Bachelorarbeit, 2010
37 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
1.2. Inhaltlicher Aufbau
2. Web 2.0 - Eine Begriffserklärung
3. Internetnutzung
3.1. Internetnutzung in der BRD 2009
3.2. Nutzung von Web 2.0 mit dem Schwerpunkt Videoportale
4. Zwischenfazit Nutzung von Internet, Web 2.0 und Videoportalen
5. Vorstellung von Videoportalen im Web 2.0
5.1. YouTube
5.2. myVideo
5.3. tape.tv
5.4. putpat.tv
6. Musikvideogeschichte
6.1. 50er Jahre: Rock n´ Roll
6.2. 70er Jahre: Top of the Pops und Bohemian Rapsody
6.3. 80er Jahre: MTV und die Buggles
6.4. 90er und 2000er Jahre: MTV wechselt sein Programm
7. Nutzungsmotivationen im herkömmlichen Musikfernsehen
8. Möglichkeiten der Musikvideorezeption im Web 2.0
8.1. Direkte Suche nach Künstlern und Songs
8.2. Playlisten
8.3. intelligentes Musikfernsehen
8.4. Social Media Verlinkungen
9. Zwischenfazit: Möglichkeiten der Musikvideorezeption im Web 2.0
10. Vergleich TV-Musikvideonutzung mit Musikvideorezeption im Web 2.0
11. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Nutzung von Musikvideos auf Videoportalen im Web 2.0 eine Renaissance des Musikvideos darstellt und wie sich diese neuen Rezeptionsformen von der traditionellen Nutzung im Musikfernsehen unterscheiden.
8.1. Direkte Suche nach Künstlern und Songs
Drei der in Kapitel fünf erläuterten Videoportale bieten eine direkte Suche nach Künstlern bzw. Songs an oder fördern diese Suche explizit. YouTube als Beispiel fördert die einfache Suche durch eine sehr exponierte Position des Suchfeldes im oberen Drittel der Seite. Dadurch kann ein Nutzer direkt im Blickfeld eine Suchabfrage erstellen und YouTube zeigt ihm die zugehörigen einzelnen Videos wie auch direkt Kanäle, die nach dem Suchbegriff betitelt sind. Musikvideotitel wie auch direkt der Künstlertitel können so ohne Umwege abgerufen werden. Dies fördert den aktiven Musikvideonutzer, da er relativ hürdenlos direkt an sein Ziel, das gewünschte Musikvideo, herangeführt wird. Der Nutzer kann zusätzlich auf alle weiteren Videos des Künstlers zugreifen, die in dem Portal zur Verfügung stehen. YouTube, myVideo und tape.tv bieten eine Suchfunktion an. myVideo hat diese ähnlich wie YouTube im oberen Drittel der Seite platziert um diese ebenfalls schnell auffindbar zu machen. tape.tv ermöglicht die Suche erst wenn der Nutzer während eines laufenden Videos die Navigations- bzw. Optionsleiste einblendet. Die Suche öffnet dann in einem neuen Fenster. putpat.tv verzichtet scheinbar bewusst auf diese Funktion und lässt den Nutzer nur aus bestimmten Playlists wählen bzw. seine eigene Playliste aus bestimmten Vorlieben zusammen mischen.
Die direkte Suche nach Musikvideos unterscheidet sich grundlegend von der Rezeption im Musikfernsehen. Nutzer können direkt die Lieder abfragen, die gerade ihren Geschmack treffen. Im herkömmlichen Musikfernsehen werden sie lediglich mit einer vordefinierten Auswahl konfrontiert, die sie nur durch Warten auf das nächste Lied oder den Wechsel des Kanals beeinflussen können. Auf Videoportalen können sie, vergleichbar mit dem Abspielen einer CD, die Auswahl direkt und unverändert bestimmen. Diese Suche wird teils als Grundfunktion angeboten, teils aber auch bewusst nicht zur Verfügung gestellt. So fordert der große Umfang an Videos des Portals YouTube eine solche Suchfunktion. Das Konzept des Portals putpat.tv verzichtet dahingegen bewusst auf eine Suche.
1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Renaissance des Musikvideos und Definition der Zielsetzung sowie des inhaltlichen Aufbaus.
2. Web 2.0 - Eine Begriffserklärung: Erläuterung der Ursprünge und Kernmerkmale des Web 2.0, insbesondere hinsichtlich Interaktivität und Partizipation.
3. Internetnutzung: Analyse der Internetnutzung in Deutschland im Jahr 2009 mit Fokus auf Videoportale.
4. Zwischenfazit Nutzung von Internet, Web 2.0 und Videoportalen: Zusammenfassung der hohen Relevanz von Videoportalen für die junge Zielgruppe.
5. Vorstellung von Videoportalen im Web 2.0: Detaillierte Porträts der Anbieter YouTube, myVideo, tape.tv und putpat.tv.
6. Musikvideogeschichte: Übersicht über die Entwicklung des Musikvideos in vier zeitlichen Epochen.
7. Nutzungsmotivationen im herkömmlichen Musikfernsehen: Darstellung der psychologischen und sozialen Motive hinter der klassischen Videorezeption.
8. Möglichkeiten der Musikvideorezeption im Web 2.0: Analyse neuer Funktionen wie direkte Suche, Playlisten und intelligentes Musikfernsehen.
9. Zwischenfazit: Möglichkeiten der Musikvideorezeption im Web 2.0: Reflexion über die Vor- und Nachteile der neuen Rezeptionsmöglichkeiten.
10. Vergleich TV-Musikvideonutzung mit Musikvideorezeption im Web 2.0: Gegenüberstellung der Nutzungszahlen und -verhalten zwischen klassischem TV und Internet.
11. Fazit: Abschließende Bewertung, ob die Entwicklungen eine Renaissance des Musikvideos bedeuten.
Musikvideo, Web 2.0, Videoportale, YouTube, Musikfernsehen, Rezeption, Nutzungsmotivation, Jugendliche, Interaktivität, Playlisten, Online-Medien, Partizipation, Renaissance, Mediennutzung, Anschlusskommunikation
Die Arbeit untersucht, ob die veränderte Nutzung von Musikvideos auf modernen Online-Videoportalen als eine Renaissance des Musikmediums interpretiert werden kann.
Im Zentrum stehen der Vergleich zwischen klassischem Musikfernsehen und Web 2.0-Videoportalen sowie die Analyse der verschiedenen Nutzungsmodi durch Jugendliche.
Es soll geklärt werden, wie sich Musikvideorezeption im Internet von herkömmlichen TV-Formaten unterscheidet und ob man von einer Wiederbelebung des Musikvideos sprechen kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien (z. B. ARD/ZDF-Onlinestudie, JIM-Studien) und einer exemplarischen Untersuchung spezifischer Portalfunktionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Videoportale, eine historische Einordnung des Musikvideos, die Analyse der Nutzungsmotivationen und die detaillierte Untersuchung technischer Rezeptionsmöglichkeiten.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Musikvideo, Web 2.0, Nutzungsmotivation, Anschlusskommunikation, Online-Videoportale und Mediennutzungsverhalten.
Playlisten ermöglichen eine Personalisierung des Konsums, die den Nutzer vom passiven Zuschauer zum aktiven Gestalter seines Musikprogramms werden lässt.
Es nutzt lernende Algorithmen, die basierend auf dem Nutzerverhalten individuelle Empfehlungen geben, anstatt nur ein starres, für alle identisches Programm auszustrahlen.
Sie fördert die "Anschlusskommunikation", indem Musikvideos als Identitätsmarker in der Peergroup geteilt und über sie diskutiert werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

