Bachelorarbeit, 2010
66 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Virtuelle Teams
2.1. Das Team – „Players play, Teams win“
2.1.1. Team: Eine Definition
2.1.2. Warum Teambildung?
2.2. Das virtuelle Team
2.2.1. Was bedeutet „virtuell“?
2.2.2. Virtuelles Team: Eine Definition
2.2.3. Ausprägungenvirtueller Teams
2.2.4. Begriffliche Eingrenzung
2.3. Potential virtueller Teams
2.4. Lebenszyklus
2.5. Fazit
3. Führung
3.1. Definition
3.2. Führungsstile
3.2.1. Electronic Performance Monitoring
3.2.2. Management by Objectives
3.2.2. Selbststeuernde Teams
3.3. Die Rolle(n) der Führung
3.4. Anforderungen an die Führungskraft virtueller Teams
3.5. Führung im Vier-Phasen-Modell
3.6. Fazit
4. Effektivität
4.1. Was ist unter Effektivität zu verstehen?
4.2. Einflussfaktoren auf die Effektivität
4.3. Prozessgewinne
4.4. Interventionsanreize zur Steigerung der Effektivität
4.5. Leistungsniveau im Vier-Phasen-Modell
4.6. Fazit
5. Schluss und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Führung auf die Effektivität virtueller Teams, mit dem Ziel, praktische Handlungsanweisungen für Führungskräfte abzuleiten. Dabei werden theoretische Grundlagen zur Teamentwicklung mit empirischen Erkenntnissen verknüpft, um Managementoptionen in räumlich und zeitlich verteilten Arbeitsumgebungen zu optimieren.
3.2.1. Electronic Performance Monitoring
In den Bereich der direktiven Führung fällt das Electronic Performance Monitoring. Mittels elektronischer Ressourcen wird die Leistung der Mitarbeiter überwacht und kontrolliert. Es handelt sich hierbei um eine strikte Form der Führung, die den Mitarbeitern nur eine geringe bis gar keine Autonomie erlaubt. Die Forschung konnte nur in geringem Maße positive Leistungsreaktionen in den überprüften Teams feststellen. So lässt sich beispielsweise der Erfolg von Routineaufgaben oder die Leistung in Teams mit erfahrenen Mitarbeitern steigern. Allerdings wurden negative Leistungseffekte bei unerfahrenen Mitarbeitern und komplexen Aufgabenstellungen beobachtet.
Jedoch ermöglicht das EPM bei stark standardisierten Arbeitsschritten ein qualifiziertes Feedback und somit auch eine Leistungssteigerung in der Aufgabenbewältigung. Außerdem wird durch die ständige Kontrolle durch die Führung (z.B. per Überwachung der Log-in Zeiten, Anzahl der Anschläge oder telefonische Arbeitsproben) das Stresserleben stark gesteigert, was sich wiederum negativ auf Arbeitszufriedenheit, Vertrauen und Teamkohäsion auswirken kann.
So lässt sich zum EPM festhalten, dass die bisherigen empirischen Befunde nur eine begrenzte Tauglichkeit dieser direktiven Führungsform für virtuelle Teams nachweist. Bei stark strukturierter Aufgabenstellung sind positive Leistungssteigerungen festgestellt worden. Aber mit Blick auf das auszuschöpfende Potential virtueller Kooperationen, das vor allem in der Flexibilität und der Bearbeitung von komplexen Aufgaben liegt, ist das EPM als Führungstechnik solcher Einheiten nicht zu empfehlen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz virtueller Teams ein und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss der Führung auf deren Effektivität unter Berücksichtigung des Vier-Phasen-Modells.
2. Virtuelle Teams: Das Kapitel definiert virtuelle Teams, grenzt sie von konventionellen Gruppen ab und erörtert deren Potentiale sowie den Lebenszyklus innerhalb eines Teams.
3. Führung: Hier wird der Führungsbegriff für den Kontext virtueller Teams definiert, verschiedene Führungsstile analysiert und die Rolle der Führungskraft in den Phasen des Tuckman-Modells erläutert.
4. Effektivität: In diesem Kapitel werden Einflussfaktoren auf die Effektivität von Teams identifiziert und gestalterische sowie prozessorientierte Handlungsanweisungen für Führungskräfte abgeleitet.
5. Schluss und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass für virtuelle Teams kein standardisierter „bester Weg“ existiert, sondern situative Anpassungen erforderlich sind.
Virtuelle Teams, Führung, Effektivität, Tuckman-Modell, Teamentwicklung, Management by Objectives, Electronic Performance Monitoring, Kommunikation, Vertrauen, Gruppenkohäsion, Führungskraft, Prozessgewinne, virtuelles Arbeiten, Mitarbeiterführung, Erfolg.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Führung virtueller Teams und untersucht, wie Führungskräfte die Effektivität dieser speziellen Organisationsform positiv beeinflussen können.
Die Arbeit fokussiert sich auf Definitionen und Ausprägungen virtueller Teams, Führungsstile, Teamentwicklungsprozesse und kritische Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit über Distanz.
Das Ziel ist es, den Einfluss von Führung auf die Effektivität virtueller Teams zu analysieren und daraus konkrete Handlungsanweisungen für Führungspersonen abzuleiten.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die theoretische Modelle der Führungsforschung und Teamentwicklung mit empirischen Studien zu virtuellen Kooperationen zusammenführt.
Der Hauptteil analysiert, wie virtuelle Teams funktionieren, welche Führungsstile (z. B. Management by Objectives) sinnvoll sind und wie das Tuckman-Phasenmodell zur Steigerung der Teameffektivität genutzt werden kann.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Virtuelle Teams, Führung, Effektivität, Management by Objectives, Teamentwicklung, Kommunikation und Prozessgewinne charakterisiert.
Es bietet eine praxisorientierte Struktur, um Handlungsanweisungen für die jeweiligen Phasen (Forming, Storming, Norming, Performing) abzuleiten und so die Teamdynamik positiv zu steuern.
Kommunikation ist aufgrund fehlender face-to-face Interaktion der kritische Erfolgsfaktor; sie benötigt formale Regeln sowie informelle Kanäle, um Vertrauen und Kohäsion aufzubauen.
Während es bei Routineaufgaben die Leistung steigern kann, ist es aufgrund des hohen Stresspotentials und der Beeinträchtigung von Vertrauen für komplexe, flexible virtuelle Teamaufgaben kaum empfehlenswert.
Es wird als besonders förderlich bewertet, da es Zielorientierung in den Mittelpunkt stellt, Autonomie fördert und einen positiven, empirisch nachweisbaren Zusammenhang mit dem Teamerfolg aufweist.
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