Diplomarbeit, 2008
99 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
2 Standardisierung
2.1 Grundlagen der Standardisierung
2.1.1 Kompatibilität
2.1.2 Arten der Standardisierung
2.1.3 Netzwerkmärkte
2.1.3.1 Netzwerkeffekte und ihre Folgen
2.1.3.2 Kipplige Märkte
2.1.3.3 Bandwagon und Pinguin-Effekt
2.1.3.4 Wechselkosten und Lock-In-Effekte
2.1.3.5 Erwartungsmanagement
2.2 Standardkämpfe
2.2.1 Standardisierungsstrategien
2.2.1.1 Rival Evolutions
2.2.1.2 Rival Revolutions
2.2.1.3 Evolution vs. Revolution
2.2.1.4 Revolution vs. Evolution
2.2.1.5 Tweedledum and Tweedledee
2.2.1.6 The battle of Sexes
2.2.1.7 The pesky little brother
2.2.2 Vorrausetzungen für die Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien
2.2.2.1 Unternehmen
2.2.2.2 Markt
2.2.2.3 Kunden
2.2.2.4 Produkte
3 Ambient Intelligence
3.1 Einführung in die Vision des Ambient Intelligence
3.2 Eigenschaften des Ambient Intelligence
3.2.1 Ubiquität
3.2.2 Einbettung
3.2.3 Natürliche Interaktion
3.2.4 Kontextsensitivität
3.2.5 Proaktivität
3.3 Unterteilung des Ambient Intelligence in Ebenen
3.3.1 Ebene 1: Smart Devices
3.3.2 Ebene 2: Smart Environments
3.3.3 Ebene 3: Smart Services
4 Übertragung der Standardkampfstrategien auf das Ambient Intelligence
4.1 Prüfung auf Existenz der Vorraussetzungen für die Anwendbarkeit von Standardkampfstrategien im Ambient Intelligence
4.1.1 Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien bei Smart Devices
4.1.1.1 Unternehmen
4.1.1.2 Markt
4.1.1.3 Kunden
4.1.1.4 Produkte
4.1.1.5 Fazit
4.1.2 Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien bei Smart Environments
4.1.2.1 Unternehmen
4.1.2.2 Markt
4.1.2.3 Kunden
4.1.2.4 Produkte
4.1.2.5 Fazit
4.1.3 Anwendbarkeit der Standardkampfstrategien bei Smart Services
4.1.3.1 Unternehmen
4.1.3.2 Markt
4.1.3.3 Kunden
4.1.3.4 Produkte
4.1.3.5 Fazit
4.2 Bedeutung der Standardkämpfe bezogen auf das Ebenen-Modell
5 Ergebnisse und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, welche Formen von Standardkämpfen auf den drei Ebenen von Ambient Intelligence (Smart Devices, Smart Environments, Smart Services) anwendbar sind, um Unternehmen eine strategische Orientierung zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen zu bieten.
2.1.3.1 Netzwerkeffekte und ihre Folgen
Wenn der Wert bzw. Nutzen eines Gutes mit der Anzahl der Nutzer steigt, so handelt es sich um einen Netzwerkeffekt.1
Netzwerkeffekte treten bedingt durch den zunehmenden Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie immer häufiger auf. Das prominenteste Beispiel ist das Telefonnetz, bei dem mit steigender Nutzeranzahl auch der Wert eines Telefonanschlusses bei bereits vorhandenen Nutzern steigt.2 Netzwerkeffekte lassen sich in direkte und indirekte Netzwerkeffekte unterteilen.
