Magisterarbeit, 2003
144 Seiten, Note: gut (2)
1. VORWORT
2. EINLEITUNG
3. BEHINDERTENSPORT
3.1 BEGRIFF „BEHINDERTER“
3.2 GESCHICHTE DES BEHINDERTENSPORTS
3.3 ENTWICKLUNG DES BEHINDERTENSPORTS IN ÖSTERREICH
3.4 EBENEN DES BEHINDERTENSPORTS
3.4.1 REHABILITATIONSSPORT
3.4.2 BREITEN- UND FREIZEITSPORT
3.4.3 LEISTUNGS- UND WETTKAMPFSPORT
3.5 ZIELE DES BEHINDERTENSPORTS
3.5.1 ALLGEMEINE ZIELE
3.5.2 BEHINDERUNGSSPEZIFISCHE ZIELE
3.6 ZUSAMMENFASSUNG
4. PARALYMPICS – PARALYMPISCHE SPIELE
4.1 DER BEGRIFF PARALYMPICS
4.2 DER URSPRUNG DER PARALYMPICS
4.3 GESCHICHTE UND VERLAUF DER PARALYMPICS
4.4 DIE WINTER-PARALYMPICS
4.5 SPECIAL OLYMPICS – DER UNTERSCHIED
4.5.1 IDEE UND GESCHICHTE DER SPECIAL OLYMPICS
4.5.2 SPECIAL OLYMPICS EID
4.6 ZUSAMMENFASSUNG
5. SALT LAKE CITY 2002 – DIE VIII. WINTER-PARALYMPICS
5.1 FAKTEN UND DATEN
5.2 SPORTARTEN
5.2.1 SKI ALPIN
5.2.2 SKI NORDISCH
5.2.3 EISSCHLITTENHOCKEY
5.3 DAS ÖSTERREICHISCHE TEAM
5.4 WETTKÄMPFE
5.5 ERFOLGE UND ERGEBNISSE
5.6 ZUSAMMENFASSUNG
6. SPORTBERICHTERSTATTUNG IN DEN MEDIEN
6.1 BEGRIFF SPORTBERICHTERSTATTUNG
6.2 GESCHICHTE DER SPORTBERICHTERSTATTUNG
6.3 STIL UND SPRACHE IN DER SPORTBERICHTERSTATTUNG
6.4 MERKMALE UND FUNKTIONEN DER SPORTBERICHTERSTATTUNG
6.5 ZUSAMMENFASSUNG
7. MEDIEN UND BEHINDERTENSPORT
7.1 MERKMALE DER BEHINDERTENSPORTBERICHTERSTATTUNG
7.2 DIE DEFIZITÄRE BERICHTERSTATTUNG
7.2.1 QUANTITATIVE ASPEKTE
7.2.2 QUALITATIVE ASPEKTE
7.3 EINFLUSSFAKTOREN DER BEHINDERTENSPORTBERICHTERSTATTUNG
7.4 ZUSAMMENFASSUNG
8. BERICHTERSTATTUNG AUS SICHT VON ATHLETEN UND BETREUER
8.1 ATHLETEN
8.1.1 ATHLETIN 1: SKI ALPIN
8.1.2 ATHELTIN 2: SKI ALPIN
8.1.3 ATHLET 3: SKI ALPIN
8.1.4 ATHLET 4: SKI ALPIN
8.1.5 ATHLET 5: SKI ALPIN
8.1.6 ATHLET 6: SKI ALPIN
8.2 BETREUER
8.2.1 BETREUER 1: TRAINER SKI ALPIN
8.2.2 BETREUER 2: TRAINER SKI NORDISCH
8.3 ZUSAMMENFASSUNG
9. MEDIEN BERICHTEN
9.1 „KRONEN ZEITUNG“
9.2 „DIE PRESSE“
9.3 „KURIER“
9.4 „SPORTWOCHE“
9.5 „SPORTMAGAZIN“
9.6 „SPORTZEITUNG“
9.7 ZUSAMMENFASSUNG
10. BERICHTERSTATTUNG AUS SICHT VON JOURNALISTEN
10.1 JOURNALIST „KRONEN ZEITUNG“
10.2 SPORTCHEF „KURIER“
10.3 JOURNALIST „SPORTMAGAZIN“
10.4 JOURNALIST „SPORTZEITUNG“
10.5 ZUSAMMENFASSUNG
11. ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG MIT SCHLUSSBEMERKUNG
Diese Arbeit analysiert den Stellenwert des Behindertensports in österreichischen Printmedien anhand der Berichterstattung über die Paralympics 2002. Ziel ist es, die Qualität und Quantität der medialen Aufarbeitung zu untersuchen, bestehende Mängel zu identifizieren und die Perspektiven von Athleten und Journalisten gegenüberzustellen, um ein umfassendes Bild der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmung des Behindertensports zu zeichnen.
