Examensarbeit, 2010
99 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Statistische Übersicht zur Tötungsdelinquenz
2.1 Definition Tötungsdelinquenz
2.1.1 Delinquenz
2.1.2 Tötung
2.1.3. Tötungsdelinquenz
2.2 Statistische Übersicht zur Tötungsdelinquenz von Jugendlichen in Deutschland
2.3 Statistische Übersicht internationaler School Shootings
2.4 Forschungsergebnisse zur Waffennutzung an deutschen Schulen
3. Psychische Vorerkrankungen von Amokläufern
3.1 Psychopathische Täter
3.2 Psychotische Täter
3.2.1 Schizophrenie
3.3 Traumatisierte Täter
3.3.1 Posttraumatische Belastungsstörung
3.4 Die Rolle der Phantasie
4. Fallbeispiele
4. 1 Columbine High School, Littleton in Colorado
4.1.1 Eric Harris
4.1.2 Dylan Klebold
4.1.3 Fallbeispiel Phantasie: Eric Harris
4.1.4 Fallbeispiel Phantasie: Dylan Klebold
4.2 Red Lake Senior High School, Red Lake in Minnesota
4.2.1 Jeffrey Weise
4.3 Johann Gutenberg-Gymnasium, Erfurt/Thüringen
4.3.1 Robert Steinhäuser
4.3.2 Fallbeispiel Phantasie: Robert Steinhäuser
5. Exkurs Massenmedien
6. Zwischenfazit
7. Prävention von School Schootings
7.1 „Threat Management“ – Bedrohungsmanagement
7.1.1 Ablaufplan zum Bedrohungsmanagement
7.2 Jeder kann ein School Shooting verhindern
7.2.1 Rolle der Schüler
7.2.2 Rolle der Lehrer
7.2.3 Rolle der Schule
7.2.4 Rolle der Eltern
7.3 Gewaltpräventionsprogramm: „Lebenslust mit Lars und Lisa“
7.4 Hilfestellung zur Thematisierung von School Shootings in der Klasse
8. Resümee
9. Nachwort
10. Quellenangaben
Die Arbeit untersucht die Hintergründe von Amokläufen an Schulen (School Shootings), um zu verstehen, was junge Menschen zu solchen Taten bewegt und wie Bildungseinrichtungen präventiv entgegenwirken können. Dabei werden psychologische Profile der Täter sowie die Rolle von Phantasie und Medien analysiert.
4.1.1 Eric Harris
„Wenn wir die Technik der Zeitbomben endlich beherrschen, werden wir Hunderte davon an Häusern, Straßen, Brücken, öffentlichen Gebäuden und Tankstellen anbringen, überall, wo sie so großen Schaden und Chaos hervorrufen… Es wird wie bei den Krawallen in Los Angeles, dem Bombenanschlag in Oklahoma, dem 2. Weltkrieg, Vietnam sein… alles zusammen. Vielleicht zetteln wir sogar erst einen kleinen Aufstand oder eine Revolution an, um mal die Sache hier aufzumischen, so gut wir können… Wenn ich und V. durch irgendein Scheißglück überleben sollten, hauen wir auf irgendeine Insel ab oder vielleicht nach Mexiko, Neuseeland oder irgendwohin, wo die Amerikaner uns nicht kriegen können. Wenn es einen solchen Ort nicht gibt, dann entführen wir mit einer Riesenmenge Bomben ein Flugzeug und greifen damit New York an, mit uns drin, und wir schießen los, während wir nach unten sausen. Einfach irgendwas, um so viel Zerstörung wie möglich anzurichten.“
(Eric Harris, 18 Jahre) 80
Diese Aussage von Eric Harris entstand lange vor dem 11. September 2001, als es noch niemand für möglich hielt, dass eines Tages New York mit einem Flugzeug angegriffen werden sollte. Wenn man diese Zeilen liest, stellt man sich unweigerlich die Frage, warum ein 18 Jahre alter Jugendlicher solche Phantasien entwickelt. Da er ein umfangreiches Tagebuch führte, ist es möglich Einblicke in die Gedanken des Jugendlichen zu bekommen.
