Bachelorarbeit, 2010
79 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit die Asylpolitik in der Europäischen Union durch den Prozess der Europäisierung zu einem stärker integrierten Politikfeld geworden ist. Die Arbeit analysiert die Entwicklung der Asylpolitik im Spannungsfeld zwischen nationaler Souveränität und Europäisierung, wobei sie insbesondere die Auswirkungen der verschiedenen Etappen und Maßnahmen der EU-Asylpolitik auf die nationale Souveränität der Mitgliedstaaten untersucht.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und die Fragestellung vor. Sie erläutert den aktuellen Forschungsstand und den Aufbau der Arbeit. Im zweiten Kapitel werden die wichtigsten Begriffe wie Asyl, Asylpolitik, nationale Souveränität und Europäisierung definiert. Das dritte Kapitel untersucht die Gründe für eine Kooperation in der Asylpolitik. Das vierte Kapitel analysiert den Grad der Europäisierung der Asylpolitik, indem es die verschiedenen Etappen und Maßnahmen der EU-Asylpolitik sowie deren Auswirkungen auf die nationale Souveränität der Mitgliedstaaten beleuchtet. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bietet ein Fazit zum Thema der Asylpolitik als schwach europäisiertes Politikfeld.
Asylpolitik, Europäisierung, nationale Souveränität, Gemeinsames Europäisches Asylsystem, Dublin-Verordnung, Asylverfahrensrichtlinie, Aufnahmerichtlinie, Qualifikationsrichtlinie, FRONTEX, Kompetenzverschiebung, Vertrag von Lissabon
Die Arbeit untersucht die Asylpolitik der EU im Spannungsfeld zwischen nationaler Souveränität und Europäisierung und geht der Frage nach, inwieweit ein gemeinsames Asylsystem tatsächlich existiert.
Mit dem Vertrag von Amsterdam im Jahr 1997 wurde die Asylpolitik Teil des Gemeinschaftsrechts und damit ein Element des Primärrechts der Europäischen Union.
Unter Europäisierung versteht man den Prozess, in dem nationale Kompetenzen im Bereich Asyl auf die europäische Ebene übertragen werden, um ein einheitliches System zu schaffen.
Asyl war lange Zeit ein Kernbereich nationaler Souveränität, in dem Staaten selbst entschieden, wer Zutritt erhält. Dies stellt heute oft ein Hindernis für eine vollständige Europäisierung dar.
Die Dublin-II-Verordnung ist eine der wichtigsten sekundärrechtlichen Maßnahmen zur Regelung der Zuständigkeit für Asylverfahren innerhalb der EU-Mitgliedstaaten.
Die Arbeit analysiert kritisch, ob Asylsuchende in allen Mitgliedstaaten die gleichen Aufnahmechancen finden oder ob nationale Unterschiede trotz EU-Vorgaben fortbestehen.
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