Diplomarbeit, 2004
66 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Der Versicherungsmarkt im Überblick
2.1 Die Anbieter
2.1.1 Private Versicherungsunternehmen
2.1.1.1 Versicherungs-Aktiengesellschaften
2.1.1.2 Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit
2.1.2 Öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen
2.1.2.1 Anstalten öffentlichen Rechts
2.1.2.2 Körperschaften öffentlichen Rechts
2.2 Die Nachfrager
2.2.1 Private Versicherungsnehmer
2.2.2 Gewerbliche Versicherungsnehmer
2.3 Das Angebot
2.3.1 Die Sozialversicherung
2.3.1.1 Krankenversicherung
2.3.1.2 Unfallversicherung
2.3.1.3 Rentenversicherung
2.3.1.4 Arbeitslosenversicherung
2.3.1.5 Pflegeversicherung
2.3.2 Die Individualversicherung
2.3.2.1 Güterversicherungen
2.3.2.2 Personenversicherungen
2.4 Die Versicherungsaufsicht
2.4.1 Aufgaben und Ziele der Versicherungsaufsicht
2.4.2 Beaufsichtigte Unternehmen
2.4.3 Träger der Aufsicht
3 Vorstellung ausgewählter Analyseinstrumente
3.1 Portfolioanalyse
3.1.1 Portfolioansatz der Boston Consulting Group
3.1.2 Portfolioansatz von McKinsey & Company
3.1.3 Sonstige Portfolioansätze
3.1.3.1 Portfolioansatz nach Arthur D. Little
3.1.3.2 Portfolioansatz nach Ansoff
3.2 SWOT-Analyse
3.2.1 Stärken-Schwächen-Analyse
3.2.2 Chancen-Risiken-Analyse
3.2.3 Ableitung strategischer Optionen
3.3 Branchenanalyse nach Michael E. Porter
3.3.1 Bedrohung durch neue Anbieter
3.3.2 Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.3.3 Verhandlungsmacht der Abnehmer
3.3.4 Bedrohung durch Ersatz- oder Substitutionsprodukte
3.3.5 Rivalität unter den etablierten Wettbewerbern
3.3.6 Ableitung generischer Wettbewerbsstrategien
3.3.6.1 Kostenführerschaft
3.3.6.2 Differenzierung
3.3.6.3 Konzentration auf Schwerpunkte
3.4 Die Kundenstruktur
3.4.1 Äußere Merkmale von Kunden
3.4.1.1 Geographische Segmentierung
3.4.1.2 Soziodemographische Segmentierung
3.4.2 Innere Merkmale von Kunden
3.4.2.1 Segmentierung nach Einstellungen
3.4.2.2 Life-Style-Konzepte
4 Status Quo des Versicherungsmarktes
4.1 Portfolioanalyse
4.1.1 Portfolioansatz der Boston Consulting Group
4.1.2 Portfolioansatz von McKinsey & Company
4.2 SWOT – Analyse
4.2.1 Stärken-Schwächen-Analyse
4.2.2 Chancen-Risiken-Analyse
4.2.3 SWOT-Analyse des deutschen Versicherungsmarktes
4.2.4 Ableitung strategischer Optionen
4.3 Branchenanalyse nach Michael E. Porter
4.3.1 Bedrohung durch neue Anbieter
4.3.2 Verhandlungsmacht der Lieferanten
4.3.3 Verhandlungsmacht der Abnehmer
4.3.4 Bedrohung durch Ersatz- oder Substitutionsprodukte
4.3.5 Rivalität unter den etablierten Wettbewerbern
4.3.6 Ableitung generischer Strategien
4.3.6.1 Kostenführerschaft
4.3.6.2 Differenzierung
4.3.6.3 Konzentration auf Schwerpunkte
4.4 Die Kundenstruktur
4.4.1 Sozialversicherung
4.4.1.1 Krankenversicherung
4.4.1.2 Unfallversicherung
4.4.1.3 Rentenversicherung
4.4.1.4 Arbeitslosenversicherung
4.4.1.5 Pflegeversicherung
4.4.2 Individualversicherung
4.4.2.1 Lebensversicherung
4.4.2.2 Private Krankenversicherung
4.4.2.3 Kraftfahrtversicherung
4.4.2.4 Allgemeine Haftpflichtversicherung
4.4.2.5 Private Unfallversicherung
4.4.2.6 Rechtschutzversicherung
5 Strategische Entwicklungslinien des Versicherungsmarktes
5.1 Die Anbieter
5.1.1 Private Versicherungsunternehmen
5.1.1.1 Aktiengesellschaften
5.1.1.2 Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit
5.1.2 Öffentlich-rechtliche Versicherungsunternehmen
5.2 Die Nachfrager
5.2.1 Private Kunden
5.2.2 Gewerbliche Kunden
5.3 Die Produkte
5.3.1 Die Sozialversicherung
5.3.1.1 Krankenversicherung
5.3.1.2 Unfallversicherung
5.3.1.3 Rentenversicherung
5.3.1.4 Arbeitslosenversicherung
5.3.1.5 Pflegeversicherung
5.3.2 Die Individualversicherung
5.3.2.1 Lebensversicherung
5.3.2.2 Private Krankenversicherung
5.4 Die Versicherungsaufsicht
5.4.1 Solvency I
5.4.2 Solvency II
5.4.2.1 Phase I
5.4.2.2 Phase II
5.4.3 Das GDV-Modell
6 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, den Status Quo des deutschen Versicherungsmarktes umfassend zu analysieren und strategische Entwicklungslinien bis zum Jahr 2010 aufzuzeigen. Hierzu werden sowohl die Anbieterstruktur als auch die Kundenmerkmale beleuchtet und Megatrends unter Berücksichtigung aktueller ökonomischer und regulatorischer Rahmenbedingungen evaluiert.
