Masterarbeit, 2009
117 Seiten, Note: sehr gut
1. AUSGANGSSITUATION
2. GESUNDHEITS- UND SPORTTOURISMUS
2.1. DER GESUNDHEITSTOURISMUS
2.2. DER GESUNDHEITSORIENTIERTE URLAUB
2.3. DER SPORTTOURISMUS
2.4. ZUKUNFT DES GESUNDHEITS- UND SPORTTOURISMUS
3. DIE MARKE IM TOURISMUS
3.1. DIE MARKENDEFINITION IM ALLGEMEINEN
3.2. DIE MARKE ÖTZTAL
4. DAS TOURISTISCHE PRODUKT
4.1. AUFBAU DES TOURISTISCHEN PRODUKTS IM ALLGEMEINEN
4.1.1. Das ursprüngliche Angebot einer Destination
4.1.2. Das abgeleitete touristische Angebot einer Destination
4.1.3. Das immaterielle Angebot
4.2. BESONDERHEITEN DES TOURISTISCHEN PRODUKTS
4.3. QUALITÄTSVERLUST AUF DAS TOURISTISCHE PRODUKT
4.4. DAS GESUNDHEITSPRODUKT
4.4.1. Medizinischer Check
4.4.2. Bewegung/Fitness
4.4.3. Ernährung
4.4.4. Sozialer Aspekt
4.4.5. Unterkunft
4.4.6. Naturerlebnis
4.4.7. Entspannung
4.4.8. Wissensvermittlung
5. POSITIONIERUNG EINER DESTINATION UND DEREN ORTE
5.1. DIE POSITIONIERUNG IM ALLGEMEINEN
5.2. DIE PRODUKTPOSITIONIERUNG IM ÖTZTAL TOURISMUS
5.2.1. Die Produktpositionierung des Ötztales
5.2.2. Die Produktpositionierung von Umhausen
5.3. FAZIT AUS DEM ERSTEN ABSCHNITT
6. DIE SWOT-ANALYSE
6.1. DIE UMWELTANALYSE
6.1.1. Die Umweltanalyse im weiteren Sinne
6.1.2. Die engere Unternehmensumwelt – der Wettbewerb
6.1.3. Die Auswertung der Chancen und Risiken
6.2. UNTERNEHMENSANALYSE
6.2.1. Ressourcen- und Kompetenzanalyse
6.2.2. Auswertung der Stärken-Schwächen-Analyse
6.3. ZUSAMMENFÜHREN DER UMWELT- UND UNTERNEHMENSANALYSE
6.4. FAZIT DES ZWEITEN ABSCHNITTS DER ARBEIT
7. FALLBEISPIEL ÖTZTALER NATURTHERAPIE AM STUIBENFALL
7.1. VORGESCHICHTE KRIMML
7.1.1. Studienort
7.1.2. Studiendesign
7.1.3. Ergebnisse
7.2. DIE PRÄKLINISCHE STUDIE AM STUIBENFALL, UMHAUSEN
7.2.1. Studienort
7.2.2. Studiendesign
7.2.3. Ergebnisse
7.3. DIE KLINISCHE STUDIE AM STUIBENFALL, UMHAUSEN
7.3.1. Studiendesign
7.3.2. Ergebnisannahme
7.4. PRODUKTDEFINITION ÖTZTALER NATURTHERAPIE
7.4.1. Produktname
7.4.2. Produktbeschreibung
7.4.3. Zielgruppe
7.4.4. Alter der Zielgruppe
7.4.5. Anzahl
7.4.6. Aufenthaltsdauer
7.4.7. Zeitraum
7.5. PRODUKTANFORDERUNGEN REGION ÖTZTAL
7.5.1. Anforderungen an die Medizin/Gesundheit
7.5.2. Anforderungen an die Infrastruktur Sport
7.5.3. Anforderungen an das Produktplacement & Vermarktung
7.6. ANFORDERUNGEN AN DIE BEHERBERGUNGSBETRIEBE ÖTZTAL
7.6.1. Anforderungen an Medizin/Gesundheit
7.6.2. Anforderungen an die Infrastruktur Sport
7.6.3. Anforderungen an das Produktplacement & Vermarktung
8. SWOT-ANALYSE DES FALLBEISPIELS DER ÖTZTALER NATURTHERAPIE
8.1. DIE UMWELTANALYSE IM WEITEREN SINN
8.1.1. Ökologie – makroökonomische Umwelt
8.1.2. Technologische Entwicklung
8.1.3. Demografische und soziale Entwicklung – die soziokulturelle Umwelt
8.1.4. Wirtschaftlicher Aspekt
8.1.5. Stakeholder-Analyse
8.2. DIE ENGERE DESTINATIONSUMWELT – DER WETTBEWERB
8.2.1. Die Branchendynamik
8.2.2. Die Konkurrenzanalyse – Benchmarkmethode
8.2.3. Konkurrenzanalyse Gesundheitsdestinationen
8.2.4. Konkurrenzanalyse Gesundheits- und Sportdestinationen in Europa
8.2.5. Kundenanalyse
8.2.6. Entwicklung und Zukunft der Sport- und Gesundheitstourismusbranche
8.3. UNTERNEHMENSANALYSE – DESTINATION ÖTZTAL
