiterbildung
3.1 Strukturen und Zuständigkeiten
3.2 Gesetze und Regelungen
3.3 Träger und Einrichtungen
4 Weiterbildungsteilnahme in Deutschland
4.1 Statistische Daten zur Weiterbildungsbeteiligung
4.1.1 Weiterbildungsteilnahme insgesamt
4.1.2 Teilnahme an allgemeiner Weiterbildung
4.1.3 Teilnahme an beruflicher Weiterbildung
4.1.4 Teilnahme an informeller beruflicher Weiterbildung
4.2 Einflussfaktoren der Weiterbildungsteilnahme
4.2.1 Erwerbstätigkeit und berufliche Stellung
4.2.2 Alter
4.2.3 Geschlecht
4.2.4 Bildungshintergrund
4.2.5 Nationalität und Migrationshintergrund
4.3 Motive für die Teilnahme an Weiterbildung
5 Weiterbildungsabstinenz in Deutschland
5.1 Untersuchungen zur Weiterbildungsabstinenz
5.2 Barrieren der Weiterbildungsteilnahme
5.3 Nichtteilnahme an beruflicher Weiterbildung
5.3.1 Soziodemographische und qualifikatorische Determinanten
5.3.2 Determinanten der Erwerbstätigkeit
5.3.3 Finanzielle Determinanten
5.3.4 Arbeitsplatzbezogene Determinanten
6 Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Teilnahme an sowie die Abstinenz von Weiterbildungsmaßnahmen in Deutschland zu geben. Dabei werden zentrale Motive und Barrieren identifiziert, die das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung maßgeblich steuern, um so ein tieferes Verständnis für die Dynamiken in diesem Bildungsbereich zu entwickeln.
2.2.1 Allgemeine und Politische Weiterbildung
Wie Abbildung 1 verdeutlicht, ist der Bereich der Weiterbildung durch eine große Dynamik gekennzeichnet. Es wird zunächst zwischen der beruflichen und der nicht beruflichen Weiterbildung unterschieden, wobei letztere mit dem Begriff Erwachsenenbildung gleichgesetzt werden kann. Sie wird wiederum in die Teilbereiche allgemeine und politische Weiterbildung unterteilt (vgl. BIBB 1996, S.9). Die allgemeine und politische Weiterbildung stellen wichtige Bereiche der nach den Ländergesetzen geförderten Erwachsenenbildung dar. Die allgemeine Weiterbildung umfasst in der sogenannten Erweiterung der Grundbildung alle Angebote, die nicht unmittelbar auf die berufliche Weiterqualifikation abzielen, wie zum Beispiel Sprach- oder Computerkurse, Gesundheit oder Haushaltsführung (vgl. BMBF 2008, S.56).
Einen besonderen Bereich in der allgemeinen Weiterbildung stellt auch das Nachholen von allgemeinen Bildungsabschlüssen auf dem zweiten Bildungsweg dar. Diese schulischen Abschlüsse können zum einen berufsbegleitend an Abendschulen, und zum anderen in Vollzeitform an Kollegs oder auch über den Fernunterricht sowie über die Volkshochschule nachgeholt werden (vgl.ebd.).
Zur politischen Weiterbildung zählen vor allem Angebote, die sich mit gesellschaftlichen Problemen und der Beziehung der Menschen innerhalb der Gesellschaft befassen, so zum Beispiel Staatsbürgerkunde. Diese Angebote zur politischen Bildung sollen die Teilnehmer zu einer besseren Wahrnehmung der demokratischen Grundrechte befähigen und versuchen vor allem Informationen und Fähigkeiten zu vermitteln, die ein verantwortungsvolles politisches Handeln in der Gesellschaft ermöglichen (vgl. Diemer et al. 1998, S.26). Weinberg zufolge habe die politische Weiterbildung einen „sozial und öffentlich akzentuierten Charakter“, da sie der Orientierung in Staat und Gesellschaft sowie der Teilhabe an politischen Prozessen diene (vgl. Weinberg 1989, S.20).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Weiterbildung in modernen Wissensgesellschaften ein und umreißt das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Weiterbildungsteilnahme und -abstinenz zu geben.
2 Weiterbildung in Deutschland: Dieses Kapitel definiert den Weiterbildungsbegriff, beleuchtet historische Entwicklungen sowie verschiedene Formen und diskutiert den aktuellen Bedeutungsgewinn der Weiterbildung.
3 Das System der Weiterbildung: Hier werden die föderalen Strukturen, rechtlichen Rahmenbedingungen und die Vielfalt der Träger und Einrichtungen des deutschen Weiterbildungssystems untersucht.
4 Weiterbildungsteilnahme in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert statistische Daten zur Beteiligung, untersucht soziale Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und Bildung und beleuchtet die Teilnahmemotive.
5 Weiterbildungsabstinenz in Deutschland: Hier liegt der Fokus auf der Nichtteilnahme an Weiterbildung, der Analyse spezifischer Barrieren sowie auf ökonomischen und arbeitsplatzbezogenen Determinanten.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Bedeutung der Weiterbildung im Kontext aktueller Bildungsdebatten.
Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Weiterbildungsbeteiligung, Weiterbildungsabstinenz, Lebenslanges Lernen, Informelles Lernen, Bildungshintergrund, Qualifizierung, Bildungsbarrieren, Arbeitsmarkt, Erwerbstätigkeit, Motivation, Weiterbildungsstatistik, Berufsbildung, Strukturplan.
Die Arbeit untersucht das Feld der Weiterbildung in Deutschland mit einem Fokus auf die Beteiligung sowie die Gründe für eine Nichtteilnahme, unter Berücksichtigung von Motiven und Barrieren.
Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Systematik der Weiterbildung, die statistische Erfassung der Teilnahme, Einflussfaktoren wie soziodemographische Merkmale sowie die Analyse von Weiterbildungsbarrieren.
Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Teilnahme an und die Abstinenz von Weiterbildung zu liefern, um die Mechanismen hinter dem Weiterbildungsverhalten zu erklären.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender statistischer Daten, insbesondere des Berichtsystems Weiterbildung (BSW) und des Adult Education Survey (AES).
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rahmenbedingungen, eine detaillierte Analyse der Teilnahmequoten nach verschiedenen Personengruppen sowie eine Untersuchung der Nichtteilnahme und ihrer Ursachen.
Wichtige Schlagworte sind Weiterbildung, Weiterbildungsabstinenz, Lebenslanges Lernen, Bildungsbarrieren, Weiterbildungsbeteiligung und berufliche Qualifizierung.
Die Arbeit zeigt, dass die Weiterbildungsaktivität stark lebensphasenabhängig ist, wobei die Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen oft eine hohe Lernaktivität aufweist, während bei älteren Gruppen spezifische Barrieren zunehmen.
Der Bildungshintergrund ist eine der zentralen Determinanten: Personen mit einem höheren formalen Bildungsabschluss weisen eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit auf, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, als Personen mit niedrigerem Bildungsabschluss.
Unterschiede im Ost-West-Vergleich lassen sich teilweise auf abweichende Arbeitsmarktsituationen sowie unterschiedliche Verfügbarkeiten von Betreuungsangeboten für Kinder zurückführen.
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