Bachelorarbeit, 2010
42 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Vorstandsvergütung im Kontext der Finanzkrise. Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die empirische Ausgestaltung der Vergütungssysteme bei DAX-Unternehmen.
Kapitel 1 führt in das Thema der Vorstandsvergütung ein und skizziert die Problemstellungen, die im Kontext der Finanzkrise entstanden sind. Kapitel 2 legt die Grundlagen der Vorstandsvergütung dar und beleuchtet die unterschiedlichen Ansätze zur Bestimmung der Vergütung. Kapitel 3 untersucht die Kompetenz der Vergütungsregelung. Dabei werden die Entscheidungsbefugnisse des Aufsichtsrats, die Herabsetzung der Vergütung und die Rolle der Hauptversammlung in der Festlegung des Vergütungssystems beleuchtet. Kapitel 4 analysiert die Ausgestaltung des Vergütungssystems. Hierbei werden sowohl die Angemessenheit der Vergütung als auch die Struktur der Vergütung unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung und der mehrjährigen Bemessungsgrundlage für variable Vergütungen betrachtet. Kapitel 5 befasst sich mit dem weiteren rechtlichen Rahmen der Vorstandsvergütung, insbesondere mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex und dem Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetz. Kapitel 6 untersucht die Publizitätspflichten im Bereich der Vorstandsvergütung, sowohl nach dem Handelsgesetzbuch als auch nach den International Financial Reporting Standards. Kapitel 7 analysiert die praktische Ausgestaltung der Vorstandsvergütung anhand einer Stichprobe von DAX-Unternehmen. Die Analyse umfasst die Höhe der Vergütung, die Struktur der Vergütung, die Parameter der variablen Vergütung sowie Vergütungen im Zeitreihenvergleich. Kapitel 8 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlussfolgerungen.
Vorstandsvergütung, Finanzkrise, DAX-Unternehmen, rechtliche Rahmenbedingungen, Corporate Governance, Publizitätspflichten, empirische Analyse, Nachhaltigkeit, variable Vergütung, Aufsichtsrat, Hauptversammlung, Angemessenheit, Struktur, Deutscher Corporate Governance Kodex, Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetz, Handelsgesetzbuch, International Financial Reporting Standards.
Mit dem Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) vom 05.08.2009 wurden strengere Vorgaben für die Struktur und Höhe der Bezüge sowie zur Nachhaltigkeit der Unternehmensführung eingeführt.
Die Angemessenheit richtet sich nach den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds, der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft sowie der Üblichkeit der Vergütung im Vergleichsumfeld.
Die Hauptversammlung hat durch neuere Regelungen die Möglichkeit erhalten, über das Vergütungssystem des Vorstands zu beschließen, was die Mitspracherechte der Aktionäre stärkt.
Unternehmen müssen die Bezüge ihrer Vorstände gemäß HGB, DRS 17 und IFRS offenlegen, um Transparenz für Investoren und die Öffentlichkeit zu schaffen.
Die Arbeit untersucht empirisch die Höhe, die variablen Parameter und die zeitliche Entwicklung der Vergütungen bei DAX-Unternehmen unter Berücksichtigung der Finanzkrise.
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