Masterarbeit, 2008
64 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Formaler Aufbau der Arbeit
2 Begriffsklärung
2.1.1 Skulptur
2.1.2 Torso
2.1.3 Abstraktion
2.1.4 Mimetisch/hermetisch
2.1.5 Stilisieren
3 Die Skulptur
3.1 Stilisierung und Reduktion als wesentliches Merkmal zeitgenössischer Skulptur
3.2 Ursprünge des weißen Marmors
4 Marmorskulpturen
4.1.1 Skulptur: „Weiße Frau“
4.1.1.1 Material
4.1.1.2 Komposition
4.1.1.3 Oberfläche
4.1.1.4 Ansicht
4.1.1.5 Formensprache
4.1.1.6 Arbeitsweise
4.1.1.7 Reflexion
4.1.2 Skulptur: „Paar“
4.1.2.1 Material
4.1.2.2 Komposition
4.1.2.3 Oberfläche
4.1.2.4 Ansicht
4.1.2.5 Formensprache
4.1.2.6 Arbeitsweise
4.1.2.7 Reflexion
4.1.3 Skulptur: „Versuch der Kommunikation“
4.1.3.1 Material
4.1.3.2 Komposition
4.1.3.3 Oberfläche
4.1.3.4 Ansicht
4.1.3.5 Formensprache
4.1.3.6 Arbeitsweise
4.1.3.7 Reflexion
5 Didaktische Überlegungen
5.1 Projektvorschlag für die Grundschule
5.1.1 Thema
5.1.2 Lehrplanbezug
5.1.3 Didaktische Entscheidungsfelder
5.1.3.1 Klasse
5.1.3.2 Räumlichkeiten
5.1.3.3 Lerngruppe
5.1.3.4 Vorkenntnisse
5.1.3.5 Lernziele und Kompetenzen
5.1.3.6 Inhalt und Stoff
5.1.3.7 Methodische Schritte
5.1.3.8 Medien, Arbeitsmaterial, Tafelbilder
5.1.4 Reflexion
6 Schluss
Die Arbeit untersucht das plastische Gestalten als künstlerisches Ausdrucksmittel und dessen pädagogisches Potenzial in der Grundschule. Zentrales Anliegen ist die Verbindung von theoretischer Analyse des bildhauerischen Prozesses mit praktischen Erfahrungen der Autorin an drei eigenen Marmorskulpturen, um daraus Richtlinien für haptisches Lernen im Kunstunterricht abzuleiten.
4.1.1.1 Material
„Jedes Material erfordert eine besondere technische Behandlung und eine besondere Formgebung, welche die spezifischen Möglichkeiten seiner Struktur ausbeuten. Das Material ist somit stilbildend.“
Der hier verwendete Werkstoff Stein weist eine „machtvolle Dichtheit und Einfachheit, sowie Beschränkung der Bewegung auf, [die jedoch auch eine neue Möglichkeit bietet,] den Ausdruck innerer Spannung“, die der Stein birgt, hervorzuheben und damit seine innewohnende Schönheit zu verdeutlichen. Bei dem hier stilbildenden Werkstoff handelt es sich wie bereits erwähnt um Naxos-Marmor. „Der prägende Charakter dieses Steines ist Widerstand leistende Härte.“
Der Marmor zeichnet sich durch seine reine, weiße Farbe und sein etwas gröberes Wesen aus. Das Besondere an diesem Stein ist, dass er im Gegensatz zu allgemein bekanntem Marmor keine Marmorierung aufweist, sondern Kristalle, die schon bei geringem Lichteinfall zu glitzern beginnen. Es gibt diesen Marmor in zwei Ausführungen, nämlich in einer grauen und in eine weißen Variante, die sich in ihrer Härte allerdings nicht unterscheiden. In dieser Arbeit wurde der weiße Marmor verwendet. Er wirkt zunächst rau und grob, doch beim Prozess des Skulptierens weicht dieser Eindruck etwas Weichem und Anmutigem.
1 Einleitung: Stellt das Thema des dreidimensionalen Gestaltens vor und erläutert den formalen Aufbau der Masterarbeit, die theoretische und praktische Anteile verbindet.
2 Begriffsklärung: Definiert die für die Arbeit zentralen Termini wie Skulptur, Torso, Abstraktion, Mimetik, Hermetik und Stilisieren, um ein einheitliches Verständnis zu schaffen.
3 Die Skulptur: Beleuchtet das Prinzip der Reduktion in der modernen Bildhauerei und bietet einen geschichtlichen Exkurs zu den Ursprüngen und der Verwendung des weißen Marmors.
4 Marmorskulpturen: Dokumentiert detailliert den Entstehungsprozess und die Analyse von drei durch die Autorin erarbeiteten Marmorskulpturen hinsichtlich Material, Komposition, Formensprache und Arbeitsweise.
5 Didaktische Überlegungen: Überträgt die künstlerischen und historischen Erkenntnisse auf den Grundschulkontext und entwirft einen Projektvorschlag für haptisch orientiertes Arbeiten mit Stein.
6 Schluss: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Relevanz des haptischen Lernens für die Persönlichkeitsentwicklung und Ausdruckskraft von Kindern im schulischen Kontext.
Bildhauerei, Marmor, Skulptur, Reduktion, Stilisierung, Torso, Haptik, haptisches Lernen, Kunstunterricht, Grundschule, Formfindung, dreidimensionales Gestalten, Werkstoff, Naxos-Marmor, Kunsterziehung
Die Arbeit verknüpft die eigene künstlerische Praxis der Bildhauerei mit einer fundierten didaktischen Analyse, um Möglichkeiten für das dreidimensionale Gestalten im Schulalltag aufzuzeigen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Theorie der modernen Skulptur (Reduktion, Stilisierung), der handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Werkstoff Marmor und der didaktischen Bedeutung des haptischen Lernens.
Das Ziel ist es, den Wert des haptischen Lernens für Kinder durch das Skulptieren herauszuarbeiten und eine Richtlinie für die Einbindung dieses Prozesses in den Kunstunterricht zu entwickeln.
Die Autorin nutzt eine Verbindung aus theoretischer Literaturanalyse, der Dokumentation des eigenen künstlerischen Schaffensprozesses und der pädagogischen Übertragung auf den schulischen Kontext.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse dreier eigener Marmorskulpturen („Weiße Frau“, „Paar“, „Versuch der Kommunikation“) und leitet daraus einen fundierten Projektvorschlag für die Grundschule ab.
Die wichtigsten Schlagworte sind Bildhauerei, Marmor, Skulptur, Haptik, haptisches Lernen, Kunstunterricht und Grundschule.
Die Stilisierung wird als ein wesentliches Merkmal der modernen Skulptur betrachtet, da sie den Verzicht auf naturalistische Mimesis ermöglicht und den Fokus auf geometrische Grundformen und die Autonomie des Werkes lenkt.
Laut der Arbeit ist das haptische Lernen ein Grundbedürfnis des Menschen, das nicht nur die kognitive Aufnahme neuer Informationen fördert, sondern auch das Selbstbewusstsein und die individuelle Ausdruckskraft der Schüler stärkt.
Sie beschreibt Rückschläge, wie z.B. Risse im Stein, als Herausforderungen, die Flexibilität und Geduld erfordern, aber auch die Chance bieten, das Material neu zu betrachten und zu einer harmonischeren Form zu finden.
Obwohl die Wahl des Steins von der Schulordnung abhängt, wird Naxos-Marmor aufgrund seiner speziellen Struktur, seiner weißen Farbe und der besonderen kristallinen Beschaffenheit als inspirierendes Material für die Schüler hervorgehoben.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

