Bachelorarbeit, 2010
94 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Ubiquität der Mobiltelefone als Basis für interaktive Kampagnen
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Entwicklung des Mobilfunks in Deutschland
2.2 Entwicklung des mobilen Internets in Deutschland
2.3 Mobile Marketing
2.3.1 Begriffsdefinitionen
2.3.2 Varianten des Mobile Marketings
2.3.3 Ziele des Mobile Marketings
2.3.4 Vor- und Nachteile des Mobile Marketings
3 Mobile Tagging
3.1 Begriffsdefinition Mobile Tagging
3.2 Funktionsweise von Mobile Tagging
3.3 Technische Voraussetzungen für Mobile Tagging auf Nutzerseite
3.4 Arten von Mobile Tags
3.5 Einteilung nach Einsatzmöglichkeiten
3.5.1 Commercial Tagging
3.5.2 Public Tagging
3.5.3 Private Tagging
3.6 Abgrenzung von Mobile Ticketing und Mobile Couponing
3.7 Fallbeispiele zu Mobile Tagging
3.7.1 Fallbeispiele zu Commercial Tagging
3.7.1.1 Intel
3.7.1.2 Statens Järnvägar (SJ)
3.7.1.3 ikarus
3.7.1.4 Pattex (Henkel)
3.7.1.5 Pepsi
3.7.1.6 Sparkasse Pforzheim Calw
3.7.1.7 myToys.de (Lego)
3.7.1.8 WELT KOMPAKT
3.7.1.9 VERDIA
3.7.2 Fallbeispiele zu Public Tagging
3.7.2.1 Semapedia
3.7.2.2 Mobile Guide Mainz
3.7.2.3 Google
3.7.3 Fallbeispiele zu Private Tagging
3.7.3.1 dmexco
3.7.3.2 Open Sesame! (Universität Tübingen)
3.7.3.3 ShotCode Wordpress Plugin
4 Akzeptanz von Mobile Tagging-Kampagnen
4.1 Empirische Untersuchung durch Fragebogen
4.1.1 Konzeption und Methodik
4.1.2 Durchführung und Ergebnisse
4.1.2.1 Profil der Nutzer von Mobile Tagging
4.1.2.2 Profil der bewussten Nichtnutzer von Mobile Tagging
4.2 Zwischenfazit der Umfrageergebnisse
4.3 Mobile Tagging in Japan
4.4 Untersuchung anhand von Experteninterviews
4.5 SWOT-Analyse für Mobile Tagging in Deutschland
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Akzeptanz von Mobile Tagging im deutschen Markt. Ziel ist es, verschiedene Einsatzmöglichkeiten zu kategorisieren, anhand von Fallbeispielen zu illustrieren und mittels einer empirischen Befragung sowie Experteninterviews eine fundierte Bewertung der gegenwärtigen Situation in Deutschland vorzunehmen.
3.1 Begriffsdefinition Mobile Tagging
In der Literatur finden sich mehrere Definitionen von Mobile Tagging.
Alby beschreibt Mobile Tagging als „Auslesen von Barcodes mit den Digitalkameras der mobilen Endgeräte (…), denen danach die Informationen des Barcodes zur weiteren Verwendung zur Verfügung stehen“.
Riber definiert wie folgt: „Die Markierung eines psychischen Objektes mit einem (mehrdimensionalen) Strichcode, eng. Barcode, sowie der Prozess des Scannens, Decodierens und Auslesens eines solchen Tags mit Hilfe eines mobilen Endgeräts (PDA, Mobiltelefon, Smartphone) wird als Mobile Tagging oder auch Mobile Card Reading bezeichnet.“
Eine weitere Definition von Surhone, Timpledon und Marseken lautet „Mobile Tagging is the process of providing data on mobile devices, commonly through the use of data (such as a URL) encoded in a two-dimensional barcode, meant to be read and inputted using a camera phone“.
Es finden sich in allen Definitionen zwei zentrale Eigenschaften wieder, welche Mobile Tagging ausmachen: Die in Barcodes verschlüsselten Informationen und die Entschlüsselung derer durch ein mobiles Endgerät.
Das Verb „to tag“ bedeutet in seiner Grundbedeutung „to fix a small piece of paper or other material to something to give information about it“. Der Begriff Tag oder Mobile Tag wird jedoch abstrahiert verwendet und steht im Mobile Tagging-Zusammenhang für ein Anhängsel in Form eines Barcodes, welches weiterführende Informationen bzw. Metadaten enthält, beispielsweise Antworten auf „was bin ich?“, „wie viel koste ich?“ oder „wie kann man mit mir kommunizieren?“.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die zunehmende Bedeutung von Mobiltelefonen als Basis für interaktive Kampagnen und formuliert die Zielsetzung sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden die technologischen und marktbezogenen Rahmenbedingungen dargelegt, insbesondere die Entwicklung des Mobilfunks und des mobilen Internets in Deutschland sowie die theoretischen Grundlagen des Mobile Marketing.
3 Mobile Tagging: Dieses Kapitel widmet sich der Definition, den technischen Voraussetzungen und den verschiedenen Arten von Mobile Tags, illustriert durch eine Vielzahl konkreter Fallbeispiele aus kommerziellen und öffentlichen Bereichen.
4 Akzeptanz von Mobile Tagging-Kampagnen: Dieser Abschnitt präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Online-Umfrage unter Studenten sowie die Erkenntnisse aus Experteninterviews, um die Akzeptanz und Potenziale von Mobile Tagging in Deutschland zu bewerten.
5 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Rolle von Mobile Tagging angesichts neuer technischer Möglichkeiten.
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Die Arbeit analysiert das Konzept "Mobile Tagging" als Marketinginstrument im deutschen Markt, wobei sowohl die technischen Grundlagen als auch die Akzeptanz bei den Nutzern im Zentrum stehen.
Neben den technologischen Voraussetzungen für Mobile Tagging werden Einsatzmöglichkeiten, insbesondere im Bereich Commercial und Public Tagging, sowie die Erfolgsfaktoren für Kampagnen intensiv beleuchtet.
Das Ziel ist die Identifikation von Anwendungsgebieten und eine fundierte Einschätzung des Potenzials von Mobile Tagging-Kampagnen durch die Kombination von Literaturrecherche, Umfragedaten und Expertenwissen.
Es handelt sich um einen Methodenmix: Neben einer theoretischen Literaturanalyse wurde eine empirische Online-Umfrage unter Studenten durchgeführt und durch Experteninterviews mit Branchenvertretern ergänzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Mobile Tagging, die Erläuterung technischer Grundlagen, die Kategorisierung der Einsatzmöglichkeiten anhand zahlreicher Praxisbeispiele sowie die statistische Auswertung einer Nutzerbefragung.
Die Arbeit ist eng verknüpft mit Begriffen wie QR-Code, Medienkonvergenz, Mobile Business, Nutzerprofil, SWOT-Analyse und technologischer Innovationskraft.
Laut Experten und der Umfrage resultiert dies aus einer mangelnden Bekanntheit, fehlenden vorinstallierten Reader-Software auf Endgeräten, einer generellen Skepsis gegenüber mobilem Internet und dem Fehlen einheitlicher Standards.
Japan dient als Referenzmarkt, da dort Mobile Tagging bereits seit Jahren etabliert ist. Der Vergleich hilft zu verstehen, dass in Deutschland strukturelle und kulturelle Unterschiede den Marktstart verlangsamen.
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