Bachelorarbeit, 2010
45 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Rezeption Friedrich Schillers im 21. Jahrhundert, insbesondere im Kontext der Schillerfeiern 2005 und 2009. Sie setzt sich zum Ziel, zu analysieren, welche politische Bedeutung Schiller heute zukommt und wie er in der aktuellen Zeit wahrgenommen und interpretiert wird. Die Arbeit hinterfragt dabei, ob und inwieweit Schiller in der heutigen Zeit noch relevant ist und welche Antworten seine Werke auf die Herausforderungen der Moderne liefern können. Darüber hinaus betrachtet die Arbeit die Rolle der Schillerfeiern in der Vergangenheit und beleuchtet, wie sie von politischer Propaganda beeinflusst wurden.
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung und Rezeption Friedrich Schillers nach seinem Tod. Sie stellt dar, wie sein Werk im Laufe der Zeit von unterschiedlichen gesellschaftlichen Strömungen interpretiert und instrumentalisiert wurde. Die Kapitel 2 und 3 widmen sich der Rezeptionsgeschichte Schillers im 19. und 20. Jahrhundert. Sie untersuchen die politische Instrumentalisierung seiner Werke, die unterschiedlichen Deutungen seines politischen und gesellschaftlichen Engagements und die Bedeutung der Schillerfeiern in verschiedenen historischen Kontexten.
Friedrich Schiller, Schillerfeiern, Rezeption, politische Dimension, Instrumentalisierung, Propaganda, 21. Jahrhundert, Moderne, politische Bedeutung, Literatur, Jubiläen, Deutschland, Nationaldichter, Arbeiterbewegung, Drittes Reich, Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Schiller wurde in der Vergangenheit oft für Propaganda genutzt, etwa durch die Arbeiterbewegung, im Dritten Reich oder während der Teilung Deutschlands in Ost und West.
Diese Jubiläen markierten Schillers 200. Todestag und 250. Geburtstag. Die Arbeit untersucht, ob Schiller in diesen Jahren "entpolitisiert" wurde oder weiterhin politische Relevanz besaß.
Die Arbeit analysiert das "Leistungsvermögen" von Schillers Texten und fragt, ob sein Potenzial im 21. Jahrhundert noch zur Lösung heutiger Herausforderungen beitragen kann.
In den 1950er Jahren stand Schiller im Zentrum des kulturellen Wettkampfs zwischen BRD und DDR, während heutige Feiern oft einen anderen, weniger ideologischen Fokus haben.
Die Arbeit geht der These nach, dass Schiller nach langer Phase politischer Indienstnahme nun eher als klassischer Dichter ohne direkte politische Zweckbindung wahrgenommen wird.
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