Doktorarbeit / Dissertation, 1949
34 Seiten
Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der Meningitistherapie im Zeitraum von 1927 bis 1949, mit besonderem Fokus auf die Veränderungen, die durch die Einführung der Sulfonamide und des Penicillins hervorgerufen wurden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der Meningitisbehandlung und erläutert die Herausforderungen, denen sich die Medizin vor der Entdeckung von Sulfonamiden und Penicillin gegenüber sah. Kapitel 2 beleuchtet die chirurgischen und medikamentösen Therapiemethoden, die in der Vorsulfonamidära zur Behandlung der Meningitis eingesetzt wurden. Die folgenden Kapitel analysieren die Auswirkungen der Sulfonamidtherapie auf die Behandlungsergebnisse, wobei die verschiedenen Faktoren, die die Wirksamkeit des Medikaments beeinflussen, diskutiert werden. Kapitel 4 widmet sich der Penicillinbehandlung der Meningitis und deren Bedeutung für die moderne Medizin. Die Arbeit schließt mit einer umfassenden Analyse der Behandlungsergebnisse in der Göttinger Universitäts-Ohrenklinik im Zeitraum von 1927 bis 1949, wobei die Fortschritte der Meningitistherapie im Laufe der Zeit deutlich werden.
Meningitis, Sulfonamide, Penicillin, Oto-Rhinologie, chirurgische Therapie, medikamentöse Therapie, Behandlungsergebnisse, Universitäts-Ohrenklinik Göttingen
Die beobachteten Heilerfolge durch Penicillin bei schweren Infektionen wie Meningitis schienen den damaligen Professoren unglaublich und unvorstellbar.
Vor der Antibiotika-Ära war oft eine radikale chirurgische Freilegung des Eiterherdes nötig; Penicillin ermöglichte eine medikamentöse Heilung ohne belastende Operationen.
Dies war die Zeit vor der Entdeckung der ersten wirksamen antibakteriellen Medikamente, in der Ärzte bei Infektionen fast ausschließlich auf chirurgische Maßnahmen angewiesen waren.
Eine Therapie sollte wie ein chirurgischer Eingriff genau geplant sein: Erreger ermitteln, spezifisch therapieren und das Medikament nur einsetzen, wenn es unbedingt notwendig ist.
Die Arbeit analysiert die Behandlungsergebnisse von Meningitis-Patienten dieser Klinik im Zeitraum von 1927 bis 1949, um den medizinischen Fortschritt zu belegen.
Die Dissertation untersucht auch potenzielle toxische Schäden, die bei direkten Penicillininjektionen in den Liquor cerebrospinalis auftreten können.
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