Diplomarbeit, 1998
124 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung und Überblick
1.1 Geographische Lage Kroatiens
1.2 Abriss der kroatischen Geschichte
1.3 Bevölkerung
1.3.1 Bevölkerungsentwicklung
1.3.2 Bevölkerungsstruktur
1.4 Verfassungsrechtliche Grundlage
1.4.1 Demokratie
1.4.2 Rechtsstaat
1.4.3 Aufbau der Staatsgewalt
1.5 Politische Entwicklung
2 Makroökonomische Rahmenbedingungen
2.1 Wirtschaftspolitik
2.1.1 Ordnungspolitik
2.1.1.1 Marktwirtschaftliche Ordnung
2.1.1.2 Eigentumsordnung
2.1.1.3 Geld- und Währungsordnung
2.1.1.4 Wettbewerbsordnung
2.1.2 Privatisierungsprozeß
2.1.3 Geld- und Währungspolitik
2.1.3.1 Geldpolitik
2.1.3.2 Währungspolitik
2.1.3.3 Devisenreserven
2.1.4 Fiskalpolitik
2.1.4.1 Konsolidierter Staatshaushalt
2.1.4.2 Konsolidierter Haushalt der Zentralregierung
2.1.4.3 Haushalt der Zentralregierung
2.1.4.4 Inlandsverschuldung
2.1.4.5 Auslandsverschuldung
2.2 Wirtschaftslage
2.2.1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen
2.2.1.1 Bruttoinlandsproduktstruktur im ehemaligen Jugoslawien
2.2.1.2 Bruttoinlandsprodukt und dessen Entwicklung
2.2.1.3 Verwendung des Bruttoinlandsprodukts
2.2.2 Industrie
2.2.3 Arbeitsmarkt
2.2.3.1 Beschäftigung
2.2.3.2 Löhne und Gehälter
2.2.3.3 Bildungsniveau
2.2.4 Preise
2.3 Außenwirtschaft und Außenwirtschaftspolitik
2.3.1.1 Außenhandelsentwicklung und -struktur
2.3.1.1.1 Außenhandelsentwicklung
2.3.1.1.2 Außenhandelsstruktur
2.3.1.2 Tourismus
2.3.1.2.1 Touristenzahlen und –übernachtungen
2.3.1.2.2 Besucherstruktur
2.3.1.2.3 Perspektiven der Reiseverkehrsbranche
2.3.1.3 Leistungsbilanz
2.3.1.4 Auslandsinvestitionen
2.3.1.5 Aussichten auf den Beitritt zur EU
2.4 Infrastruktur und Infrastrukturpolitik
2.4.1.1 Verkehr
2.4.1.2 Energie
3 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.1 Rechtliche Behandlung ausländischer Investoren
3.1.1 Verfassungsrechtliche Garantien
3.1.2 Rechtsstellung ausländischer Investoren
3.2 Gesellschaftsrecht
3.2.1 Personengesellschaften
3.2.2 Kapitalgesellschaften
3.2.2.1 Aktiengesellschaft
3.2.2.2 Gesellschaft mit beschränkter Haftung
3.2.2.3 Bank, Sparkasse und Versicherung
3.2.3 Zweigniederlassung
3.2.4 B.O.T. und B.O.O.T.
3.2.5 Insolvenzrecht
3.3 Arbeitsrecht
3.3.1 Neues Arbeitsgesetz
3.3.2 Sozialversicherungsrecht
3.3.3 Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer
3.4 Besteuerung und Zoll
3.4.1 Steuersystem
3.4.1.1 Steuerreform
3.4.1.2 Gewinnsteuer
3.4.1.3 Einkommensteuer
3.4.1.4 Mehrwertsteuer
3.4.1.5 Grunderwerbsteuer
3.4.2 Zollrecht
3.4.2.1 Zollsystem
3.4.2.2 Zollbehandlung ausländischer Investitionen
3.5 Konzessionsgesetz
4 Schlußbemerkung
Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist die umfassende Analyse und Beurteilung des Wirtschaftsstandortes Kroatien aus der Sicht potenzieller ausländischer Investoren. Die Arbeit untersucht die makroökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, um Interessenten eine fundierte Einschätzung der Standortbedingungen und der zukünftigen Entwicklungsperspektiven Kroatiens nach den kriegerischen Ereignissen im ehemaligen Jugoslawien zu ermöglichen.
