Doktorarbeit / Dissertation, 1949
34 Seiten
1. Einleitung.
2. Die Meningitistherapie in der Vorsulfonamidära.
A. Die chirurgische Therapie der eitrigen Meningitis.
a. Die offene Freilegung des Eiterherdes.
b. Die chirurgisch-ätiologische Therapie.
B. Die spezielle Therapie der Meningitis.
a. Die hirndruckentlastenden Massnahmen der eitrigen Meningitis.
b. Die medikamentöse Therapie der eitrigen Meningitis.
c. Die direkte Liquortherapie der eitrigen Meningitis.
C. Über die Heilerfolge der Meningitistherapie in der Oto-Rhinologie während der Vorsulfonamidära.
3. Die Sulfonamidbehandlung.
A. Wirksamkeit der Sulfonamide ist abhängig von Art und Virulenz der Erreger.
B. Wirksamkeit der Sulfonamide ist abhängig von der immunbiologischen Lage des Organismus.
C. Wirksamkeit der Sulfonamide ist abhängig von der Auswahl des Mittels.
D. Die Wirksamkeit der Sulfonamide ist abhängig von Zeitpunkt, Dauer und Dosierung.
E. Die Wirksamkeit der Sulfonamide ist abhängig vom Anwendungsmodus.
F. Sind durch die Erfolge der Sulfonamide grundlegende Änderungen in de Behandlung der sekundären Meningitis gegenüber der früheren rein chirurgischen Therapie eingetreten?
G. Beobachtete Besonderheiten der Verlaufsform der Sulfonamid-behandelten Meningitiden.
H. Postmeningitische Spätschäden in Folge der Sulfonamidtherapie.
I. Wie hoch ist nun die Leistungsfähigkeit der Sulfonamidtherapie der sekundären Meningitis?
4. Die Penicillinbehandlung der fortgeleiteten Meningitis.
A. Anwendungsart des Penicillins.
B. Toxische Schäden bei Penicillininjektionen in den Liquor cerebrospinalis.
C. Der heutige Stand der Meningitisbehandlung mit Penicillin.
5. Die Behandlungsergebnisse der in der Göttinger Universitäts-Ohrenklinik von 1927 – 1949 beobachteten Meningitiden.
A. Die Behandlungsergebnisse von 1927 – 1940.
B. Die Behandlungsergebnisse von 1940-1947.
a. Die Meningitiden, die mindestens 15 gr Sulfonamide erhalten haben, Behandlungszeit von mindestens 48 Stunden.
b. Die Meningitiden, die zum Zeitpunkt des Todes oder bei der Sektion keine Meningitis mehr aufweisen.
C. Die Behandlungsergebnisse von 1947 – 1949.
a. Der Versuch, eine Meningitis nur mit Medikamenten zu behandeln, ohne Operation.
Die vorliegende Arbeit analysiert die historische Entwicklung der Behandlung otogener und rhinogener Meningitiden, ausgehend von rein chirurgischen Ansätzen über die Einführung der Sulfonamide bis hin zur ergänzenden Anwendung von Penicillin, um die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Therapieformen sowie die Auswirkungen auf die Heilungschancen zu bewerten.
Die chirurgische Therapie der eitrigen Meningitis.
Bei den ersten klinischen Zeichen einer sich entwickelnden Meningitis tritt die chirurgsiche Therapie in ihr Recht. Man lässt sich dabei von den Gesichtspunkten leiten, dass die möglichst vollkommene Ausschaltung des Quellenherdes einen weiteren Nachschub von Entzündungserregern in den Subarachnoidalraum unterbindet. Bei einer ausgeprägten Meningitis soll die Operation einen dauernden Übertritt von Bakterien verhindern, um so dem Körper in seinem Abwehrkampf gegen die von ihrem Bakteriennachschub unterbundene Arachnitis zu unterstützen. Daraus geht hervor, dass die Ausräumung des Herdes im Wesentlichen nur vorbeugenden Wert hat.
Die operative Therapie richtet sich in der Art ihrer Durchführung nach der topografischen Lage des jeweils in Frage kommenden ursächlichen Infektionsherdes.
1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Behandlung eitriger Hirnhautentzündungen, von den Anfängen der Chirurgie bis zur Einführung moderner Antibiotika.
2. Die Meningitistherapie in der Vorsulfonamidära: Dieses Kapitel erläutert die rein chirurgischen Ansätze und begleitende physikalische Methoden zur Hirndruckentlastung, die vor Einführung der Chemotherapie den Standard bildeten.
3. Die Sulfonamidbehandlung: Hier wird der therapeutische Wandel durch Sulfonamide beschrieben, wobei Faktoren wie Wirkungsweise, Erregerabhängigkeit und Dosierung kritisch diskutiert werden.
4. Die Penicillinbehandlung der fortgeleiteten Meningitis: Dieses Kapitel widmet sich der ergänzenden Rolle des Penicillins, insbesondere der Kombinationstherapie und der spezifischen Applikationsformen wie der subarachnoidalen Injektion.
5. Die Behandlungsergebnisse der in der Göttinger Universitäts-Ohrenklinik von 1927 – 1949 beobachteten Meningitiden: Eine detaillierte Auswertung klinischer Daten über zwei Jahrzehnte, unterteilt in die jeweiligen Therapie-Ären, zur statistischen Belegung des medizinischen Fortschritts.
Meningitis, Otologie, Chirurgie, Sulfonamide, Penicillin, Hirnhautentzündung, Chemotherapie, Liquor, Infektionsherde, Heilungsziffern, Antibiotika, Otitis, Hirndruckentlastung, Bakteriologie, Klinische Statistik.
Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Meningitisbehandlung von 1927 bis 1949 unter besonderer Berücksichtigung der Veränderungen durch neue medikamentöse Therapieformen.
Zentral sind die chirurgische Primärtherapie, der Einsatz von Sulfonamiden und Penicillin sowie die klinischen Ergebnisse der Universitäts-Ohrenklinik Göttingen.
Das Ziel ist es, die Entwicklung von der rein chirurgischen Therapie zur modernen, medikamentös ergänzten Behandlung nachzuvollziehen und deren Einfluss auf die Heilungschancen darzulegen.
Es handelt sich um eine klinische retrospektive Analyse von Patientendaten und eine kritische Aufarbeitung des zeitgenössischen medizinischen Schrifttums.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Therapieformen und eine umfangreiche statistische Aufarbeitung des eigenen Patientenguts über drei Jahrzehnte.
Wichtige Begriffe sind Meningitis, Sulfonamide, Penicillin, Chirurgie, otogene Komplikationen und Heilungsstatistiken.
Einige Fälle zeigten, dass eine rein medikamentöse Therapie erfolgreich sein kann, doch bleibt dies bei schweren Krankheitsverläufen ein risikoreicher und noch zu validierender Ansatz.
Sie ist ein entscheidender Faktor, da die Durchlässigkeit für Medikamente bei entzündeten Meningen erhöht ist, was die systemische Gabe von Antibiotika überhaupt erst therapeutisch wirksam macht.
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