Masterarbeit, 2008
92 Seiten, Note: 2,0
7 EINLEITUNG
7.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIEL DER ARBEIT
7.2 BEDEUTSAMKEIT DES FORSCHUNGSPROBLEMS UND PRAKTISCHE RELEVANZ DER FORSCHUNGSERGEBNISSE
7.3 BISHERIGER STAND DER FORSCHUNG UND THEORETISCHER BEZUGSRAHMEN
7.4 HYPOTHESE
8 THEORETISCHES RAHMENKONZEPT
8.1 ALLGEMEINES ÜBER DEN RUMPF
8.1.1 ALLGEMEINE STABILITÄT DES RUMPFES
8.1.2 DIFFERENZIERTE GLIEDERUNG DES STABILITÄTSSYSTEMS
8.1.3 BEZUG DER STABILITÄT AUF DEN FUßBALLSPORT
8.2 ZUM TORSCHUSS
8.2.1 LEISTUNGBESTIMMENDE FAKTOREN
8.2.2 VERSCHIEDENE SCHUSSARTEN
8.2.3 DIE BALLGESCHWINDIGKEIT
8.2.3.1 Die Bewegung des Schussbeines
8.2.3.2 Die Bewegung des Standbeines
8.2.3.3 Die Lage des Rumpfes
8.3 DIE KRAFT IM FUßBALL
8.3.1 DIE SPORTARTSPEZIFISCHE KRAFT
8.3.2 EINFLUSSGRÖßEN AUF DIE MOTORISCHE KRAFT
8.4 DER RUMPF IM FUßBALLSPORT
8.4.1 KRAFTTRAINING UND DIE TRAININGSHÄUFIGKEIT
8.4.2 DER TORSCHUSS UNTER BETRACHTUNG DER MUSKELSCHLINGEN
8.5 ISOKINETISCHE KRAFTMESSUNG
8.5.1 ISOKINETIK IN DER DIAGNOSTIK
8.5.2 ISOKINETIK UND KOMPLEXE BEWEGUNGEN IM SPORT
9 METHODIK
9.1 ERHEBUNGSPARAMETER
9.2 AUSWAHLPLAN
9.3 UNTERSUCHUNGSDESIGN
9.4 MESSKRITERIEN AM PATIENTEN
9.4.1 PHYSIOTHERAPEUTISCHE BEFUNDERHEBUNG
9.4.1.1 Anamnese
9.4.1.2 Allgemeine Inspektion
9.4.1.3 Befund des Rumpfes und der unteren Extremitäten
9.4.2 STABILITÄTSPRÜFUNG
9.4.2.1 Beschreibung der Stabilitätsprüfung
9.4.2.2 Durchführung der Stabilitätsprüfung
9.4.2.2.1 Prüfung der Bauchmuskulatur aus der Rückenlage
9.4.2.2.2 Prüfung der gesamten Rumpfmuskulatur aus der Seitlage im Unterarmstütz
9.4.2.2.3 Prüfung der gesamten Rumpfmuskulatur aus der Bauchlage im Unterarmstütz
9.4.2.3 Ergebnisse der Stabilitätsprüfung
9.5 MESSMETHODE ZUR INTERVENTIONSÜBERPRÜFUNG
9.5.1 MESSGERÄTE ZUR DATENERHEBUNG
9.5.1.1 Cybex 6000 NORM
9.5.1.2 SpeedTrac
9.5.2 SOFTWARE ZUR DATENERHEBUNG
9.5.3 MESSPARAMETER
9.5.3.1 Messparameter der isokinetischen Messung
9.5.3.2 Messparameter der Schussgeschwindigkeitsmessung
9.5.4 GÜTEKRITERIEN DER MESSMETHODE
9.5.4.1 Die Messmethode in Bezug auf die Gütekriterien
9.5.4.1.1 Die Messmethode in Bezug auf die Gütekriterien bei der isokinetischen Messung
9.5.4.1.2 Die Messmethode in Bezug auf die Gütekriterien bei der Schussgeschwindigkeitsmessung
9.5.5 ABLAUF DER ISOKINETISCHEN KRAFTMESSUNG
9.5.5.1 Allgemein
9.5.5.2 Einstellung des Gerätes
9.5.5.2.1 Geräteeinstellung für die Rumpfmessung
9.5.5.2.2 Geräteeinstellung für die Messung der unteren Extremitäten
9.5.5.3 Positionierung des Probanden
9.5.5.3.1 Probandenpositionierung bei der Rumpfmessung
9.5.5.3.2 Probandenpositionierung bei der Messung der unteren Extremitäten
9.5.5.4 Vorbereitung des Probanden
9.5.5.5 Beschreibung des Ablaufes der isokinetischen Kraftmessung
9.5.5.6 Durchführung des Testverfahrens
9.5.5.6.1 Testdurchführung am Rumpf
