Bachelorarbeit, 2010
27 Seiten, Note: 1.5
1 Einleitung und Beschrieb des Vorgehens
2 Sozialwissenschaftlicher Teil: Begründung des Forschungsvorhabens
3 Ernährungswissenschaftlicher Teil: Referenzwerte und Lebensmittelpyramide
3.1 Allgemeine Aussagen und Nährstoffzufuhr
3.1.1 Referenzwerte zur Energiezufuhr
3.2 Die Lebensmittelpyramide
3.2.1 Die blaue Gruppe
3.2.2 Die grüne Gruppe
3.2.3 Die braune Gruppe
3.2.4 Die rote Gruppe
3.2.5 Die gelbe und die rosa Gruppe
4 Forschender Teil: Bezirks- und Realschüler und -schülerinnen im Vergleich
4.1 Lebensstile und Orientierungen
4.1.1 Wohneigentum
4.1.2 Zeitungsabonnemente
4.1.3 Berufe der Eltern und Muttersprache
4.1.4 Lebensgewohnheiten der Jugendlichen
4.2 Essverhalten in den Familien
4.3 Zwischenmahlzeiten im Vergleich
5 Diskussion und Interpretation
6 Fazit und Forderungen an die Ernährungsbildung
7 Persönliches Schlusswort und Danksagung
7.1 Lerngewinn
7.2 Dank
9 Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Elternhauses auf das Essverhalten von Jugendlichen, mit besonderem Fokus auf die Auswahl der Zwischenverpflegungen von Bezirks- und Realschülern. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, ob sich Erkenntnisse der Leseforschung auf Ernährungsgewohnheiten übertragen lassen und ob Schüler höherer Niveauzüge eine gesündere Pausenverpflegung wählen.
4.3 Zwischenmahlzeiten im Vergleich
Im Folgenden werden die Resultate zu den Zwischenverpflegungen kommentiert. Es ist dies der eigentliche Hauptteil der Befragung. Die Auswertung beinhaltet lediglich „Znünis“ und „Zvieris“, aber keine Mittagessen. Wie bei der oben erwähnten Auswertung (Kapitel 4.2) wurden vier Fragegruppen ausgewertet: Früchte und Vollkornprodukte sowie Chips und Süssigkeiten. Bei der Auswertung wurden jeweils analog dem Fragebogen 0-3 Punkte verteilt (nie: 0 Punkte, täglich: 3 Punkte). Da jedoch diese Auswertung alleine zu wenig aufschlussreich ist, wurden zwei weitere Zeilen mit individuellen Antworten der Schülerinnen und Schüler eingefügt.
Eine Zeile mit eigenen Nennungen von Zwischenverpflegungen, welche aufgrund der in Kapitel 3 erwähnten Referenzwerte als günstig angesehen werden. Namentlich sind dies „Farmer, Darvida, Joghurt, Dörrfrüchte und Knäckebrot“ (eine positive Wahl wird mit einer „1“ in der entsprechenden Spalte visualisiert).
Die andere Zeile fasst Nennungen von Zwischenverpflegungen zusammen, welche ernährungs-wissenschaftlich als ungünstig angesehen werden. Namentlich „Einback-Brötchen, Weissbrot, Gipfeli und Schokolade“ (eine negative Wahl wird mit einer „1“ in der entsprechenden Spalte visualisiert).
1 Einleitung und Beschrieb des Vorgehens: Diese Einleitung erläutert das Ziel der Arbeit, den Einfluss des elterlichen Hintergrunds auf das Essverhalten Jugendlicher zu prüfen, und skizziert das methodische Vorgehen mittels Fragebögen.
2 Sozialwissenschaftlicher Teil: Begründung des Forschungsvorhabens: Dieses Kapitel begründet das Forschungsvorhaben durch den Rückgriff auf bildungssoziologische Erkenntnisse und führt Modelle zur Erklärung jugendlicher Lebensstile und Ernährungsverhaltensweisen ein.
3 Ernährungswissenschaftlicher Teil: Referenzwerte und Lebensmittelpyramide: Es werden ernährungswissenschaftliche Grundlagen, insbesondere die Bedeutung von Obst, Gemüse und Kohlenhydraten, sowie die Struktur der Lebensmittelpyramide als Maßstab für eine gesunde Ernährung dargelegt.
4 Forschender Teil: Bezirks- und Realschüler und -schülerinnen im Vergleich: Dieser Teil präsentiert die empirischen Ergebnisse der Schülerbefragung hinsichtlich Lebensstilen, familiärem Essverhalten und der spezifischen Wahl von Zwischenmahlzeiten in den Pausen.
5 Diskussion und Interpretation: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den Kontext der theoretischen Annahmen gesetzt, wobei insbesondere die Diskrepanz zwischen familiären Gewohnheiten und dem tatsächlichen Pausenverhalten diskutiert wird.
6 Fazit und Forderungen an die Ernährungsbildung: Abschließend werden die Erkenntnisse zusammengefasst und Forderungen, wie etwa die Einführung von Pausenkiosken, zur Verbesserung der Ernährungsbildung abgeleitet.
Jugendliche, Essverhalten, Ernährungsbildung, Zwischenverpflegung, Lebensmittelpyramide, Sozioökonomisches Kapital, Elternhaus, Bezirksschule, Realschule, Gesundheitsförderung, Pausenkiosk, Ernährungsweise, Sozialisation, Konsumverhalten, Nährstoffzufuhr.
Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss das elterliche Umfeld auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen hat und ob es Unterschiede zwischen Bezirks- und Realschülern gibt.
Die zentralen Themen sind die Auswirkungen des sozioökonomischen Kapitals der Eltern auf den Lebensstil, ernährungswissenschaftliche Grundlagen und das spezifische Pausenverpflegungsverhalten.
Das Ziel ist die Prüfung der These, ob Schüler aus bildungsnahen Elternhäusern sich bei Zwischenmahlzeiten gesünder ernähren als ihre Mitschüler aus anderen Niveauzügen.
Die Autorin nutzte eine quantitative Befragung mittels standardisierter Fragebögen, die an mehreren Real- und Bezirksschulklassen im Kanton Aargau durchgeführt wurden.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ernährungsgrundlagen als auch die Auswertung der empirischen Daten zu Lebensstilen und dem Essverhalten der befragten Jugendlichen analysiert.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Ernährungserziehung, Jugendforschung, Sozialstatus, Lebensmittelpyramide und gesundes Essverhalten definieren.
Sie dient als ernährungswissenschaftlicher Maßstab, um das "idealtypische" Essverhalten zu definieren, an dem sich die Schüler orientieren sollten, aber oft nicht exakt halten.
Während das häusliche Essen kaum Unterschiede zeigt, kaufen Realschüler ihre Zwischenverpflegung häufiger selbst ein, was öfter zu einer weniger gesunden Wahl führt als bei Bezirksschülern.
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