8.3.1. Ursprüngliches Angebot
8.3.2. Abgeleitetes Angebot
8.4. DIE KRITISCHEN ERFOLGSFAKTOREN FÜR DAS FALLBEISPIEL ÖTZTALER NATURTHERAPIE
9. AUSWERTUNG DER SWOT-ANALYSE FÜR DIE ÖTZTALER NATURTHERAPIE
9.1. AUSWERTUNG DER CHANCEN-RISIKEN-ANALYSE
9.2. AUSWERTUNG DER STÄRKEN-SCHWÄCHEN-ANALYSE
9.3. DAS ZUSAMMENFÜHREN DER UMWELT- UND UNTERNEHMENSANALYSE UND DIE MAßNAHMEN FÜR DIE STAKEHOLDER
9.3.1. Chancen für die Gemeinde Umhausen
9.3.2. Gefahr für die Gemeinde Umhausen
9.3.3. Gefahr für die Unterkunftsbetriebe
9.3.4. Chancen für das Ötztal – Freizeitinfrastruktur
9.3.5. Gefahr für das Ötztal – Strategie und Marke
9.3.6. Gefahr für das Ötztal – Aufenthaltsdauer
9.4. FAZIT DRITTER ABSCHNITT – FALLBEISPIEL ÖTZTALER NATURTHERAPIE
10. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Master Thesis untersucht, inwiefern eine Unternehmens- und Umweltanalyse als Basis für eine erfolgreiche Produktimplementierung der "Ötztaler Naturtherapie" am Stuibenfall dienen kann. Das Ziel der Arbeit ist die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren sowie die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs, um das neue gesundheitstouristische Angebot optimal in die bestehende Strategie der Destination Ötztal zu integrieren.
4.2. Besonderheiten des touristischen Produkts
Eine touristische Leistung ist aus vielen Teilleistungen zusammengesetzt, wie Attraktionen in Erlebnisanlagen, Museen, Landschaften, Events und Infrastruktur (Unterkunft, Verpflegung, Transport, Wegenetz, usw.).
Das touristische Produkt setzt sich aus meist vielen Einzelleistungen unterschiedlicher Leistungspartner zusammen (Transportbetriebe, Unterkunft, Reiseorganisation, Skilehrer, usw.). Ein touristisches Produkt ist eine nichtmaterielle Leistung, die nur schwer vermittelbar und mit Unsicherheit behaftet ist. FREYER (1997) begründet dies unter anderem mit der Beschaffenheit des Produkts aus den Komponenten Zeit, Raum und Person.
Ein touristisches Produkt bringt externe Effekte in großem Umfang mit sich. Dementsprechend besteht ein großes öffentliches Interesse an dessen Gestaltung. Das Produkt wirkt in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales und somit muss ein Produkt mit der Region, den Betrieben und Meinungsbildnern gemeinsam entwickelt werden. Die Betreiber der örtlichen Infrastruktur, meist öffentliche Hand, sind ein wichtiger Faktor für ein funktionierendes touristisches Produkt. Zahlreiche Teilleistungen werden nicht unternehmerisch angeboten, sondern werden vom Gast unentgeltlich in Anspruch genommen (z.B. Wanderwege), müssen aber trotzdem vorhanden sein. Beim touristischen Produkt wird die Leistung direkt am Objekt bzw. Menschen erbracht, und diese Leistung ist nicht lagerfähig. Eines der wesentlichsten Merkmale hält TSCHIDERER (1980, S. 16) fest:
„Im Tourismus stellt der Kunde sein Endprodukt normalerweise selbst zusammen, d.h. er wählt selbst unter den angebotenen Marktleistungen die für ihn geeignete Leistungskombination.“
1. AUSGANGSSITUATION: Einleitung in die Relevanz des Gesundheits- und Sporttourismus und Vorstellung der Forschungsfrage zur Produktimplementierung der Ötztaler Naturtherapie.