9.5.5.6.2 Testdurchführung an den unteren Extremitäten
9.5.5.7 Auswertung der Testergebnisse
9.5.6 ABLAUF DER SCHUSSGESCHWINDIGKEITSMESSUNG
9.5.6.1 Allgemein
9.5.6.2 Einstellung des Geschwindigkeitsmessgerätes
9.5.6.3 Positionierung des Probanden
9.5.6.4 Vorbereitung des Probanden
9.5.6.5 Beschreibung des Ablaufes der Schussgeschwindigkeitsmessung
9.5.6.6 Durchführung des Testverfahrens
9.5.6.7 Auswertung der Testergebnisse
9.6 INTERVENTION
9.6.1 ZIELE DER INTERVENTION
9.6.1.1 Nahziele
9.6.1.2 Fernziel
9.6.2 BESCHREIBUNG DER INTERVENTIONSZIELE
9.6.3 SCHILDERUNG DES INTERVENTIONSVERLAUFS
9.6.4 MAßNAHMEN IN DER INTERVENTION
9.6.4.1 Training der geraden Bauchmuskulatur
9.6.4.2 Training der schrägen Bauchmuskulatur
9.6.4.3 Training der Rückenstreckmuskulatur
9.6.4.4 Training der seitlichen Rumpfmuskulatur
9.6.4.5 Training der ventralen und dorsalen Rumpfmuskulatur
9.6.4.6 Mobilisationsübung der Wirbelsäule
9.6.5 DIE ÜBUNGSREIHENFOLGE
10 ERGEBNISSE
10.1 ISOKINETISCHE MESSERGEBNISSE RUMPFFLEXOREN UND RUMPFEXTENSOREN
10.2 ISOKINETISCHE MESSERGEBNISSE DER KNIEFLEXOREN UND KNIEEXTENSOREN
10.3 SCHUSSGESCHWINDIGKEITSMESSUNG
10.4 ALLGEMEINE BETRACHTUNG DER ERGEBNISSE
10.4.1 ERGEBNISSE DER RUMPFFLEXOREN UND RUMPFEXTENSOREN
10.4.2 ERGEBNISSE DER KNIEFLEXOREN UND KNIEEXTENSOREN
10.4.3 ERGEBNISSE DER SCHUSSGESCHWINDIGKEITSMESSUNG
11 DISKUSSION
11.1 ERGEBNISSE UND DIE BEDEUTUNG DES TRAININGS
11.2 MESSMETHODEN UND IHRE ZUSAMMENHÄNGE
12 AUSBLICK
13 LITERATUR
Die Masterarbeit untersucht anhand einer Einzelfallstudie im mittleren Amateurfußball, wie ein sechswöchiges Rumpfstabilisations- und Koordinationstraining die Kraftfähigkeit der Rumpf- und Beinmuskulatur sowie die Schussgeschwindigkeit beeinflussen kann. Im Fokus steht dabei die Hypothese, dass ein verbessertes intermuskuläres Zusammenspiel der Muskelketten durch Rumpftraining zu einer Ökonomisierung dynamischer Bewegungsabläufe beim Torschuss führt.
8.1 Allgemeines über den Rumpf
Seit dem Wandel der menschlichen Entwicklung vom Vierfüßlergang zum aufrechten Gang werden dem Rumpf ganz neue Aufgaben und damit eine komplett andere Belastung zugeteilt. Durch die vertikale Aufrichtung der Wirbelsäule bekommt der Rumpf eine funktionell tragende Rolle des Kopfes und der oberen Extremitäten. Die unteren Extremitäten erfüllen ihre Aufgabe als Fortbewegungsorgane. Aufgrund der Vertikalisierung und der kleineren Unterstützungsfläche, erfährt der menschliche Körper bei allen Bewegungsabläufen eine bedeutend größere Strukturbelastung als es dies der Fall im Vierfüßlergang war. Ganz nach dem Prinzip „die Funktion formt die Struktur“ passt sich das Stabilisierungssystem des Körpers der heutigen Zeit funktionell an. Es liegt an uns selbst, in welchem Maße wir es vernachlässigen oder für unseren zweckgerechten Einsatz stärken.
