Examensarbeit, 2011
138 Seiten
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung der Balanced Scorecard (BSC) als Steuerungselement für ein Risikomanagementsystem in einer Modellsparkasse. Der Fokus liegt dabei auf der Integration von Risikomanagement und Anreizsystemen innerhalb der BSC. Ziel ist es, ein kennzahlengestütztes Anreizsystem für den Umgang mit Kreditausfall- und operationellen Risiken zu entwickeln, das auf der Basis der BSC-Perspektiven und -Kennzahlen aufgebaut ist.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Zielsetzung und der Aufbau der Arbeit erläutert werden. Anschließend werden die Grundlagen des Risikomanagements im Detail dargestellt. Dazu zählen die Einordnung des Risikomanagements in verschiedene Kontexte, die verschiedenen Risikokategorien, sowie die relevanten bankaufsichtsrechtlichen Grundlagen. Kapitel 4 befasst sich mit dem Risikomanagementprozess und beschreibt die einzelnen Phasen des Prozesses: Risikobewusstsein, Risikoidentifizierung, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikoüberwachung und Risikokommunikation. Kapitel 5 widmet sich der Balanced Scorecard (BSC) als Steuerungselement für ein Risikomanagementsystem. Die grundlegende Idee der BSC wird vorgestellt und die Konstruktion der BSC mit ihren vier Perspektiven (Finanz-, Kunden-, Prozess- und Potenzialperspektive) wird erläutert. In Kapitel 6 werden die theoretischen Grundlagen für Anreizsysteme beleuchtet, insbesondere die Motivationstheorie und die Principal Agent Theorie. Die Anforderungen an die Leistungsbemessungsgrundlage und die Gestaltung von Anreizsystemen werden ausführlich behandelt. Das letzte Kapitel (Kapitel 7) beschäftigt sich mit der Entwicklung einer BSC für das Firmenkundengeschäft einer Modellsparkasse. Der Kreditgewährungsprozess wird analysiert und die strategischen Ziele der Modellsparkasse werden definiert. Die BSC der Gesamtmodellsparkasse wird vorgestellt und die Integration von Risiken in die BSC wird im Detail erläutert.
Risikomanagement, Balanced Scorecard, BSC, Kennzahlen, Anreizsystem, Kreditausfallrisiko, operationelles Risiko, Bankenaufsicht, Basel II, Motivationstheorie, Principal Agent Theorie, Firmenkundengeschäft, Modellsparkasse, Kreditgewährungsprozess, strategische Ziele.
Die BSC integriert Risikokennzahlen in die strategische Steuerung und ermöglicht so eine Balance zwischen Ertragszielen und Risikoverhalten.
Kreditrisiko ist die Gefahr des Zahlungsausfalls eines Kreditnehmers. Operationelles Risiko resultiert aus menschlichem Versagen, Fehlern in Prozessen oder Systemen.
Sie beschreibt das Spannungsfeld zwischen der Bank (Prinzipal) und dem Mitarbeiter (Agent), der durch eigene Interessen zu risikoreichen Entscheidungen neigen könnte.
Basel II gibt internationale Standards vor, wie viel Eigenkapital Banken zur Unterlegung ihrer Risiken vorhalten müssen, was die Risikosteuerung professionalisiert hat.
Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sind verbindliche Vorgaben der Bankenaufsicht zur Ausgestaltung des Risikomanagements in deutschen Kreditinstituten.
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