Bachelorarbeit, 2009
105 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1. Fragestellung
1.2. Struktur und Aufbau
2. Projektlernen
2.1. Das Projekt
2.2. Projektmethode
2.2.1. Vorteile
2.2.2. Nachteile
2.3. Selbstorganisiertes Lernen
3. Lern- und Arbeitsaufgaben
3.1. Lernaufgaben
3.2. Arbeitsaufgaben
3.3. Charakteristiken der Lern- und Arbeitsaufgaben
3.3.1. Das Modell der vollständigen Handlung
3.3.2. Typen von Lern- und Arbeitsaufgaben
3.4. Abgrenzung des Begriffs Lernarbeitsaufgaben
3.5. Zielsetzung
3.5.1. Kompetenzentwicklung
3.5.2. Lernortkooperation
4. Entwicklung und Integration von Lern- und Arbeitsaufgaben
4.1. Vorbereitung
4.1.1. Informationsrecherche
4.1.2. Auswahl betrieblicher Arbeitsaufgaben
4.1.3. Systematisieren und Strukturieren
4.2. Formulierung der Aufgabenstellung
4.3. Aufbau der Lern- und Arbeitsaufgaben
4.3.1. Struktur
4.3.2. Differenzierungsvarianten
4.4. Einbindung in den Lehrbetrieb
4.4.1. Realisierung
4.4.2. Aufgaben der Lehrperson
4.4.3. Evaluation und Lernerfolgskontrolle
5. Praktische Durchführung
5.1. Anforderungen und Lerninhalte
5.2. Implementierung von Lern- und Arbeitsaufgaben
5.2.1. Vorbereitung und Entwicklung
5.2.2. Überblick
5.2.3. Exemplarische Vorstellung vom Basismodul 1
5.3. Pilotierung in der berufsbegleitenden Meisterschule Elektrotechnik
5.3.1. Eingangsvorrausetzungen der Teilnehmer
5.3.2. Durchführung
5.3.3. Evaluation der Teilnehmer
5.3.4. Evaluation durch die Lehrenden
5.4. Erweiterte Erprobung in der Vollzeit Meisterschule Elektrotechnik
5.4.1. Eingangsvorrausetzungen der Teilnehmer
5.4.2. Durchführung
5.4.3. Evaluation der Teilnehmer
5.4.4. Evaluation durch die Lehrenden
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Lerninhalte im Bereich der Netzwerktechnik durch den Einsatz berufsfeldnaher Projektaufgaben effektiv und handlungsorientiert in der Erwachsenenbildung (speziell Meisterschulen) vermittelt werden können.
1.2.1 Vorteile
Beim projektorientierten Lernen beschäftigen sich die Auszubildenden mit praxisorientierten Problemen, wobei sie im Team ihre eigenen Lernziele festlegen. Vor allem zu Beginn des Projektes können unterschiedliche Ideen und Interessen der Teilnehmer zu Konflikten führen, die durch Diskussionen gelöst werden müssen und somit zur Stärkung des demokratischen Empfindens führen (vgl. Hubbes 2007, S. 30). Zusätzlich ist am Anfang des Projektes das Selbstbewusstsein der Teilnehmer meist geringer. Sie haben die Befürchtung, ein Problem nicht eigenständig bzw. ohne Hilfe der Lehrperson lösen zu können. Durch das projektartige Lernen werden diese Ängste beseitigt, da in kleinen Schritten durch das Team die Ziele erreicht werden. Die Schwächen des einen Teilnehmers werden durch die Stärken eines anderen Mitgliedes kompensiert, sodass jeder von dem Projekt profitieren kann. Somit kann in diesem Zusammenhang auch von der Selbstwirksamkeitsüberzeugung gesprochen werden, die unter anderem durch Teamarbeit erreicht werden kann (vgl. Riethmayer 2007, S. 72). Selbstständigkeit und vernetztes Denken sind weitere Schlüsselqualifikationen, die von jedem Teilnehmer entwickelt werden müssen. Erst wenn diese Qualifikationen vorhanden sind, kann das Projekt zu einem Erfolg werden (vgl. Gudjons 2008).
