Magisterarbeit, 2010
119 Seiten, Note: 1,0
Die Magisterarbeit von Oliver Ehlers befasst sich mit dem kommerziellen Angebot von Faith21 in der deutschen Wellenreitszene und untersucht, wie die Versprechen des Unternehmens in einer postmodernen Bewegungskultur wahrgenommen werden. Die Arbeit analysiert die Angebote von Faith21, die im Kontext des Sports und insbesondere der Surfszene stehen, und untersucht die Interaktion zwischen Angebot und Nachfrage.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Erkenntnisinteresse und die Fragestellung der Arbeit definiert. Kapitel 2 analysiert das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im Sport allgemein und fokussiert sich anschließend auf das Wellenreiten als Angebot. Dabei werden das stilistische Feld der Surfszene, die Ökonomie der Szene und die Besonderheiten des deutschen Szeneraums beleuchtet. Kapitel 3 beschreibt die Forschungmethoden, die zur Untersuchung der Angebote von Faith21 eingesetzt wurden. Hier werden die Merkmale qualitativer Sozialforschung, das episodische Interview und die Entwicklung des Auswertungsschemas vorgestellt.
Kapitel 4 analysiert das Angebot von Faith21, indem es die Anbieter, die Surfboards, die Kleidung, die Streetart und den idealen Stilist sowie das Kollektiv des Unternehmens untersucht. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung der Versprechen von Faith21 in der Surfszene und der Analyse der Interaktion zwischen Unternehmen und Szene.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Wellenreiten, Surfszene, kommerzielle Angebote, postmodernen Bewegungskulturen, Faith21, Streetart, Kollektiv, Markenidentität, Interaktion, Angebot und Nachfrage.
Die Arbeit analysiert, wie der deutsche Surfmarkenhersteller Faith21 durch seine Produkte und Kommunikation Versprechen an die deutsche Wellenreitszene macht und wie diese in der postmodernen Bewegungskultur ankommen.
Streetart ist ein zentrales Element der Markenidentität, das dazu dient, die kulturelle Eingebundenheit der Marke in die Szene zu demonstrieren und ästhetische Versprechen an die Zielgruppe zu formulieren.
Es beschreibt die besonderen sozialen und kulturellen Regeln innerhalb der Surfszene, nach denen Anerkennung und Konsum funktionieren, unabhängig von rein betriebswirtschaftlichen Logiken.
Die Studie basiert auf qualitativen Sozialforschungsmethoden, insbesondere auf episodischen Interviews mit den Betreibern der Marke Faith21.
Dies beschreibt den Prozess, bei dem die Anbieter selbst Teil der Szene sind und das Unternehmen so eng mit der Bewegungskultur verwoben ist, dass es nicht mehr als rein externer kommerzieller Akteur wahrgenommen wird.
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