7 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die komplexen Anforderungen im Fußball und begründet die Relevanz einer stabilen Rumpfmuskulatur als Basis für ökonomische Bewegungsabläufe und sportliche Leistung.
8 THEORETISCHES RAHMENKONZEPT: Dieses Kapitel erläutert die anatomischen und biomechanischen Grundlagen der Rumpfstabilität, das System der Muskelschlingen beim Torschuss sowie die wissenschaftlichen Aspekte der Kraftmessung im Sport.
9 METHODIK: Hier wird das Untersuchungsdesign der Einzelfallstudie beschrieben, einschließlich der Messverfahren für die isokinetische Kraft am Rumpf und den Beinen sowie die Durchführung der Schussgeschwindigkeitsmessungen und der sechsmonatigen Intervention.
10 ERGEBNISSE: Dieser Abschnitt präsentiert die erhobenen Daten zur isokinetischen Maximalkraft und den Schussgeschwindigkeiten, dargestellt in Tabellen und Kurvendiagrammen über den gesamten Interventionszeitraum.
11 DISKUSSION: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse im Kontext der sportwissenschaftlichen Theorie und bewertet die Auswirkungen des Rumpftrainings auf die intermuskuläre Koordination und die Schussqualität.
12 AUSBLICK: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und empfiehlt, die Ergebnisse durch weiterführende randomisierte Studien zu verifizieren sowie sportwissenschaftliche Aspekte stärker in die Trainerausbildung im Amateurbereich zu integrieren.
Rumpfstabilisation, Fußball, Maximalkraftfähigkeit, Schussgeschwindigkeit, Isokinetik, Kraftausdauer, intermuskuläre Koordination, Muskelschlingen, Torschuss, Bewegungsökonomisierung, Einzelfallstudie, Amateurbereich, biomechanische Belastung, Trainingssteuerung, Rehabilitation.
Die Arbeit untersucht die Effekte eines gezielten Rumpfstabilisationstrainings auf die Kraftfähigkeit der Rumpf- und Beinmuskulatur sowie die Schussgeschwindigkeit bei einem Fußballspieler der mittleren Amateurklasse.
Die zentralen Themen umfassen die funktionelle Anatomie des Rumpfes, die Biomechanik des Torschusses, isokinetische Kraftdiagnostik und die Bedeutung intermuskulärer Koordination im Fußballsport.
Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob ein sechswöchiges Rumpfkraftausdauer- und Koordinationstraining zu einer Ökonomisierung der Bewegungsabläufe beim Torschuss führt.
Der Autor führt eine Einzelfallstudie durch, bei der isokinetische Kraftmessungen am Rumpf und den Beinen sowie Schussgeschwindigkeitsmessungen mittels Radar im 14-tägigen Intervall zur Verlaufskontrolle genutzt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in ein theoretisches Rahmenkonzept zur Rumpf- und Krafttheorie, eine detaillierte Methodik zur Datenerhebung und Interventionsplanung sowie eine umfassende Ergebnisdarstellung und Diskussion der Messdaten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Rumpfstabilität, isokinetische Messung, intermuskuläre Koordination, Schusskraft und spezifisches Athletiktraining im Amateurfußball definieren.
Der Rumpf fungiert als Zentrum der Kraftübertragung. Eine stabile Rumpfmuskulatur entlastet passive Strukturen wie Bandscheiben und ermöglicht eine effizientere Steuerung der Extremitäten bei komplexen Bewegungen wie einem Torschuss.
Die neutrale Zone ist ein Bewegungsausmaß aus einer neutralen Position gegen minimalen Widerstand. Probleme bei der Stabilität treten häufig auf, wenn das neuromuskuläre System die Wirbelsäule nicht mehr sicher innerhalb dieses physiologischen Bereichs halten kann.
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