Bachelorarbeit, 2010
99 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Vorgehensweise
2 WEB 2.0 – DAS SOCIAL-MEDIA-NETZ
2.1 Entstehung
2.2 Definition und Abgrenzung
2.3 Bedeutung des Internets
2.4 Rolle der klassischen Medien
2.5 Social-Media-Anwendungen
2.5.1 Wikis
2.5.2 Weblogs
2.5.3 Foto- und Videoportale
2.5.4 Podcasts
2.5.5 Social Bookmarks
2.5.6 Social News
2.5.7 Social Networks
3. TWITTER – DER NACHRICHTENDIENST
3.1 Mikroblogging-Dienste
3.1.1 Begriffsklärung und Abgrenzung
3.1.2 Marktüberblick
3.2 Das Unternehmen Twitter
3.2.1 Entstehung
3.2.2 Funktionsweise
3.2.3 Anwendungsbereiche
3.2.4 Nutzung
4. DPA – DIE NACHRICHTENAGENTUR
4.1 Entstehung
4.2 Unternehmenszweck
4.3 Unternehmensstruktur
4.4 Geschäftstätigkeit
4.5 Einstufung der Meldungen
4.6 Aufbau der Meldungen
5. TWITTER UND DPA IM VERGLEICH
5.1 Vorgehensweise
5.2 Ergebnisse
5.2.1 Panorama
5.2.2 Kultur
5.2.3 Regional
5.2.4 Unterhaltung
5.2.5 Sport
5.3 Bewertung der Ergebnisse
5.4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
6. FAZIT
7. LITERATURLISTE
7.1 Fachschriften
7.2 Bachelorarbeiten
7.3 Internetquellen
7.3.1 Stand der Forschung
7.3.2 Untersuchung
7.4 Persönliche Kontakte
Die Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung von Social-Media-Plattformen, insbesondere des Mikroblogging-Dienstes Twitter, als Recherchequelle für die journalistische Arbeit im Vergleich zum klassischen Nachrichtendienst dpa.
3.2.2 Funktionsweise
Das englische Wort Twitter wird im Deutschen mit Gezwitscher oder Geflüster übersetzt. Die grundsätzliche Idee hinter dem Mikroblogging-Dienst ist, dass jeder zeit-, orts- und geräteunabhängig kurze Nachrichten in 140 oder weniger Zeichen an interessierte Leser senden kann. Bizz Stone als einer der Gründer beschreibt Twitter als „ein Informations-Netzwerk, in dem man herausfinden kann, was jetzt gerade passiert […] und sollte dazu dienen, dass man unterwegs Informationen verschicken kann“.
Registrierte Benutzer besitzen dabei ein eigenes Konto und werden als Twitterer bezeichnet. Sie schreiben und veröffentlichen kurze Beiträge, auch Tweets genannt. Wer die Nachrichten lesen will, muss diese abonnieren. Dadurch wird diejenige Person zum Follower. Auf der persönlichen Twitter-Startseite werden die Tweets der abonnierten Nutzer angezeigt. Diese sind chronologisch angeordnet und können weiter verbreitet werden (retweet). Folgen sich die Nutzer gegenseitig, bezeichnen sie sich als Friends. Verliert einer das Interesse, kann er stets aufhören, dem anderen zu folgen (defollow).
Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, einen anderen Twitterer direkt anzuschreiben. Dies läuft unter dem Begriff Reply. Mit der Kombination @Nutzername bezieht sich der Nutzer dabei auf den Twitterer. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Zeichen sind Verlinkungen oft abgekürzt, die als Tinyurl bezeichnet werden. Hashtags erlauben die Zuordnung der Nachricht zu einem bestimmten Thema oder einer Gruppe. Dabei handelt es sich um ein Raute-Zeichen „#“, gefolgt von einem Begriff.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Arbeit, die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise des Vergleichs.
2 WEB 2.0 – DAS SOCIAL-MEDIA-NETZ: Erläutert die Entstehung, Definition und Bedeutung des Web 2.0 sowie die Rolle und Anwendung der Social-Media-Dienste.
3. TWITTER – DER NACHRICHTENDIENST: Bietet einen Überblick über Mikroblogging, das Unternehmen Twitter, dessen Funktionen, Anwendungsbereiche und Nutzerstatistiken.
4. DPA – DIE NACHRICHTENAGENTUR: Stellt die Geschichte, Struktur, Geschäftstätigkeit sowie die Arbeitsweise der dpa als klassische Nachrichtenagentur vor.
5. TWITTER UND DPA IM VERGLEICH: Führt einen direkten Vergleich zwischen Twitter und dpa anhand von fünf Nachrichtenereignissen durch und bewertet die Ergebnisse hinsichtlich Geschwindigkeit und Qualität.
6. FAZIT: Fasst zusammen, dass Social Media eine sinnvolle journalistische Ergänzung sind, aber keinen Ersatz für Nachrichtenagenturen darstellen.
Social Media, Twitter, Journalismus, Nachrichtendienst, dpa, Mikroblogging, Web 2.0, Recherche, Informationsquelle, Agenturmeldung, Echtzeit, digitale Medien, Gatekeeper, Nachrichtenagentur, Medienwandel.
Die Arbeit analysiert die veränderte Rolle von Journalisten durch den Einfluss sozialer Medien, speziell am Beispiel von Twitter im Vergleich zu klassischen Nachrichtenagenturen.
Zu den Kernbereichen zählen die Entwicklung des Web 2.0, die Funktionsweise von Mikroblogging-Diensten, die Arbeitsweise einer Nachrichtenagentur wie dpa und die veränderte journalistische Recherche.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie Twitter als Recherchequelle für Journalisten dienen kann, und daraus Handlungsempfehlungen für die tägliche journalistische Arbeit abzuleiten.
Der Autor führt einen direkten empirischen Vergleich zwischen Twitter-Meldungen und dpa-Agenturmeldungen anhand von fünf ausgewählten, aktuellen Nachrichtenereignissen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Web 2.0 und Social Media, eine Vorstellung der beiden Untersuchungsobjekte Twitter und dpa sowie den direkten, tabellarisch aufbereiteten Vergleich.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Social Media, Twitter, Journalismus, Nachrichtendienst, dpa, Mikroblogging, Recherche und Medienwandel.
Der Vergleich zeigt, dass Twitter bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Katastrophen oft als schnelleres Medium agiert, um erste Informationen zu verbreiten, während dpa die Stärken in der verifizierten, umfassenden Berichterstattung hat.
Journalisten sollten die Chancen sozialer Netzwerke zur Themenfindung und Kontaktpflege aktiv nutzen, dabei jedoch unbedingt das handwerkliche Prinzip der Faktenprüfung und Transparenz wahren.
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