2. GESUNDHEITS- UND SPORTTOURISMUS: Theoretische Abgrenzung der Begriffe Gesundheitstourismus, Sporttourismus und der zukünftigen Bedeutung beider Märkte.
3. DIE MARKE IM TOURISMUS: Erläuterung der Bedeutung von Destinationsmarken, insbesondere der Marke Ötztal und deren Kernidentität.
4. DAS TOURISTISCHE PRODUKT: Analyse der Struktur und Besonderheiten eines touristischen Produkts sowie Definition der Säulen eines Gesundheitsprodukts.
5. POSITIONIERUNG EINER DESTINATION UND DEREN ORTE: Beschreibung des Prozesses der Marktpositionierung und deren praktische Anwendung im Ötztal.
6. DIE SWOT-ANALYSE: Theoretische Einführung in das Instrument der SWOT-Analyse zur Durchführung von Umwelt- und Unternehmensanalysen.
7. FALLBEISPIEL ÖTZTALER NATURTHERAPIE AM STUIBENFALL: Empirischer Teil, der die medizinischen Studien und die Produktdefinition der Naturtherapie detailliert beschreibt.
8. SWOT-ANALYSE DES FALLBEISPIELS DER ÖTZTALER NATURTHERAPIE: Praktische Anwendung der SWOT-Analyse auf das konkrete Fallbeispiel unter Berücksichtigung von Wettbewerb und Kunden.
9. AUSWERTUNG DER SWOT-ANALYSE FÜR DIE ÖTZTALER NATURTHERAPIE: Synthese der Ergebnisse aus Umwelt- und Unternehmensanalyse und Ableitung konkreter Maßnahmen für Stakeholder.
10. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und Bestätigung der SWOT-Analyse als Instrument für die erfolgreiche Produktimplementierung.
Ötztal, Naturtherapie, Stuibenfall, Gesundheitstourismus, Sporttourismus, SWOT-Analyse, Produktimplementierung, Destinationsmanagement, Asthma, Klimatherapie, Tourismusstrategie, Markenführung, Gesundheitsurlaub, Leistungssport, Standortentwicklung.
Die Arbeit untersucht, wie ein neues gesundheitstouristisches Angebot – die Ötztaler Naturtherapie am Stuibenfall – mittels strategischer Analyseinstrumente erfolgreich in den Markt eingeführt werden kann.
Die zentralen Themen umfassen den Gesundheits- und Sporttourismus, Markenbildung, Produktpositionierung, die Durchführung von Unternehmens- und Umweltanalysen sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmen für touristische Leistungspartner.
Das Ziel ist es, kritische Erfolgsfaktoren für die Implementierung der "Ötztaler Naturtherapie" zu bestimmen, um durch eine fundierte Unternehmens- und Umweltanalyse eine erfolgreiche Produkteinführung zu gewährleisten.
Der Autor nutzt primär die SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats) als Instrumentarium, um externe Marktchancen und Risiken mit den internen Ressourcen der Destination zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Tourismusmarketings, die Analyse des Ist-Zustands der Destination Ötztal sowie eine detaillierte Ausarbeitung des Fallbeispiels "Ötztaler Naturtherapie" basierend auf medizinischen Studien.
Die Arbeit ist geprägt durch die Begriffe Ötztal, Naturtherapie, Stuibenfall, Gesundheitstourismus, SWOT-Analyse und Produktimplementierung.
Der Stuibenfall dient als natürliches Alleinstellungsmerkmal; wissenschaftliche Studien belegen, dass die Exposition gegenüber dem Aerosol des Wasserfalls bei Personen mit belastungsinduziertem Asthma eine signifikante Verbesserung der Lungenfunktion bewirkt.
Die Unterkunftsbetriebe sind entscheidend, da sie nicht nur Unterkunft bieten, sondern auch die notwendige gesundheits- und fitnessorientierte Infrastruktur (z.B. Innenstaubnormen, gesundheitsorientierte Verpflegung) sicherstellen müssen, um als zertifizierter Partner fungieren zu können.
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