Ein weiterer Vorteil des projektartigen Lernens ist die Möglichkeit, im Projekt kreativ agieren zu können. Die Auszubildenden entdecken einen Ideenreichtum, den sie zuvor vielleicht nicht von sich erwartet hätten. Gleichzeitig müssen sie für die eigene Arbeit Verantwortung übernehmen. Dies bedeutet, dass auf jeden Teilnehmer Verlass sein muss, um gemeinsam das festgelegte Ziel zu erreichen (vgl. Hubbes 2007, S. 30).
1. Einleitung: Beschreibt den demographischen Wandel sowie den technologischen Wandel zur Wissensgesellschaft als Herausforderungen für die berufliche Weiterbildung und stellt die Forschungsfrage.
2. Projektlernen: Definiert Projektarbeit und die Projektmethode, diskutiert Vor- und Nachteile und grenzt das selbstorganisierte Lernen von anderen Lernformen ab.
3. Lern- und Arbeitsaufgaben: Unterscheidet Lern- und Arbeitsaufgaben, erläutert das Modell der vollständigen Handlung und definiert die Ziele hinsichtlich Kompetenzentwicklung und Lernortkooperation.
4. Entwicklung und Integration von Lern- und Arbeitsaufgaben: Beschreibt den Prozess von der Vorbereitung und Recherche über die Strukturierung und Aufgabenformulierung bis hin zur Implementierung im Lehrbetrieb.
5. Praktische Durchführung: Detailliert die Umsetzung des Konzepts im HBZ Münster, inklusive der Pilotierung und erprobten Module sowie die Evaluation der Ergebnisse durch Teilnehmer und Lehrende.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die theoretischen und praktischen Erkenntnisse und zieht Schlussfolgerungen für die zukünftige Integration der Lehrmethoden.
Projektmethode, Lern- und Arbeitsaufgaben, berufliche Weiterbildung, Netzwerktechnik, Handlungsorientierung, vollständige Handlung, Meisterschule, Kompetenzentwicklung, Lernortkooperation, selbstorganisiertes Lernen, berufliche Handlungsfähigkeit, Wissensgesellschaft, Didaktik, Praxisbezug, Evaluation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung von Lerninhalten in der beruflichen Weiterbildung, konkret durch den Einsatz von Lern- und Arbeitsaufgaben in Meisterschulen für Elektrotechnik.
Die Arbeit behandelt die Projektmethode, die Entwicklung handlungsorientierter Aufgabenstellungen, die Strukturierung von Lernmodulen in der Netzwerktechnik sowie die Kooperation zwischen Lernorten.
Das Hauptziel ist es, einen praktischen Einblick in die methodische Didaktik von Lern- und Arbeitsaufgaben zu geben und zu prüfen, wie diese zur Verzahnung von Theorie und Praxis beitragen können.
Der Autor nutzt theoretische Analysen und führt praktische Erprobungsphasen (Pilotierung und erweiterte Erprobung) inklusive Evaluationen durch Fragebögen mit Schülern und Lehrenden durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Projektlernens, die methodische Strukturierung von Aufgaben sowie die detaillierte Beschreibung der praktischen Anwendung im Netzwerktechnik-Seminar des HBZ Münster.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen das Modell der vollständigen Handlung, Handlungsorientierung, Projektmethode, Netzwerktechnik-Routing und die Lernortkooperation.
Die Wirksamkeit wurde durch empirische Erhebungen in zwei Meisterschulklassen mittels standardisierter Evaluationsbögen und Reflexionsgesprächen mit den Lehrenden untersucht.
Die Differenzierung ermöglicht es, prüfungsrelevante Grundlagen (Basismodul 1-3) obligatorisch zu vermitteln und gleichzeitig durch optionale Erweiterungsmodule (4-6) individuell auf Teilnehmerinteressen einzugehen.
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