Forschungsarbeit, 2010
96 Seiten
Vorwort
I. Altwerden und Altsein bei Menschen mit geistiger Behinderung
I.1. Allgemeine Aspekte zur gestiegenen Lebenserwartung bei Menschen mit geistiger Behinderung
I.2 Dimensionen des Alterns
I.2.1 Biologisches Altern
I.2.2 Psychologisches Altern
I.2.3 Soziologisches Altern
II. Vorstellung der Camphill-Dorfgemeinschaften Hermannsberg und Lehenhof
III. Zum Forschungsansatz
III.1 Die Methode und die einzelnen Elemente der Durchführung
III.2 Bedürfnisse der seelenpflegebedürftigen alten Menschen nach Einschätzung der Mitarbeiter
III.3 Erwartungen der Mitarbeiter
III.4 Erwartungen der Angehörigen
IV. Vorstellung der Fortbildungsinhalte
IV.1 Begleitendes Supervisionsangebot
IV.2 Depression im Alter bei seelenpflegebedürftigen Menschen erkennen & behandeln
IV.3 Altersbilder, Psychologische und neurobiologische Ansätze
IV.4 Altwerden bei Menschen mit Down-Syndrom
IV.5 Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung
IV.6 Umgang mit Psychosen
IV.7 Altwerden mit Autismus
V. Fazit und Ausblick
VI. Literaturverzeichnis
VII. Anhang
VII.1 Evaluation des Fortbildungscurriculums
VII. 1.1 Erste Evaluation
VII.1.2 Ergebnisse der ersten Evaluation
VII.1.3 Weiterbildung
VII.1.4 Vermittlung kommunikativer Fähigkeiten
VII.1.5 Einbeziehung anderer Therapien
VII.1.6 Supervision
VII.1.7 Weitere Themen
VII.2.1 Zweite Evaluation
VII. 3 Handouts zu den Fortbildungsveranstaltungen
VII.3.1 Depressionen im Alter Handout
VII.3.2 Fallbeispiele Sonja und Thomas
VII.3.3 Down-Syndrom - Handout
VII.3.4 Umgang mit Psychosen – Handout
VII.4 Fragebogen zur Evaluation der Fortbildungsveranstaltungen
VII.4.1 Graphische Darstellungen der Auswertung des Angehörigen-Fragebogens
VII.4.1.1 Graphische Darstellung Gruppierung Frage 1
VII. 4.1.2 Graphische Darstellung Gruppierungen Frage 2
VII.4.1.3 Graphische Darstellung Gruppierung Frage 3
VII.4.1.4 Graphische Darstellung Frage 4
VII. 5 Altersstatistik der Bewohner der Dorfgemeinschaften Hermannsberg und Lehenhof
VII.5.1 Altersstatistik Hermannsberg
VII.5.2 Altersstatistik Lehenhof
Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen des Alterns bei Menschen mit geistiger Behinderung innerhalb der Camphill-Dorfgemeinschaften. Ziel ist es, durch die Analyse der spezifischen Bedürfnisse und der Entwicklung eines bedarfsgerechten Fortbildungscurriculums für das Fachpersonal die Betreuungsqualität nachhaltig zu optimieren und den Betreuten ein selbstbestimmtes Altern in ihrem vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
IV.2 Depression im Alter bei seelenpflegebedürftigen Menschen erkennen & behandeln
Dieser Baustein des Fortbildungscurriculums wurde am 18.11.2009 von Dr. med. Helge Klaes, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeut und Supervisor, in Frickingen im Institut für Camphill Ausbildungen gGmbH durchgeführt.
Die Depression ist die häufigste psychische Erkrankung. Nach der WHO leiden weltweit 121 Millionen Menschen an einer Depression. Prognostischen Einschätzungen zufolge wird 2020 die Depression die zweithäufigste Krankheit nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Nach statistischen Schätzungen werden Frauen zu 26%, Männer zu 12% betroffen sein (vgl. ROEDIGER, E.; 2008, S.14).
Es wird eine hohe Dunkelziffer angenommen. Nur jede zweite Depression wird erkannt. Die nicht behandelte Depression bedeutet für den gesamten menschlichen Organismus (vermutlich vermittelt über das vegetative Nervensystem) einen ganz erheblichen Stress (vgl. ebd.).
I. Altwerden und Altsein bei Menschen mit geistiger Behinderung: Dieses Kapitel erläutert die gestiegene Lebenserwartung und die theoretischen Dimensionen des Alterns aus biologischer, psychologischer und soziologischer Sicht.
II. Vorstellung der Camphill-Dorfgemeinschaften Hermannsberg und Lehenhof: Hier werden die Entstehung, das anthroposophische Konzept sowie die Strukturen der Dorfgemeinschaften als Wohn- und Arbeitsorte für Menschen mit Behinderung beschrieben.
III. Zum Forschungsansatz: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Erhebung der Mitarbeiterbedürfnisse und die Erwartungen der Angehörigen im Forschungsprojekt.
IV. Vorstellung der Fortbildungsinhalte: Die verschiedenen Module des Fortbildungscurriculums, von Supervision über Depression und Demenz bis hin zu Autismus und Biographiearbeit, werden hier detailliert vorgestellt.
V. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Fachwissen durch Fortbildungen in den Arbeitsalltag zu integrieren, um dem demographischen Wandel zu begegnen.
VI. Literaturverzeichnis: Umfassende Zusammenstellung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und weiterführender Literatur.
VII. Anhang: Enthält Evaluationsdokumente, Fragebögen, Handouts und detaillierte Altersstatistiken der Einrichtungen.
Geistige Behinderung, Altern, Camphill-Dorfgemeinschaften, Fortbildungscurriculum, Depression im Alter, Demenz, Psychosen, Down-Syndrom, Autismus, Biographiearbeit, Supervision, Lebensqualität, Anthropologische Heilpädagogik, Pflegequalität, Demographischer Wandel.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Betreuung von seelenpflegebedürftigen alten Menschen in Camphill-Einrichtungen durch gezielte Fortbildung des Fachpersonals verbessern lässt.
Zu den zentralen Themen gehören das Altern bei Menschen mit geistiger Behinderung, spezifische Krankheitsbilder wie Demenz und Depression sowie moderne Betreuungskonzepte.
Ziel ist die Optimierung der Betreuungsqualität und die Anpassung der Einrichtungen an den demographischen Wandel, um ein Altern in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz mittels Fragebogenerhebungen bei Mitarbeitern und Angehörigen gewählt, um Bedarf und Fortbildungsinhalte zu identifizieren.
Der Hauptteil widmet sich der inhaltlichen Ausgestaltung des Fortbildungscurriculums, einschließlich fachspezifischer Seminare zu psychischen Erkrankungen und pflegerischen Ansätzen.
Die wichtigsten Begriffe sind geistige Behinderung, Altern, Supervision, Demenz, Depression und anthroposophische Heilpädagogik.
Sie dient als Schlüssel zur individuellen Lebensgeschichte der Betreuten, um Kommunikationsbarrieren abzubauen und Sicherheit sowie Identität zu stärken.
Aufgrund des "diagnostic overshadowing" werden psychische Symptome häufig fälschlicherweise nur als Ausdruck der geistigen Behinderung interpretiert.
Die "stille" Depression äußert sich durch Apathie und Rückzug, während die "laute" Form durch Unruhe, Aggression und Gereiztheit geprägt ist.
Rituale geben Sicherheit und Orientierung im Alltag, da Veränderungen aufgrund zeitlicher Abstraktionsschwierigkeiten oft große Ängste auslösen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