Direkte Netzwerkeffekte treten auf, wenn Nutzer gleichartiger Güter über eine Verbindung miteinander kommunizieren bzw. die Güter untereinander kommunizieren können.3 Dabei wird typischerweise über ein physisches Netz kommuniziert. Das bedeutet, je größer die Verbreitung eines gleichartigen Produktes ist, desto höher ist der Nutzen, der daraus gezogen werden kann (Telefon, Email, Fax, …).4
Bei indirekten Netzwerkeffekten sinkt zum einen der Preis eines Produktes, da Hersteller durch große Produktionsmengen Skaleneffekte bzw. Lerneffekte realisieren können; zum anderen steigt durch viele Komplementärgüter der Wert des eigentlichen Produkts.5 Wenn sich beispielsweise viele Menschen einen Personal Computer kaufen, sinken einerseits die Stückkosten und andererseits wird es für Hersteller auf Grund der installierten Basis immer attraktiver, Zubehör (Drucker, Scanner, etc.) für Computer zu produzieren. Durch das wachsende Angebot an Zubehör steigt im Gegenzug wieder der Wert des eigentlichen Produkts (in diesem Beispiel der Computer).
1 Einführung: Diese Einleitung führt in das Thema Ambient Intelligence ein und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Anwendbarkeit von Standardkampfstrategien auf verschiedenen Ebenen.
2 Standardisierung: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen der Standardisierung, definiert wichtige Begriffe wie Kompatibilität und Netzwerkeffekte und stellt verschiedene Standardkampfstrategien vor.
3 Ambient Intelligence: Hier wird der Themenkomplex Ambient Intelligence mit seinen zentralen Eigenschaften und der Unterteilung in die drei Ebenen Smart Devices, Smart Environments und Smart Services vorgestellt.
4 Übertragung der Standardkampfstrategien auf das Ambient Intelligence: Dieses Hauptkapitel prüft schrittweise die Anwendbarkeit der zuvor definierten Standardkampfstrategien auf jede der drei Ebenen unter Berücksichtigung spezifischer Determinanten.
5 Ergebnisse und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und diskutiert das Potenzial von Strategien für horizontale versus vertikale Märkte im Kontext von Ambient Intelligence.
Ambient Intelligence, Standardisierung, Standardkampf, Netzwerkeffekte, Smart Devices, Smart Environments, Smart Services, Kompatibilität, Lock-In-Effekt, Innovationsfähigkeit, Interoperabilität, Marktversagen, Strategie, Informationsgesellschaft, Ubiquitous Computing.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in einem durch Ambient Intelligence geprägten Umfeld durch die Wahl der richtigen Standardisierungsstrategien Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Die zentralen Themen sind die Theorie der Standardisierung, das Konzept und die Architektur von Ambient Intelligence sowie die strategische Interaktion von Unternehmen in Netzwerkmärkten.
Ziel ist es zu klären, welche spezifischen Standardkampfstrategien auf den drei Ebenen Smart Devices, Smart Environments und Smart Services erfolgreich anwendbar sind.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur Erarbeitung von Kriterien für Standardkampfstrategien und wendet diese in einer detaillierten Analyse auf die Ebenen von Ambient Intelligence an.
Im Hauptteil werden die Voraussetzungen für verschiedene Standardkampfstrategien (wie Rival Evolutions oder The battle of Sexes) analysiert und auf ihre Durchführbarkeit bei Smart Devices, Smart Environments und Smart Services geprüft.
Wichtige Begriffe sind Ambient Intelligence, Standardkampf, Netzwerkeffekte, Kompatibilität, Smart Devices, Smart Environments und Smart Services.
Die Ebenen unterscheiden sich in ihren Charakteristika und Anforderungen an Standardisierung und Interoperabilität, wodurch sich die Eignung der jeweiligen Strategien maßgeblich ändert.
Aufgrund sehr starker Netzwerkeffekte und der essenziellen Bedeutung von Kompatibilität bei Smart Devices führt jeder Kampf um den Standard zu ineffizienten Marktergebnissen, sodass nur ein kooperativer Kampf innerhalb eines Standards möglich ist.
Smart Services weisen geringere Anforderungen an die technische Kommunikation auf, da diese durch die unteren Ebenen bereitgestellt wird, was dazu führt, dass hier prinzipiell alle Strategien wählbar sind.
Die Existenz einer installierten Basis beeinflusst die Wahl der Strategie, da sie einen Wechsel zu einer neuen Technologie erschweren kann, sofern die Vorteile der neuen Lösung die Wechselkosten nicht ausreichend kompensieren.
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