3.3 Branchenanalyse nach Michael E. Porter
Eine Branche ist eine Gruppe von Unternehmen, die ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten. In den 1980er Jahren entwickelte Michael E. Porter an der Harvard Business School das „Konzept der fünf Wettbewerbskräfte“ zur Analyse von einzelnen Branchen und deren Attraktivität. Im Gegensatz zur Portfolio-Analyse, bei der der Wettbewerb nicht berücksichtigt wird, untersucht Porter zunächst die Bestimmungsfaktoren des Wettbewerbs. Zu ihnen gehören neben den Nachfragern und den direkten Wettbewerbern auch potenzielle und neue Anbieter, Ersatz- oder Substitutionsprodukte sowie die Lieferanten.
Folgende Abbildung zeigt das Fünf-Kräfte-Modell von Michael E. Porter. Die einzelnen Einflussgrößen werden nachfolgend erläutert.
1 Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, eine Bestandsaufnahme des Versicherungsmarktes bis 2010 unter Berücksichtigung veränderter Rahmenbedingungen zu erstellen.
2 Der Versicherungsmarkt im Überblick: Liefert einen historischen und strukturellen Überblick über Anbieter, Nachfrager, Produkte und die Versicherungsaufsicht.
3 Vorstellung ausgewählter Analyseinstrumente: Erläutert methodische Ansätze wie Portfolioanalysen, SWOT und Porters Fünf-Kräfte-Modell zur Bewertung von Versicherungsunternehmen.
4 Status Quo des Versicherungsmarktes: Wendet die zuvor beschriebenen Analyseinstrumente auf den aktuellen deutschen Versicherungsmarkt an.
5 Strategische Entwicklungslinien des Versicherungsmarktes: Prognostiziert künftige Trends für Anbieter, Kunden und Produkte bis zum Jahr 2010.
6 Fazit und Ausblick: Fasst die Bedeutung privater Vorsorge vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zusammen und bewertet die zukünftige Rolle privater Versicherer.
Versicherungsmarkt, Deutschland, Status Quo, Strategische Entwicklung, Portfolioanalyse, SWOT-Analyse, Branchenanalyse, Michael E. Porter, Sozialversicherung, Individualversicherung, Versicherungsaufsicht, BaFin, Solvency II, Lebensversicherung, Demografischer Wandel
Die Arbeit analysiert den Status Quo des deutschen Versicherungsmarktes und arbeitet strategische Entwicklungslinien und Megatrends bis zum Jahr 2010 heraus.
Die Arbeit behandelt die Struktur der Versicherungsanbieter, die Nachfragestruktur, verschiedene Versicherungsprodukte (Sozial- und Individualversicherung) sowie die staatliche Aufsicht.
Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Marktanalyse die zukünftigen Herausforderungen und Chancen der Branche in einem sich verändernden Marktumfeld aufzuzeigen.
Es werden klassische Instrumente des strategischen Managements wie Portfolioanalysen (BCG, McKinsey), SWOT-Analysen und das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter zur Anwendung gebracht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Vorstellung der Analyseinstrumente, eine detaillierte Status-Quo-Analyse des Marktes und eine Ausarbeitung künftiger strategischer Entwicklungslinien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Versicherungsmarkt, Strategische Planung, Portfolioanalyse, SWOT, Solvency II und demografischer Wandel charakterisiert.
Aufgrund der notwendigen Gewichtsverlagerung hin zu mehr eigenverantwortlicher Vorsorge wird den privaten Versicherungsunternehmen zukünftig eine Schlüsselrolle zugeschrieben.
Solvency II ist als künftiges risikoorientiertes Aufsichtssystem geplant, das auf einer Drei-Säulen-Struktur basiert und die Markttransparenz sowie die Stabilität der Versicherer erhöhen soll.
Die Verschiebung des Verhältnisses von Beitragszahlern zu Rentnern führt zu einer Versorgungslücke, die durch zusätzliche Vorsorgeprodukte wie die "Riester-Rente" geschlossen werden soll.
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