Diplomarbeit, 2007
132 Seiten, Note: sehr gut (1,0)
Diese Arbeit untersucht die deutsche auswärtige Kultur- und Bildungspolitik in Israel und analysiert ihren Einfluss auf die Gestaltung des Deutschlandbildes in der israelischen Gesellschaft. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die verschiedenen Akteure, Instrumente und Strategien der deutschen Kulturpolitik in Israel zu beleuchten und deren Wirksamkeit in Bezug auf die Förderung eines positiven und realistischen Deutschlandbildes zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Hinführung zum Thema und stellt die Leitfrage, die methodische Vorgehensweise und den Forschungsstand dar. Im zweiten Kapitel wird die deutsche auswärtige Kultur- und Bildungspolitik im Allgemeinen betrachtet, wobei die Ziele, Instrumente und Strukturen sowie die historische Entwicklung beleuchtet werden. Das dritte Kapitel befasst sich mit den politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Im vierten Kapitel wird das Deutschlandbild in Israel analysiert, wobei die besondere Bedeutung der Shoah und die Veränderungen des Deutschlandbildes im Laufe der Zeit im Vordergrund stehen. Das fünfte Kapitel widmet sich der deutschen auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in Israel und stellt die verschiedenen Akteure, Programme und Aktivitäten vor. Im sechsten und letzten Kapitel werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der deutsch-israelischen Kulturbeziehungen gegeben.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der deutschen auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, dem Deutschlandbild in Israel, den deutsch-israelischen Beziehungen, der Shoah, dem interkulturellen Dialog, dem Jugendaustausch, der Wissenschaftskooperation, der Förderung der deutschen Sprache und Kultur sowie der Gestaltung eines positiven und realistischen Deutschlandbildes in Israel.
AKBP steht für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und gilt als eine der drei Säulen der deutschen Außenpolitik.
Die Vernichtung der europäischen Juden ist die Legitimitationsgrundlage Israels und auf allen Beziehungsebene (politisch, kulturell, persönlich) unabweisbar präsent.
Wichtige Akteure sind das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Alexander von Humboldt-Stiftung.
Ziele sind die Förderung eines modernen Deutschlandbildes, die Vermittlung der deutschen Sprache und die Stärkung des Wissenschaftsstandortes Deutschland.
Die Arbeit analysiert den Wandel des Deutschlandbildes in der israelischen Gesellschaft und die Eignung kulturpolitischer Instrumente, um ein differenziertes Image zu fördern.
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