1. Einleitung: Definiert das Thema School Shootings und erläutert die Notwendigkeit einer sachlichen wissenschaftlichen Aufarbeitung jenseits massenmedialer Begriffe.
2. Statistische Übersicht zur Tötungsdelinquenz: Analysiert polizeiliche Daten und internationale Trends, um zu zeigen, dass Tötungskriminalität bei Jugendlichen nicht zunimmt, jedoch School Shootings als spezifische Gefahr bestehen.
3. Psychische Vorerkrankungen von Amokläufern: Untersucht psychologische Profile von Tätern anhand der Kategorien psychopathisch, psychotisch und traumatisiert sowie die Rolle der Phantasie als Auslöser.
4. Fallbeispiele: Detaillierte Analyse der Tatabläufe und psychologischen Hintergründe von Eric Harris, Dylan Klebold, Jeffrey Weise und Robert Steinhäuser.
5. Exkurs Massenmedien: Hinterfragt die Rolle von Medien und Ego-Shootern als mögliche Auslöser für Gewalttaten.
6. Zwischenfazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass School Shootings aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren entstehen.
7. Prävention von School Schootings: Stellt das "Threat Management" sowie praktische Interventionsmöglichkeiten für Schulen, Lehrer, Schüler und Eltern vor.
8. Resümee: Fasst die wissenschaftliche Betrachtung zusammen und unterstreicht die Wichtigkeit präventiven Handelns.
9. Nachwort: Danksagung an die Korrektoren und Unterstützer der wissenschaftlichen Hausarbeit.
10. Quellenangaben: Aufstellung der verwendeten Literatur, Zeitschriften und Internetquellen.
School Shooting, Amoklauf, Jugendkriminalität, Gewaltprävention, Bedrohungsmanagement, Täterprofil, Psychopathie, Psychose, Phantasie, Narzissmus, Schule, Lehrer, Eltern, Tötungsdelinquenz, Sozialisation.
Die Arbeit analysiert die Hintergründe von Amokläufen an Schulen ("School Shootings"), prüft wissenschaftliche Theorien zu den psychischen Voraussetzungen der Täter und entwickelt Strategien zur Prävention im schulischen Alltag.
Die Arbeit behandelt die statistische Einordnung von Jugendkriminalität, die psychologischen Hintergründe der Täter, den Einfluss von Phantasie und Medien sowie konkrete Präventionsmaßnahmen wie das Bedrohungsmanagement.
Das Ziel ist es zu ergründen, was junge Menschen zu School Shootings bewegt und wie Schulen, Lehrer und Eltern präventiv handeln können, um solche Taten zu verhindern.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender kriminologischer und psychologischer Forschung sowie die detaillierte Auswertung von Tatberichten und Fallbeispielen.
Im Hauptteil werden psychische Vorerkrankungen (Psychopathie, Psychose, Traumata) sowie die Rolle der Phantasie theoretisch fundiert und anhand von Fallbeispielen (u.a. Columbine, Erfurt) analysiert.
Die zentralen Begriffe sind School Shooting, Gewaltprävention, Threat Management, Täterpsychologie, Narzissmus und schulisches Hilfesystem.
Flüchtige Drohungen entspringen oft Streitsituationen oder Scherzen ohne dauerhafte Absicht, während substanzielle Drohungen eine konkrete Intention mit Handlungsplänen, Zeitvorgaben oder der Beschaffung von Mitteln (Waffen) erkennen lassen.
Er dient als Abwehrmechanismus, bei dem Täter wie Eric Harris oder Robert Steinhäuser ein übersteigertes Selbstbild entwerfen, um ihre innere Leere und Minderwertigkeitsgefühle zu überdecken und sich über andere zu erheben.
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