Bachelorarbeit, 2010
132 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Untersuchungsgegenstand und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2. Grundlagen zum Sponsoring
2.1 Definition und Abgrenzung zu verwandten Begriffen
2.2 Entwicklungsphasen des Sponsoring
2.3 Einordnung in den Kommunikations-Mix
2.4 Sponsoringarten und ihre ökonomische Bedeutung
2.5 Klassifizierung von Sportsponsoring
2.6 Wirkung von Sponsoring
2.7 Besonderheiten von Fußballsponsoring
3. Management im Sponsoring
3.1 Der Sponsoring-Managementprozess aus der Sponsorenperspektive
3.1.1 Analyse- und Prognosephase
3.1.2 Strategische Sponsoring-Planung
3.1.2.1 Sponsoring-Objekt
3.1.2.2 Sponsoring-Zielgruppe
3.1.2.3 Sponsoring-Ziele
3.1.2.4 Sponsoring-Strategie/ Grobauswahl
3.1.3 Operative Sponsoring-Planung
3.1.3.1 Feinauswahl von Sponsorships
3.1.3.2 Kommunikative Nutzung von Sponsorships
3.2 Perspektive des Sponsoringnehmers
4. Empirischer Teil – Qualitative Experteninterviews
4.1 Untersuchungsmethode
4.2 Aufbereitungs- und Auswertungsverfahren
4.3 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
4.3.1 Bedeutung von Sponsoring im Kommunikations-Mix
4.3.2 Integration von Sponsoring
4.3.3 Ziele von Sponsoring und Handlungsempfehlungen
4.3.4 Ausgewählte Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen
4.3.4.1 Bekanntheitsgrad
4.3.4.2 Medienpräsenz
4.3.4.3 Image- und Zielgruppenaffinität
5. Resümee
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Sponsoring-Managementprozess aus der Sicht der Sponsoren zu beleuchten, um daraus Erfolgsfaktoren für eine professionellere Sponsorenansprache durch Fußballvereine abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Vereine ihre Sponsoring-Managementprozesse professionalisieren können, um den wachsenden Ansprüchen von Unternehmen gerecht zu werden.
3.1.2.2 Sponsoring-Zielgruppe
Durch den Einsatz von Sport- bzw. Fußballsponsoring wollen Unternehmen spezifische Zielgruppen ansprechen, die mit klassischen Kommunikationsinstrumenten nur schwer erreichbar sind. Für einen effizienten Einsatz ist somit eine genaue Zielgruppendefinition erforderlich. Grundsätzlich lassen sich die Zielgruppen des Sponsors und des Gesponserten unterscheiden. Aus Unternehmenssicht ist eine Einteilung in interne und externe Gruppen sinnvoll. Zu den externen Zielgruppen zählen die Konsumenten, Handelspartner, Kapitalgeber, Lieferanten, potenzielle Mitarbeiter und Multiplikatoren (Politiker, Medien- oder Verbandsvertreter etc.). Die interne Zielgruppe setzt sich aus den eigenen Mitarbeitern und den Anteilseignern (Shareholder) zusammen.
Unternehmen sind dazu angehalten, ihre sponsoringspezifische Zielgruppe mittels demografischer, sozioökonomischer, psychologischer und Verhaltenskriterien zu analysieren, um eine konkrete Beschreibung vornehmen zu können. Im Sportsponsoring sind besonders die psychologischen Merkmale und das Medien-/ Freizeitverhalten der Verbraucher von Bedeutung. Dabei ist es wichtig, das aktive und passive Sportverhalten sowie das Interesse der Zielgruppen an Sportarten mittels eigener Kundendaten und Konsumententypologien zu untersuchen und die Verbraucher anhand verschiedener Merkmale zu charakterisieren. Beispielhaft kann die Allensbacher Werbeanalyse und die Verbraucheranalyse vom Axel Springer Verlag genannt werden.
