Diplomarbeit, 2008
134 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
2. Grundlagen - Begriffe rund um Geschäftsprozess und Workflow
2.1 Geschäftsprozess
2.2 Geschäftsprozessmodellierung
2.3 Workflow
2.4 Workflow-Modellierung
2.5 Prozessmanagement
3. Rollenkonzepte
3.1 Praxisbeispiel: Rollen in ARIS 7.0
3.2 Theoretisches Konzept: Rollen in SAP
3.3 Neue Berufsbilder in der Praxis
4. Notationen zur Prozessmodellierung
4.1 Einleitung
4.2 Bedeutung des Business Process Management (BPM)
4.3 Arten von Modellierungsnotationen
4.3.1 Fachliche Modellnotationen
4.3.2 Technische Modellnotationen
4.4 Vergleich der Notationen
4.4.1 Einleitung
4.4.2 BPMN
4.4.2.1 Aufbau
4.4.2.2 Struktur
4.4.3 BPEL
4.4.3.1 Aufbau
4.4.3.2 Struktur
4.4.4 Vergleich
4.4.4.1 Darstellungsfähigkeit
4.4.4.2 Kontrollflussunterscheidung
4.5 Überführungsstrategien
4.6 Zusammenfassung
5. Automatisierte Prozessüberführung – ARIS Business Architect
6. Die Anwendung SAP
6.1 Einleitung
6.2 Der SAP Netweaver
6.3 Das SAP NetWeaver Composition Environment
6.3.1 Composite Applications
6.3.2 Das Composition Environment
6.4 Fazit
7. Implementierung eines Geschäftsprozesses im SAP NetWeaver
8. Schlussbetrachtungen
Die Diplomarbeit untersucht die technologische Problematik der Modellierung und Implementierung von Workflows in IT-Systemen, speziell in der SAP-Umgebung, um eine effiziente Automatisierung unternehmensweiter Prozesse zu ermöglichen.
2.1 Geschäftsprozess
Im Rahmen des Business Reengineering derfinieren Hammer und Champy den Geschäftsprozess als eine Menge von Aktivitäten, für die ein oder mehrere unterschiedliche Inputs benötigt werden und die für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugen (sog. Wertschöpfung).
Nach Österle ist der Geschäftsprozess eine Abfolge von Aufgaben, die über mehrere organisatorische Einheiten verteilt sein können und deren Ausführung von informationstechnologischen Anwendungen unterstützt wird. Als spezielle Form der Ablauforganisation konkretisiert der Geschäftsprozess die Geschäftsstrategie und verknüpft sie mit dem Informationssystem. Daher kann der Geschäftsprozess als Bindeglied zwischen der Unternehmensstrategie und der Systementwicklung bzw. den unterstützenden Informationssystemen gesehen werden.
Scheer und Jost gehen noch tiefer und verstehen unter einem Geschäftsprozess die modellhafte Beschreibung der in einem Unternehmen durchzuführenden Funktionen in ihrer inhaltlichen und zeitlichen Abfolge. Unter Funktionen werden einzelne Aufgaben und Tätigkeiten verstanden, die wiederum über die sie auslösenden bzw. von ihnen erzeugten Ereignisse verknüpft werden.
Marilyn Pratt, Business Process Experting der SAP Community definiert, einen Geschäftsprozess als "a set of activities transforming a defined business input into a defined business result."
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Komplexität der Informationstechnik und die Notwendigkeit, übergreifende Prozesse effizient zu automatisieren.
2. Grundlagen - Begriffe rund um Geschäftsprozess und Workflow: Definiert die zentralen Begriffe der Wirtschaftsinformatik wie Geschäftsprozess, Modellierung und Workflow-Management.
3. Rollenkonzepte: Erörtert die Rollenverteilung im Prozessmanagement und vergleicht die Ansätze in ARIS 7.0 und SAP.
4. Notationen zur Prozessmodellierung: Vergleicht fachliche (BPMN) und technische (BPEL) Modellierungsnotationen und diskutiert Strategien zur Transformation.
5. Automatisierte Prozessüberführung – ARIS Business Architect: Untersucht Werkzeuge zur Synchronisation von fachlichen und technischen Prozessmodellen.
6. Die Anwendung SAP: Bietet einen Überblick über die SAP-Technologieplattform, insbesondere den SAP NetWeaver und das Composition Environment.
7. Implementierung eines Geschäftsprozesses im SAP NetWeaver: Dokumentiert Schritt für Schritt die technische Umsetzung eines Beispielprozesses in der SAP-Umgebung.
8. Schlussbetrachtungen: Fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert das Verhältnis von Implementierungsaufwand und Prozessflexibilität.
Geschäftsprozess, Workflow-Management, SAP NetWeaver, BPMN, BPEL, Modellierung, Transformation, Prozessmanagement, Serviceorientierte Architektur, SOA, SAP Composition Environment, Business Process Expert, ITIL, Prozessmodell, Automatisierung
Die Arbeit analysiert die Methoden zur Modellierung und Implementierung von Workflows in IT-Systemen, wobei der Fokus auf dem Vergleich von Fachnotationen und technischen Ausführungssprachen im Kontext der SAP-Plattform liegt.
Die zentralen Themen umfassen Prozessmodellierung, die Transformation zwischen fachlichen und technischen Notationen (speziell BPMN und BPEL), Rollenkonzepte im Unternehmen sowie die praktische Anwendung im SAP NetWeaver.
Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Stand der Geschäftsprozessmodellierung in SAP darzulegen und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Transformation die Lücke zwischen geschäftlicher Modellierung und technischer Implementierung überbrückt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Prozessmodellierungsstandards sowie einer praktischen Implementierungsstudie eines Beispielprozesses innerhalb der SAP NetWeaver CE Trial-Version.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Rollenkonzepte, einen detaillierten Vergleich von Notationen (BPMN/BPEL), eine Untersuchung von Überführungsstrategien und eine technische Anleitung zur Prozessimplementierung in SAP.
Wesentliche Begriffe sind Geschäftsprozess, Workflow-Management, BPMN, BPEL, SAP NetWeaver, Prozessmodellierung und Serviceorientierte Architektur (SOA).
Da BPMN primär für die fachliche Visualisierung entworfen wurde und BPEL eine technische Ausführungssprache darstellt, unterscheiden sie sich in ihrer Mächtigkeit und Struktur, wodurch eine verlustfreie (kompromisslose) Überführung in der Praxis oft schwierig ist.
Das SAP NetWeaver Composition Environment stellt die aktuelle Laufzeit- und Entwicklungsumgebung von SAP dar, um Prozesse flexibler mittels Web Services und rollenbasierten Modellen zu implementieren.
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