Examensarbeit, 2009
99 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Lese-Rechtschreibstörung (LRS) und untersucht die Wirksamkeit herkömmlicher und computergestützter Förderprogramme für Kinder mit LRS. Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der LRS, der Vielfalt an Förderprogrammen für Schüler und der Relevanz im Kontext der Arbeit als Förderschullehrerin im Fach Deutsch.
Das erste Kapitel der Arbeit führt in die Thematik der Lese-Rechtschreibstörung und die Bedeutung von Förderprogrammen ein. Kapitel 2 befasst sich mit dem Schriftspracherwerb von Kindern und beleuchtet verschiedene Modelle und Aspekte des Lernprozesses. Kapitel 3 widmet sich der Lese-Rechtschreibstörung im Detail, inklusive Definition, Verbreitung, Ursachen, Erkennungsmerkmale, Verlauf und Diagnostik. In Kapitel 4 werden sowohl herkömmliche als auch computergestützte Förderprogramme vorgestellt und in ihrer Wirksamkeit und Anwendung diskutiert. Kapitel 5 präsentiert eine Auswahl computergestützter Förderprogramme und analysiert deren Bedienung, Inhalt und Wirksamkeit. Kapitel 6 beschreibt eine konkrete Erprobung des Förderprogramms "Karolus" in einer Gruppe von Kindern mit Förderbedarf im Lesen und Rechtschreiben. Kapitel 7 analysiert die Ergebnisse der Erprobung und interpretiert die Daten zum allgemeinen Umgang mit dem Programm, den Leistungen der Schüler in den einzelnen Aufgaben und der Auswertung des Fragebogens. Das Kapitel 8 diskutiert schließlich Sinn und Unsinn verschiedener Förderprogramme und bietet Vorschläge zur individuellen Gestaltung der Förderung von Kindern mit LRS.
Lese-Rechtschreibstörung, Schriftspracherwerb, Förderprogramme, herkömmliche Methoden, computergestützte Förderung, Lernsoftware, Wirksamkeit, individuelle Anpassung, diagnostische Verfahren, pädagogische Praxis, Schulische Förderung, Sprachentwicklung, Kombinierte Beeinträchtigung
LRS ist eine umschriebene Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten, die eine systematische Prävention und individuelle Förderung des Schriftspracherwerbs erfordert.
Lernsoftware kann die Motivation steigern, ermöglicht unmittelbares Feedback und erlaubt ein individuelles Lerntempo durch angepasste Schwierigkeitsstufen.
Erwähnt werden unter anderem die lautgetreue Rechtschreibförderung nach Reuter-Liehr, das Marburger Rechtschreibtraining und der Kieler Lese-Rechtschreibaufbau.
Die Arbeit analysiert die Eignung und Wirksamkeit des Programms anhand der Ergebnisse einer Fördergruppe in den Kategorien Lesen und Schreiben.
Die Ursachen sind vielfältig und umfassen genetische Faktoren sowie Beeinträchtigungen in der auditiven und visuellen Wahrnehmung oder im Gedächtnis.
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