Bachelorarbeit, 2010
36 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit analysiert die Darstellung des bolivianischen Präsidenten Evo Morales in zwei Tageszeitungen, El Deber (bolivianisch) und El País (spanisch). Sie untersucht, wie das Bild von Evo Morales in diesen Medien vermittelt wird und ob sich Unterschiede in der Darstellung zwischen bolivianischen und ausländischen Medien zeigen.
Das erste Kapitel beleuchtet den Konflikt zwischen der bolivianischen Regierung und den privaten Medien seit Evo Morales’ Amtsantritt im Jahr 2005. Es wird auf die Vorwürfe von Morales gegenüber den Medien sowie die Gegenreaktionen der Medienvertreter eingegangen.
Kapitel 2 behandelt den theoretischen Hintergrund der Arbeit, insbesondere den Begriff des „Images“. Es werden die Akteure, die bei der Imagebildung beteiligt sind, definiert und die Entstehung von Images anhand verschiedener theoretischer Ansätze erläutert.
Kapitel 3 analysiert die Darstellung von Evo Morales in den beiden ausgewählten Tageszeitungen. Es werden die formalen Merkmale der Berichterstattung, der Regierungsstil und das Auftreten von Morales, seine politischen Ziele und deren Umsetzung sowie sein Umgang mit Macht untersucht.
Evo Morales, bolivianische Medien, Image, Printmedien, öffentlicher Diskurs, Medienberichterstattung, politische Opposition, „Estado Plurinacional“, „Cambio“, Medienfreiheit, Pressefreiheit, El Deber, El País.
Die bolivianische El Deber vermittelt ein eher negatives, einseitiges Bild und lässt die Opposition oft zu Wort kommen. Die spanische El País berichtet ausgeglichener und sachlicher.
El Deber gilt als Sprachrohr der politisch rechten Opposition in Bolivien, die dem Kurs des sozialistischen Präsidenten Morales kritisch gegenübersteht.
Überraschenderweise ist der Einfluss gering, da die breite Masse der Morales-Wähler (MAS-Anhänger) ihre Informationen primär aus dem Radio und nicht aus Printmedien bezieht.
Es beschreibt die Neudefinition Boliviens als einen Staat, der die Vielfalt der indigenen Völker anerkennt, ein zentrales politisches Ziel der Regierung Morales.
Die Regierung baut ein eigenes, regierungsnahes Radionetz auf Gemeindeebene aus, um der negativen Berichterstattung der privaten Printmedien entgegenzuwirken.
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