Die verschiedenen Zielgruppen des Gesponserten sollten ebenfalls einer genauen Analyse mithilfe der oben aufgeführten Kriterien unterzogen werden. Die Zielgruppen von Fußballvereinen lassen sich in aktive Teilnehmer (Spieler/ Mitglieder des Vereins), Stadionbesucher (direkt Passive) und Mediennutzer (indirekt Passive) unterteilen. Diesbezüglich werden den Vereinen und Sponsoringagenturen im Kapitel 4.3.4.3 Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Es bleibt zu konstatieren, dass eine absolute Übereinstimmung der Zielgruppen des Sponsors und des Gesponserten nicht angestrebt wird bzw. nicht realisierbar ist. Über die gemeinsame Schnittmenge wird versucht, Synergieeffekte zu erzielen und die Zielgruppenaffinität zu bestimmen, die für die Realisierung bestimmter Sponsoring-Ziele notwendig ist.
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel des Sponsoring im Profifußball von einer gemeinnützigen Aktivität hin zu einem professionellen Managementinstrument in einer komplexer werdenden Medienwelt.
2. Grundlagen zum Sponsoring: Dieses Kapitel definiert Sponsoring, grenzt es von Mäzenatentum und Spenden ab, ordnet es in den Kommunikations-Mix ein und beschreibt dessen Entwicklungsphasen sowie Besonderheiten im Fußball.
3. Management im Sponsoring: Hier wird der idealtypische Sponsoring-Managementprozess aus Unternehmenssicht analysiert, unterteilt in Analyse-, Planungs-, Durchführungs- und Kontrollphase.
4. Empirischer Teil – Qualitative Experteninterviews: Dieser Teil beschreibt die qualitative Untersuchungsmethode und stellt die Ergebnisse aus Experteninterviews mit Sponsoren und Agenturvertretern vor, inklusive konkreter Handlungsempfehlungen.
5. Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer fortschreitenden Professionalisierung der Sponsoring-Managementprozesse bei Fußballvereinen.
Sponsoring-Management, Sportsponsoring, Fußballsponsoring, Sponsorenakquise, Sponsoringnehmer, Erfolgsfaktoren, Experteninterviews, Marketing-Kommunikation, Zielgruppenaffinität, Markenführung, Sponsorenzufriedenheit, Professionalisierung, Sponsoringziele, Medienpräsenz, Bekanntheitsgrad
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Professionalisierung von Sponsoring-Managementprozessen bei Fußballvereinen, um diese als Sponsoringnehmer besser an die Anforderungen von Unternehmen anzupassen.
Die Themenfelder umfassen die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Sponsorings, den Sponsoring-Managementprozess aus Sicht der Unternehmen sowie die Analyse der Beziehung zwischen Vereinen, Agenturen und Sponsoren.
Ziel ist es, ein Grundverständnis für die Vorgehensweise und den Planungs- sowie Durchführungsprozess von Sponsoren zu entwickeln, um daraus Erfolgsfaktoren für eine zielgerichtete Sponsorenansprache abzuleiten.
Zur Exploration des Forschungsgegenstandes wählte der Autor ein halbstrukturiertes, qualitatives Experteninterview mit Vertretern von Sponsoren und Sponsoringagenturen.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen des Sponsoring-Managements dargestellt als auch die Ergebnisse der empirischen Experteninterviews interpretiert, ergänzt um Handlungsempfehlungen.
Zu den zentralen Begriffen zählen Sponsoring-Management, Sportsponsoring, Sponsorenakquise, Erfolgsfaktoren und Markenführung.
Die Arbeit zeigt, dass Vereine oft nur unzureichende Daten über ihre Zielgruppen und die Wirkung des Sponsorings bereitstellen, was zu einer Diskrepanz zwischen dem Selbstbild der Vereine und den Anforderungen der Sponsoren führt.
Agenturen fungieren als Bindeglied, müssen jedoch ihre Kompetenzen erweitern und proaktiver agieren, um als professionelle Full-Service-Partner zu fungieren und messbare Mehrwerte zu generieren.
Die Arbeit identifiziert unter anderem den Bekanntheitsgrad, die Medienpräsenz sowie die Image- und Zielgruppenaffinität als entscheidende Kriterien für die Auswahl eines Sponsoring-Partners.
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