Bachelorarbeit, 2010
109 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theorieteil
2.1 Studieren in Deutschland und Mexiko
2.1.1 Die mexikanische Gesellschaft
2.1.2 Studieren in Deutschland und Mexiko im Vergleich
2.2 Werte als Manifestation von Kultur
2.2.1 Kultur als kollektives Wertesystem
2.2.2 Werte
2.2.3 Erfassung von Werten
2.2.3.1 Werteforschung
2.2.3.2 Rokeach Value Survey
2.2.3.3 Universelle Werttypologien nach Schwartz und Bilsky
2.2.3.4 Ingleharts World Values Survey
2.2.4 Wertewandel in Gesellschaften
2.3 Kulturvergleichende Forschung
2.3.1 Die kulturvergleichende Forschung
2.3.2 Die Kulturdimensionen Hofstedes
2.3.3 Die GLOBE Studie
2.3.4 Herausforderungen und Grenzen der kulturvergleichenden Forschung
3. Empirischer Teil
3.1 Fragestellung
3.2 Methodik
3.2.1 Untersuchungsmaterial
3.2.2 Pretest
3.2.3 Datenerhebung
3.2.4 Auswertung
3.2.5 Ergebnisse
3.2.5.1 Stichprobe/Sampling
3.2.5.2 Hypothese 1: Deutsche und mexikanische Studierende haben unterschiedliche Kulturdimensionen
3.2.5.3 Hypothese 2: Deutsche und mexikanische Studierende haben unterschiedliche Wertvorstellungen
3.2.5.4 Hypothese 3: Deutsche und mexikanische Studierende unterscheiden sich hinsichtlich der Wertdimension Selbsterhöhung nicht
3.2.5.5 Hypothese 4: Deutsche und mexikanische Studierende unterscheiden sich hinsichtlich der Wertdimension Selbstüberwindung nicht
3.2.5.6 Hypothese 5: Deutsche Studierende sind offener gegenüber Veränderung als mexikanische Studierende
3.2.5.7 Hypothese 6: Mexikanische Studierende sind konservativer als deutsche Studierende
3.2.5.8 Hypothese 7: Die Kulturdimension Machtdistanz steht im Zusammenhang mit der Wertdimension Selbstüberwindung
3.2.5.9 Hypothese 8:Die Kulturdimension Unsicherheitsvermeidung steht in Zusammenhang mit der Wertdimension Konservativismus
3.2.5.10 Hypothese 9: Auslandserfahrung hat einen Einfluss auf die Wertorientierung Studierender
4. Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
5. Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist ein empirischer Vergleich der Wertvorstellungen deutscher und mexikanischer Studierender durch eine quantitative Analyse. Basierend auf der Annahme eines Zusammenhangs zwischen Gesellschaft, Kultur und individueller Lebenssituation wird untersucht, inwiefern sich die Studierenden in ihren kulturellen Dimensionen und Wertorientierungen unterscheiden und ob interkulturelle Erfahrungen diese beeinflussen.
2.2 Werte als Manifestation von Kultur
Aufgrund unzähliger verschiedener Kulturbegriffe soll nun zunächst eine maßgebliche Definition von Kultur gegeben werden.
Generell umfasst folgende Definition von A. Thomas (1993), dessen Forschungsschwerpunkt auf der Psychologie interkulturellen Handelns liegt, alle hier relevanten Aspekte von Kultur:
Kultur ist ein universelles, für eine Gesellschaft, Organisation und Gruppe aber sehr typisches Orientierungssystem9. Dieses Orientierungssystem wird aus spezifischen Symbolen gebildet und in der jeweiligen Gesellschaft usw. tradiert. Es beeinflusst das Wahrnehmen, Denken, Werten und Handeln aller ihrer Mitglieder und definiert somit deren Zugehörigkeit zur Gesellschaft. Kultur als Orientierungssystem strukturiert ein für die sich der Gesellschaft zugehörig fühlenden Individuen spezifisches Handlungsfeld und schafft damit die Voraussetzung zur Entwicklung eigenständiger Formen der Umweltbewältigung (S. 380).
Im Folgenden soll Kultur jedoch in erster Linie als Wertesystem betrachtet werden. Dieses leitet sich aus dem sozialen Umfeld ab, denn Kultur ist erlernt und nicht angeboren (vgl. Hofstede und Hofstede, 2009, S. 4).
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage vor, ob sich Kulturdimensionen und Werte deutscher und mexikanischer Studierender unterscheiden, und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2. Theorieteil: In diesem Teil werden die mexikanische und deutsche Gesellschaft, zentrale Begriffe wie Kultur und Werte sowie existierende Studien wie der RVS, Schwartz und Bilsky sowie Ingleharts World Values Survey erörtert.
3. Empirischer Teil: Der empirische Teil beschreibt die Methodik der Online-Befragung sowie die Überprüfung von neun Hypothesen anhand der erhobenen Daten von Studierenden beider Länder.
4. Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse interpretiert, mit der GLOBE-Studie verglichen und Implikationen für die Bedeutung von Tradition, Machtdistanz und interkultureller Erfahrung abgeleitet.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die wesentlichen Unterschiede zwischen den Studierenden beider Länder und betont die Bedeutung sozialer Faktoren für die festgestellten Wertmuster.
Kulturvergleich, Wertvorstellungen, Deutschland, Mexiko, Studierende, Rokeach Value Survey, GLOBE-Studie, Kulturdimensionen, Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Wertewandel, empirische Untersuchung, quantitativ, Globalisierung, interkulturelle Erfahrung.
Die Arbeit untersucht vergleichend die Wertvorstellungen und kulturellen Orientierungen von Studierenden aus Deutschland und Mexiko.
Die zentralen Themen sind der Vergleich von Kulturdimensionen, die Analyse individueller Wertsysteme, gesellschaftliche Prägungen sowie der Einfluss der Globalisierung.
Das Ziel ist es, empirisch festzustellen, ob sich die Wertvorstellungen und Kulturdimensionen der Studierenden beider Länder signifikant voneinander unterscheiden.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, die Forschungsinstrumente wie den Rokeach Value Survey (RVS) und Items der GLOBE-Studie nutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Ländervergleich, eine Definition von Kultur und Werten sowie eine detaillierte empirische Auswertung und Diskussion der gewonnenen Daten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Kulturvergleich, Wertvorstellungen, Kulturdimensionen, RVS, GLOBE-Studie und Wertewandel.
Das mexikanische System ist stark dezentralisiert, weist eine hohe Präsenz privater Hochschulen auf und ist oft in Schichtsysteme (turnos) organisiert, um Berufstätigkeit neben dem Studium zu ermöglichen.
Die Untersuchung zeigt, dass interkulturelle Erfahrungen in Form von Auslandsaufenthalten ab sechs Monaten keinen direkten, statistisch signifikanten Effekt auf die Wertorientierungen der Studierenden haben.
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