3.4.1 Rehabilitationssport
„Maßnahmen zur weitgehenden Wiederherstellung der ursprünglichen Leistungsfähigkeit nach Leistungseinbußen durch Verletzungen, Schädigungen oder Erkrankungen. Das Rehabilitationstraining erweitert durch krankengymnastische Übungen die therapeutischen Mittel und Maßnahmen moderner Krankenhaus- und Kureinrichtungen. Unter Ausnutzung der Anpassungserscheinungen des Organismus wird eine beschleunigte Wiederherstellung angestrebt. Gleichzeitig soll ein Rückgang der ursprünglichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt werden. Entsprechend den Prinzipien des sportlichen Trainings wird eine planmäßige und systematische Belastung empfohlen, die sowohl spielerische als auch leistungsbetonte Gestaltungsmittel einschließt. Charakteristisch für die erste Phase ist die Belastung gesunder und die Schonung der verletzten, geschädigten oder erkrankten Körperteile. Im weiteren Verlauf des Rehabilitationstrainings werden die zunächst mit physiotherapeutischen Maßnahmen behandelten, nicht gesunden Körperteile allmählich auch durch sportliche Übungen belastet.“ (Das neue Sportlexikon, S. 150f.)
Der Rehabilitationssport beinhaltet bewegungstherapeutische Übungen in der Gruppe sowie Sportarten, die während der Ausübung ärztlich betreut oder überwacht werden können und bei denen keine erhöhte Verletzungsgefahr besteht bzw. kein weiteres gesundheitliches Risiko eingegangen wird, wie etwa Gymnastik, Schwimmen und Bewegungsspiele. Weiters wird noch zwischen der stationären und der ambulanten Rehabilitation unterschieden. Im Zusammenhang mit Rekreation sind in der Sporttherapie die Physiotherapie und die Ergotherapie eng miteinander verbunden.
3. Behindertensport: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung, die verschiedenen Ebenen (Rehabilitation, Breiten- und Leistungssport) sowie die allgemeinen und behinderungsspezifischen Ziele des Behindertensports.
4. Paralympics – Paralympische Spiele: Hier werden Ursprung, Geschichte und Bedeutung der Paralympischen Spiele sowie deren Abgrenzung zu den Special Olympics detailliert dargestellt.
5. Salt Lake City 2002 – Die VIII. Winter-Paralympics: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Zusammenfassung der Winter-Paralympics 2002, inklusive Daten, Sportarten, des österreichischen Teams und der errungenen Medaillen.
6. Sportberichterstattung in den Medien: Eine theoretische Analyse der Begriffe, Geschichte, Stile und Merkmale sowie Funktionen der allgemeinen Sportberichterstattung in Massenmedien.
7. Medien und Behindertensport: Untersuchung der spezifischen Merkmale der Berichterstattung über Behindertensport, inklusive der qualitativen und quantitativen Defizite sowie Einflussfaktoren.
8. Berichterstattung aus Sicht von Athleten und Betreuer: Zusammenfassung der Erfahrungen und Stellungnahmen aktiver Athleten und deren Betreuer zur Medienresonanz während der Paralympics.
9. Medien berichten: Eine detaillierte Analyse der Berichterstattung in verschiedenen österreichischen Tageszeitungen und Special-Interest-Magazinen während des Zeitraums der Paralympics 2002.
10. Berichterstattung aus Sicht von Journalisten: Wiedergabe der Perspektiven von Sportjournalisten bezüglich der Herausforderungen und der Bedeutung der Behindertensportberichterstattung.
Behindertensport, Paralympics, Sportberichterstattung, Printmedien, Leistungssporthilfe, Rehabilitation, Winter-Paralympics, Sportjournalismus, Medienanalyse, Inklusion, Österreichischer Behindertensportverband, Mediale Darstellung, Sportpsychologie, Öffentlichkeitsarbeit
Die Diplomarbeit untersucht den Stellenwert des Behindertensports in österreichischen Printmedien, illustriert am Beispiel der Berichterstattung über die Winter-Paralympics 2002.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Behindertensports, die Geschichte der Paralympics, medientheoretische Analysen der Sportberichterstattung sowie die praktische Auswertung österreichischer Medien und Experteninterviews.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Behindertensport medial behandelt wird und inwieweit die mediale Darstellung den Anforderungen der Athleten und des Leistungssports gerecht wird.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse der Berichterstattung in ausgewählten Printmedien und der Auswertung von Experteninterviews mit Athleten, Betreuern und Journalisten.
Im Hauptteil werden sowohl der historische und theoretische Rahmen als auch die spezifische Analyse der Berichterstattung über die Winter-Paralympics 2002 und die Ergebnisse der Befragungen detailliert dargelegt.
Die Arbeit befasst sich mit Begriffen wie Behindertensport, Paralympics, Medienanalyse, Sportberichterstattung und der Inklusion von Sportlern mit Behinderung in die mediale Sportberichterstattung.
Die Autorin hebt hervor, dass es sich um völlig getrennte Veranstaltungen handelt: Die Paralympics konzentrieren sich auf Leistungssport für Menschen mit körperlichen Behinderungen, während die Special Olympics ein ganzjähriges Sportangebot für Menschen mit geistigen Behinderungen darstellen.
Die Journalisten sind mit der allgemeinen Situation zufrieden, geben jedoch zu, dass der Behindertensport medial aufgrund geringen öffentlichen Interesses und Platzmangels oft nur eine untergeordnete Rolle spielt.
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