Diplomarbeit, 2002
84 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Gliederung
2 Grundlagen
2.1 Computergestützte Lernumgebungen
2.1.1 Begriffliche Grundlagen
2.1.2 Historischer Überblick
2.1.3 Grundlagen der Didaktik
2.1.4 Formen computergestützten Lernens
2.1.5 Präsentation
2.1.6 Motivation
2.1.7 Ablaufsteuerung
2.1.8 Interaktion
2.2 Mobile Endgeräte
2.2.1 Klassifizierung
2.2.2 Intention
2.2.3 Betriebssysteme
2.2.4 PDA-Typenauswahl
2.2.5 Datenaustausch
2.2.6 Schnittstellen
2.2.7 Kommunikation
2.2.8 Speicher
2.2.9 Display
2.2.10 Funktionen und Einsatzgebiete
2.2.11 Benutzerschnittstellen
3 Mobiles Lernen
3.1 e-Learning vs. m-Learning
3.2 Zielgruppenbetrachtung
3.2.1 Der typische Nutzer
3.2.2 Definition der Zielgruppe
3.2.3 Zielgruppenmerkmale
3.2.4 Akzeptanz
3.2.5 Wirtschaftlichkeit
3.2.6 Mögliche Einsatzbereiche
3.3 Technische Umsetzung
3.3.1 Design Philosophie
3.3.2 Allgemeine Regeln
3.3.3 Dateiformate
3.3.4 Bildschirmaufbau
3.3.5 Schwerpunkte der Programmierung
3.3.6 Programmbeschreibung
3.3.7 Quellmedien
3.3.8 Gestaltung der Benutzerschnittstellen
3.3.9 Programmaufbau
3.4 Grenzen
3.4.1 Grafische Barrieren
3.4.2 Speichergrenzen
3.4.3 Energie-Ressourcen
3.5 Beispiele mobiler Lernumgebungen
3.5.1 MeduMobile
3.5.2 pocket-WI
3.5.3 Smartforce
3.5.4 Fernuniversität Hagen
4 Zusammenfassung
4.1 Offene Probleme
4.2 Trends und Prognosen
4.3 Nachträge
4.3.1 Technik
4.3.2 PalmOS 5.0
4.4 Fazit
5 Anhang
5.1 Hardware
5.1.1 PDA
5.1.2 Speichermedien
5.1.3 Schnittstellen
5.1.5 Display
5.1 Software
5.2.1 Aufbau der Betriebssysteme
5.2.2 Ausgewählte Programme
5.2.3 Linksammlung
5.3.4 Glossar
5.3 Bildnachweise
5.4 Literaturverzeichnis
5.5 WWW-Quellen
Die Diplomarbeit untersucht die technischen Möglichkeiten und Zukunftsaspekte mobiler Lernumgebungen (m-Learning) unter Verwendung von Personal Digital Assistants (PDA). Ziel ist es, Anforderungen an didaktische Softwarelösungen für diese mobilen Geräte zu definieren, ergonomische Grenzen der Darstellung zu analysieren und eine Standardisierung der Benutzeroberflächen vorzuschlagen.
2.2.3 Betriebssysteme
Ein Betriebssystem (OS = Operating System) ist eine Software, die zur Steuerung der Zuweisung und Nutzung von Hardwareressourcen wie Speicher, CPU-Zeit (CPU = Central Processing Unit), Festplattenplatz und Peripheriegeräten dient. Es stellt die Steuerstelle zwischen Anwendung und Maschine dar.
Um effektiv arbeiten zu können, ist das Betriebssystem auf verschiedene in der Hardware implementierte Ausführungsmodi und Timer angewiesen. Ohne diese entsprechenden Hardware-Voraussetzungen kann also kein Betriebssystem existieren. Bereits nach dem Booten übernimmt das Betriebssystem die alleinige Kontrolle über die Hardware. Das OS ist zusätzlich für die Verwaltung und Durchsetzung von Rechten auf der Basis von Kontrolleinheiten zuständig. Zu diesem Zweck werden Benutzer (User) festgelegt und in Benutzergruppen zusammengefasst. Nachfolgend können an die einzelnen User oder Benutzergruppen Rechte vergeben werden. Die Kontrolle über das Betriebssystem obliegt zumeist dem Administrator, der mit der Vergabe der Benutzerrechte betraut ist.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas m-Learning mittels PDA sowie Definition der Forschungsaufgabe und der strukturellen Gliederung der Arbeit.
2 Grundlagen: Detaillierte Betrachtung didaktischer Prinzipien des computergestützten Lernens sowie eine umfassende technische Analyse von PDA-Hardware, Betriebssystemen und Schnittstellen.
3 Mobiles Lernen: Analyse von Zielgruppenmerkmalen, Akzeptanz, Wirtschaftlichkeit sowie technische Umsetzungshinweise für das Design von Lernanwendungen auf PDA, inklusive Anwendungsbeispielen.
4 Zusammenfassung: Reflexion über offene Probleme, Trends bei mobilen Geräten und ein abschließendes Fazit zur Eignung von PDA für mobile Lernumgebungen.
5 Anhang: Bereitstellung technischer Datenblätter zu PDA-Geräten, Speichermedien, Schnittstellen, Softwareverzeichnissen und weiteren Quellen.
m-Learning, PDA, mobile Lernumgebung, Personal Digital Assistant, PalmOS, Didaktik, e-Learning, Ergonomie, Benutzeroberfläche, Wissensvermittlung, Synchronisation, mobile Endgeräte, Projektmanagement, Speichertechnologie, Softwareentwicklung.
Die Diplomarbeit untersucht den Einsatz von Personal Digital Assistants (PDA) als Plattform für mobile Lernumgebungen (m-Learning) und beleuchtet die technischen Voraussetzungen sowie die Zukunftsaspekte dieser Technologie.
Die Arbeit fokussiert sich auf die technische Leistungsfähigkeit von PDA, ergonomische Anforderungen an die Softwareentwicklung für kleine Displays und didaktische Konzepte zur Wissensvermittlung außerhalb stationärer PC-Umgebungen.
Das Ziel ist es, darzulegen, wie bestehende e-Learning-Inhalte auf mobile Plattformen portiert werden können und welche spezifischen technischen sowie benutzerorientierten Hürden bei der Gestaltung einer mobilen Lernoberfläche überwunden werden müssen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und Marktanalysen zu PDA-Systemen, kombiniert mit einer anwendungsorientierten Untersuchung der Benutzeroberflächen-Ergonomie und der technischen Implementation am Beispiel des Projektmanagements.
Im Hauptteil werden zunächst didaktische und technische Grundlagen definiert. Anschließend folgt eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Zielgruppenbetrachtung, der technischen Umsetzung (Design-Philosophie, Programmierung) und konkreten Anwendungsbeispielen wie MeduMobile oder Smartforce.
Kernbegriffe sind m-Learning, PDA, Didaktik, Ergonomie, mobile Lernumgebung, PalmOS und technologische Umsetzung.
Projektmanagement dient als Referenzbeispiel, um die Integration komplexer Wissensinhalte auf der begrenzten Hardware eines PDA zu verdeutlichen, da diese Thematik sowohl für berufliche als auch private Nutzer von hoher Relevanz ist.
Da der verfügbare Bildschirmraum und die Rechenleistung auf PDA limitiert sind, entscheidet die ergonomische Gestaltung maßgeblich über die Akzeptanz und Nutzbarkeit der Anwendung; der Anwender muss das Lernziel schnell und intuitiv erreichen können.
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