1.1 Geographische Lage Kroatiens
Das Gebiet des kroatischen Staates nimmt im Terrainvergleich mit einer Fläche von 56.538 km? weltweit den 124. Platz ein. Kroatien liegt im Südwesten Europas und im Norden des Mittelmeerraumes zwischen 13,5° und 19,5° östlicher Länge und zwischen 42,5° und 46,5° nördlicher Breite.
Das kroatische Territorium, welches eine hufeisenähnliche Form hat, ist nicht kompakt. In der Mitte Kroatiens, die sich etwa im Nordwesten befindet, ist es weniger als 50 km breit. Von dort aus divergieren die Gebiete nach Süden und Osten.
Die Grenze zu Bosnien-Herzegowina stellt mit 932 km und 46% der kroatischen Landesgrenzen die längste Festlandgrenze dar. Die zweitlängste Landesgrenze, welche 501 km lang ist, bildet Kroatien mit Slowenien im Nordwesten. Im Norden grenzt Kroatien an Ungarn (329 km).
Kroatien hat zwei geographische Grenzstellen zu Rest-Jugoslawien, die insgesamt 241 km lang sind. Die eine befindet sich im Osten Kroatiens und bildet die Grenze zu Serbien. Die andere liegt im Süden und grenzt an Montenegro.
1 Einführung und Überblick: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftliche Bedeutung Kroatiens als Reformstaat im 21. Jahrhundert und bietet einen Überblick über die geographischen, historischen sowie politischen Grundlagen des Landes.
2 Makroökonomische Rahmenbedingungen: Hier werden die wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die Privatisierung, Geld- und Währungspolitik sowie die Fiskalpolitik analysiert, ergänzt durch Daten zur Industrieproduktion, Arbeitsmarktsituation und Tourismusbranche.
3 Rechtliche Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt befasst sich mit der rechtlichen Behandlung ausländischer Investoren, dem neuen Gesellschafts- und Arbeitsrecht, sowie dem Steuer- und Zollsystem als zentrale Investitionsvoraussetzungen.
4 Schlußbemerkung: Das Fazit bewertet die erzielte makroökonomische Stabilität und die Herausforderungen bei der Umsetzung marktwirtschaftlicher Strukturen und der politischen Transformation.
Kroatien, Auslandsinvestitionen, Transformation, Marktwirtschaft, Privatisierung, Geldpolitik, Währungsstabilität, Fiskalpolitik, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Standortanalyse, EU-Beitritt, Tourismuswirtschaft, Rechtsstaatlichkeit, Konjunktur.
Die Arbeit analysiert den Wirtschaftsstandort Kroatien und dessen Entwicklungsperspektiven aus der Sicht ausländischer Investoren nach der Transformation vom Sozialismus zur Marktwirtschaft.
Zu den zentralen Themen gehören die makroökonomischen Rahmenbedingungen wie Geld- und Währungspolitik, der Privatisierungsprozess, sowie die rechtlichen Voraussetzungen für Investitionen, etwa im Gesellschafts- und Arbeitsrecht.
Das primäre Ziel ist es, Investoren einen umfassenden und kritischen Einblick in die Standortbedingungen zu geben, um ihnen eine fundierte Gesamteinschätzung über das Engagement in Kroatien zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse ökonomischer und rechtlicher Kennzahlen, unter Einbeziehung statistischer Daten internationaler Organisationen und kroatischer Behörden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der ökonomischen Stabilisierungsprogramme, die Analyse des Außenhandels, der Tourismusbranche und die detaillierte Darstellung des kroatischen Rechtsrahmens für Unternehmen.
Wichtige Begriffe sind Kroatien, Auslandsinvestitionen, Privatisierung, Marktwirtschaft, Geldpolitik und Wettbewerbsfähigkeit.
Die kroatische Kuna wurde 1994 im Zuge des Stabilisierungsprogramms eingeführt und ist konvertierbar, wobei die Nationalbank eine Politik der Stabilität gegenüber der Deutschen Mark verfolgt.
Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Kroatien, der jedoch unter den Folgen des Krieges gelitten hat und nun eine Modernisierung sowie eine Verlängerung der Saison anstrebt.
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